Beute im Wert von über 500.000 EuroTatverdächtiger gesteht Luxustaschen-Klau bei Sylvie Meis

Es war ein spektakulärer Einbruch mitten im Luxus-Stadtteil Eppendorf.
Im Juli 2023 wurde in die Dachwohnung von TV-Star Sylvie Meis (47) eingebrochen. Jetzt, zweieinhalb Jahre später, beginnt der Prozess gegen einen mutmaßlichen Täter. Doch mit seinem Geständnis ist der Diebstahl von mehreren Luxusgegenständen noch nicht aufgeklärt.
Prozess um Einbruch bei Sylvie Meis in Hamburg
Laut Staatsanwaltschaft Hamburg soll der Angeklagte gemeinsam mit einem bislang unbekannten Komplizen über ein Baugerüst an ein nicht alarmgesichertes Fenster der Luxuswohnung im fünften Stock gelangt sein. Die Beute: exklusive Designer-Handtaschen und Schmuck im Gesamtwert von über 500.000 Euro. Laut Staatsanwaltschaft sind unter den gestohlenen Handtaschen 22 Modelle der Luxusmarke Hermès, vier von Chanel und eine Yves Saint Laurent.
Sylvie Meis ist beim Prozessauftakt nicht im Gerichtssaal. Ihr Management möchte sich auf RTL-Nachfrage nicht zum Thema äußern. Kaum vorstellbar, wie groß der Schock der Moderatorin gewesen sein muss, als sie den Diebstahl feststellen musste. Fremde im eigenen Zuhause, ein Albtraum! Einige Monate vor der Tat postete sie noch ein Foto auf Instagram aus ihrem Ankleidezimmer mit der Bildunterschrift „Where the Magic happens”. Auf Deutsch: „Wo die Magie passiert“. An einen Einbruch hätte Sylvie Meis wohl nicht gedacht.
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Nach einem Komplizen wird noch gesucht
Während der Tat war Sylvie Meis im Urlaub auf Ibiza. Erst nach ihrer Rückkehr bemerkte sie den Einbruch. Bis heute ist der Großteil der Beute nicht aufgetaucht. Die Staatsanwaltschaft vermutet, dass der Einbruch gezielt geplant war! Sie ist sich sicher, dass der in Albanien geborene Tatverdächtige nur wegen des Diebstahls nach Deutschland eingereist sei. Durch DNA-Spuren am Tatort konnte er gefasst werden. Beim ersten Prozesstag gesteht der Angeklagte den Einbruchdiebstahl! Er sei jedoch nicht der „Kopf der Sache” gewesen. Aus Angst vor Konsequenzen könne er den Namen des Komplizen nicht nennen. Dieser mutmaßliche Komplize wurde bis heute nicht gefunden.
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Urteil in wenigen Wochen erwartet
„Das Gesetz sieht für diesen Deliktstyp ein Strafmaß zwischen einem und zehn Jahren vor. Zudem ist der Angeklagte bereits einschlägig vorbestraft und hat in der Vergangenheit ähnliche Delikte begangen“, erklärt Gerichtssprecherin Marayke Frantzen. Inwieweit sich das Geständnis strafmildernd auswirkt, bleibt abzuwarten. Ein Urteil soll Mitte Februar fallen.
Verwendete Quellen: eigene RTL-Recherche, dpa


































