Riesige Löcher klaffen in der WandSchock im Friseursalon! Wollten Einbrecher sich hier zum Tresor bohren?

Stand hier jemand kurz vor einem Bank-Coup?
Gülhan Kahraman ist immer noch schockiert: Eigentlich schneidet sie in dem Backsteingebäude in Garbsen (Niedersachsen) die Haare ihrer Kunden. Jetzt muss sie die Folgen eines Überfalls beseitigen, der gar nicht ihr galt.
Löcher in der Wand
Im „La Vie Coiffeur“, einem Frisörsalon, bietet sich am Montagmorgen (21. September) ein bizarres Bild: „Erst haben wir gedacht, es wird hier eine Renovierungsarbeit gemacht“, erzählt Gülhan Kahraman, Inhaberin des Salons, als sie die beiden riesigen Löcher an ihrer Wand sieht. Direkt links neben der Eingangstüre, etwa so groß wie ein Basketball, ist die Wand zum Nachbarn zweimal aufgespitzt worden. Der Nachbar: ein SB-Center der Sparkasse Hannover.
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Ein Banküberfall?
Als Kahraman und ihre Schwester kurz nach den Löchern auch noch ein eingeschlagenes Fenster auf der Rückseite des Ladens entdecken, wird ihnen klar: Hier wurde nicht renoviert, jemand wollte an den Tresorraum auf der anderen Seite der Wand kommen. „Wir sind erstmal schockiert. Wir haben Angst bekommen“, so die Inhaberin des Salons. „Wahnsinn, dass man so was macht.“
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Kein Durchkommen
Doch die Bank hat Glück. Offenbar stoßen die Täter hinter dem Mauerwerk auf eine verstärkte Wand und kommen nicht weiter. Das würde das zweite Loch erklären – die Täter könnten nach einem Fehlversuch noch einmal neu angesetzt haben. Die mutmaßlichen Bankräuber fliehen ohne Beute, der Schaden am Frisörsalon aber ist hoch.
„Jetzt müssen wir erst mal wieder alles auf Vordermann bringen. Erst mal sauber machen“, so Gülhan Kahraman, das heißt: Scherben und Schutt aufräumen – irgendwie die Löcher stopfen. Für den Friseursalon ist es nicht der erste Einbruch. Immerhin wurde dieses Mal nichts gestohlen. (dst)
Verwendete Quellen: dpa



