Geburt eine medizinische SeltenheitHugo ist ein „Wunder” – er lebt dank der Gebärmutter einer Toten

Der kleine Hugo ist nur auf den ersten Blick ein ganz gewöhnliches Baby.
Der Junge kommt in England mit der Gebärmutter einer verstorbenen Spenderin zur Welt – eine absolute medizinische Seltenheit!
Hugos Mutter: „Es ist einfach ein Wunder”
Ärzte bringen Hugo im vergangenen Dezember in London per Kaiserschnitt zur Welt, der Kleine bringt durchaus stolze 3,1 Kilo auf die Waage. Wie die britische Daily Mail berichtet, ist es erst die dritte Geburt eines Kindes mit der Gebärmutter einer verstorbenen Spenderin, die jemals in Europa dokumentiert wird. In Großbritannien sei es die Erste überhaupt.
„Es ist einfach ein Wunder”, sagt Hugos Mutter Grace. „Ich hätte nie im Leben gedacht, dass so etwas möglich wäre. Ich bin so glücklich wie nie zuvor.“ Sie danke der Spenderin und ihrer Familie jeden Tag: „Ich hoffe, sie wissen, dass mein Kind immer von ihrem unglaublichen Geschenk und dem Wunder, das ihm das Leben schenkte, wissen wird. Ein Teil von ihr wird für immer weiterleben.“

Grace Bell, die mit Hugos Vater Steve Powell in Südengland lebt und in ihren Dreißigern ist, kommt selbst mit dem Mayer-Rokitansky-Küster-Hauser-Syndrom (MRKH) zur Welt, einer seltenen Erkrankung, die zu einer unterentwickelten oder fehlenden Gebärmutter führt. Die Diagnose erhält sie mit 16 Jahren. Nun macht ein Spenderorgan ihr persönliches Wunder möglich.

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„Der Verlust unserer Tochter hat unsere Welt auf eine Weise erschüttert, die wir kaum in Worte fassen können”, sagen die Eltern der verstorbenen Spenderin. Fünf weitere ihrer Organe werden vier Menschen transplantiert und retten so weitere Leben.
„Die Trauer ist überwältigend, und der Schmerz über ihre Abwesenheit wird uns für immer begleiten. Doch selbst in diesem unvorstellbaren Schmerz finden wir einen kleinen Trost in dem Wissen, dass ihre letzte Tat, ihre Entscheidung, ein Akt reiner Großzügigkeit war. Durch ihre Organspende hat sie anderen Familien das kostbare Geschenk der Zeit, der Hoffnung, der Heilung und nun auch des Lebens gemacht.”

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Gemeinsam appellieren die Eltern an andere, die eine Organspende in Erwägung ziehen, um Menschen in Not zu helfen. „So, wie es sich unsere Tochter so selbstlos gewünscht hat.”
Weltweit wurden etwa 25 bis 30 Babys durch Gebärmutterspende nach dem Tod geboren. Mehr als zwei Drittel der Gebärmuttertransplantationen erfolgen mit Lebendspenderinnen, ein Drittel mit Spenderinnen nach dem Tod. (sfu)
Verwendete Quellen: Daily Mail


