Gänsehautmoment für Ingenieure! Artemis-Crew in Bremen: Dafür bedanken sich die Astronauten

In Bremen entwickelt und einmal um den Mond geflogen!
Ein Herzstück der ersten bemannten Mondmission seit mehr als 50 Jahren kommt aus Bremen. Jetzt hat die Artemis-2-Crew die Hansestadt besucht und sich persönlich bei den Ingenieuren bedankt.
Bremer Anteil war lebenswichtig
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Über Jahre tüfteln Bremer Ingenieure am sogenannten European Service Modul, einem Versorgungs-und Antriebsmodul für die NASA-Raumkapsel Orion. Mit Erfolg: Das Modul schafft es nicht nur ins Raumschiff, sondern ist das entscheidende Teil für eine sichere Allmission. Neben dem Antrieb versorgt es die vier Astronauten während ihrer rund zehntägigen Mission mit Wasser, Sauerstoff und Strom. Außerdem kontrolliert es die Temperatur des ganzen Raumschiffes. Am Dienstag (14. Juli) haben die vier Astronauten der Mission die Ingenieure in Bremen besucht. Raumfahrtingenieurin Annemarie Lohse stolz im RTL-Interview: „Jetzt endlich die Menschen wiederzusehen, die über 400.000 Kilometer gereist sind. Mit dem Lebenserhaltungssystem, was wir gebaut haben. Ich bin stolz, ich bin gerührt.”
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„Und dafür habt ihr gesorgt”
Nicht nur die Ingenieure sind gerührt. Auch Reid Wiseman, einer der Artemis 2 Astronauten zeigt sich ergriffen und bedankt sich ganz explizit bei Annemarie Lohse und ihren Kollegen: „Das wichtigste für uns vier war zum Abschluss wohlbehalten zu unseren Familien zurückzukehren. Und dafür habt ihr gesorgt. Von ganzem Herzen danken wir euch.” Auch Bundesforschungsministerin Dorothee Bär ist heute vor Ort und zeigt sich stolz: „Es repräsentiert unseren deutschen und europäischen Beitrag. Deutschland ist eine Weltraum-Nation!”
Die Mission gilt als Generalprobe für eine spätere Mondlandung und hat Bremen schon jetzt einen festen Platz in der Raumfahrtgeschichte gesichert.
Verwendete Quellen: RTL Eigenrecherche



