Vorfälle am Flughafen Leipzig und HamburgZunehmende Bedrohung durch Drohnen – Daniel Günther (CDU) fordert Sicherheitsverschärfungen

von Maria Wille und Jule Jänsch

Erneuter Drohnenvorfall!
Für rund 15 Minuten steht der Betrieb am Hamburger Flughafen Samstagabend (8. August) still. Auslöser dafür war eine mutmaßliche Drohnensichtung. Immer häufiger machen solche Vorfälle Sicherheitsbehörden im Norden zu schaffen. Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) erklärt im Video, warum wir besonders gefährdet sein könnten und was er dagegen unternehmen will.

Behörden nach Leipziger Sprengstoff-Drohne alamiert

Erst wenige Tage ist es her, dass ein Drohnenvorfall auch am Leipziger Flughafen für Aufruhr sorgt. Dort wird eine mit Sprengstoff bestückte Drohne entdeckt. Am Samstagabend richten sich die Augen dann auch im Norden auf ein dubioses Flugobjekt. Gegen 19.50 Uhr wird der Polizei am Hamburger Flughafen von einem Zeugen ein unbekanntes Luftfahrzeug gemeldet. Daraufhin wird der Luftverkehr für 15 Minuten unverzüglich ausgesetzt. Die Einsatzkräfte suchen nach einer Drohne, zunächst jedoch ohne Ergebnis. Später klärt sich: Das vermeintliche Drohnen-Foto des Zeugen zeigt nach Polizeiangaben wohl nur einen Heißluftballon.

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Bedrohungsgefühl im Norden spürbar

Auch an anderen Orten im Norden sind Sorgen über zunehmende Drohnensichtungen spürbar. Alleine in Schleswig-Holstein wurden in diesem Jahr schon 30 Drohnen gesichtet. Doch der Bundeswehr sind bei der Abwehr von Drohnen im Landesinneren weitestgehend die Hände gebunden. Aus Sicht von Ministerpräsidenten Daniel Günther (CDU) ist das ein Problem. „Wir merken ja auch, dass die Bedrohung eher zunimmt”, so Günther. Um die Infrastruktur besser zu schützen, fordert er eine Gesetzesänderung für stärkere Vernetzung zwischen Bundeswehr und Polizei.

Verwendete Quellen: eigene RTL-Recherche, dpa