Geburt unter dramatischen UmständenWeil Hebamme in Panik flüchtet! Vater muss Baby zur Welt bringen

Nach der Geburt merkt die Niedersächsin, dass etwas nicht stimmt.(Symbolbild)
Das Baby kommt unter Komplikationen auf die Welt (Symbolbild).
IMAGO/Cavan Images

Ein kritischer Moment – und weg ist die Hebamme!
Die Eltern Matt und Jordan Gray erleben bei der Geburt ihres vierten Kindes eine echte Horror-Geschichte: Als der Herzschlag des Babys nach unten sinkt, verlässt die Hebamme plötzlich erneut panisch den Raum und lässt Mutter und Vater allein. Matt muss schnell und mutig handeln.

„Die Nabelschnur war um ihren Hals gewickelt”

„Nachdem die Hebamme zum zweiten Mal weggelaufen war, wurde mir klar, dass wir das Baby selbst zur Welt bringen mussten”, sagt Matt, ein ehemaliger Rettungssanitäter, im Interview mit Banbury Guardian. „Ich zog mir Handschuhe an und Minuten später war das Baby da.“

Zehn bis 15 Minuten ist die offensichtlich weniger erfahrene Hebamme weg, wie die Eltern schildern. Eine Zeit, in der es im John Radcliffe Hospital in Oxford (Großbritannien) ziemlich ernst um Baby Cleo wird. Matt: „Als sie draußen war, sah ich, dass die Nabelschnur um ihren Hals gewickelt war. Ich konnte sie zwar abwickeln, aber den Schleim nicht entfernen. Ich habe sie sauber gemacht, abgetrocknet und Jo gegeben.” Erst danach kommt das Krankenhauspersonal zurück!

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Eltern erheben nach der Geburt schwere Vorwürfe

Für Matt und Jordan ist das Erlebnis vom 21. Februar schrecklich. Die Mutter sagt: „Es ist furchtbar. Es hätte so viel schiefgehen können. Wir konnten den Notrufknopf hinter dem Bett nicht erreichen. Man konnte uns weder ihr Geburtsgewicht noch die Uhrzeit nennen, es gab keine Uhr im Zimmer.“

Das Schlimme: Die Eltern sind schon vor der Situation mächtig angespannt. Denn die Wehen setzen zwei Wochen zu früh ein. Und die Geburt gilt als Risikogeburt – wegen mehrerer Erkrankungen und auch weil Jo bereits eine traumatische Geburt erlebt und ihren Sohn beinahe verloren hat. Diese Vorgeschichten hätten in ihrer Akte gestanden, aber die Hebamme hätte die Aufzeichnungen nicht eingesehen, kritisiert die Mutter.

Auch nach der Geburt ist der Umgang alles andere als mitfühlend, wie die Eltern angeben: „Wir hatten den Arzt und die leitende Hebamme da, weil wir wütend und aufgebracht über das Geschehene waren. Sie sagten, es sei sehr bedauerlich, aber alles sei in Ordnung – keine Entschuldigung, nichts – als wäre das völlig normal!“

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Untersuchung eingeleitet! Hat die Horror-Geburt Konsequenzen?

Der Vorfall zieht jetzt größere Kreise! Die Eltern haben offiziell Beschwerde beim Oxford University Hospitals Trust eingereicht, zu dem die Klinik gehört.

Der Träger entschuldigt sich und kündigt eine umfassende Untersuchung an. Ein Sprecher dazu: „Wir haben von Jordan und Matthew Gray gehört und bedauern die schwierige Geburtserfahrung sehr, die sie geschildert haben und die offenbar nicht unseren hohen Ansprüchen genügt hat.“

Verwendete Quellen: Banbury Guardian, Sun