Bobbycar-Protest vor Staatskanzlei in DüsseldorfGrößere Gruppen in Kitas? Ärger um geplantes Kinderbildungsgesetz in NRW
Das Kita-Bündnis NRW hat am Montag (16.03.) seinem Ärger Luft gemacht. Vor der Staatskanzlei in Düsseldorf hat es sich gegen das geplante Kinderbildungsgesetz der Landesregierung ausgesprochen. Ende Januar ist der Gesetzentwurf in den Landtag eingebracht worden. Auch die NRW-SPD ist gegen die Pläne des Landes.
Ärger um Kinderbildungsgesetz
Sie machen sich Sorgen um die Zukunft unserer Kinder: Mitglieder des Kita-Bündnisses am Montag (16.03.) an der Staatskanzlei in Düsseldorf. Grund ist das von der Landesregierung geplante Kinderbildungsgesetz (KiBiz). Zusammen mit der NRW-SPD will das Bündnis seinem Ärger Luft machen.
Größere Gruppen, weniger Qualität
Konkret sollen mit dem Gesetz die Gruppen der Kinder größer werden. Außerdem geht es um unterschiedliche Personalstandards in sogenannten Kern- und Randzeiten. Fachkräfte müssten dann nicht durchgehend anwesend sein. Für das Bündnis machen die Pläne die Qualität in den jetzt schon überlasteten Kitas eher schlechter als besser. Ähnlich sieht das die NRW-SPD. Die will die Familien entlasten. Das KiBiz würde die Probleme nur weiter verschärfen. Die Sozialdemokraten starten deshalb eine Dialog-Tour. Sie wollen sich direkt mit den Familien austauschen.
Kritik vom Land berücksichtigt
Das Land betont, dass der neue Gesetzentwurf Anregungen und Kritik berücksichtigt hat. Die damalige NRW-Familienministerin Josefine Paul (Grüne) sei mit verschiedenen Verbänden im Gespräch gewesen. Das Parlament berät aktuell über das Gesetz. Im April wird das Kita-Bündnis NRW als Experte zum KiBiz im Landtag gehört. Bis dahin wollen die Träger und Fachkräfte sich weiter gegen die Pläne der Landesregierung wehren, denn sie machen sich Sorgen, um die Zukunft unserer Kinder.

































