Spektakuläre Wende im Minen-DramaWunder in Mexiko! Verschütteter Bergarbeiter nach zwei Wochen lebend gerettet

Mexico searches for four missing after Sinaloa mine collapse
Mit einer Trage wird der verschüttete Arbeiter Francisco Zapata Najera zum Helikopter gebracht.
JLG, REUTERS, Stringer

14 Tage überlebte er unter Tage!
Ende März kommt es in Mexiko zu einem tragischen Minen-Unglück: vier Bergarbeiter werden verschüttet, zwei kommen dabei ums Leben, einer wird Tage später gerettet. Doch ein 42-Jähriger bleibt verschüttet. Hunderte Rettungskräfte versuchen zwei Wochen lang, in die Mine vorzudringen. Und jetzt gelingt ihnen die Wunder-Rettung!

Gold- und Silbermine stürzt im März ein

Minenarbeiter Francisco Zapata Najera kann am Mittwoch (8. April) nach zwei Wochen endlich aus der verschütteten Mine befreit werden: „Unglaublicherweise und glücklicherweise wurde er lebend gefunden”, sagt Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum bei einer Pressekonferenz. Am 25. März ist die Gold- und Silbermine im nordwestlichen Bundesstaat Sinaloa eingestürzt. Nach Angaben der Behörden stürzte die Mine aufgrund eines Versagens der Abdichtung ein.

Lese-Tipp: Rettungsarbeiten in Mine werden zum Wettlauf gegen die Zeit

Im Video: Helfer retten Überlebende aus verschütterter Mine

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Mit Wasserfördergeräten versuchen die Einsatzkräfte, zu dem Mann vorzudringen

Mexico searches for four missing after Sinaloa mine collapse
Rettungskräfte arbeiteten zwei Wochen lang Tag und Nacht.
JLG, REUTERS, Stringer

Vier Menschen sind bei diesem Einsturz anschließend verschüttet! Zwei Bergarbeiter kommen dabei ums Leben, ein weiterer wird fünf Tage nach dem Unfall gerettet. Hunderte Rettungskräfte arbeiten zwei Wochen lang Tag und Nacht und setzen spezielle Wasserfördergeräte ein, um zu dem Mann vorzudringen. Und dann gelingt es ihnen: Sie können den 42-jährigen Francisco Zapata Najera retten! Mit einem Hubschrauber wird der Minenarbeiter anschließend in ein Krankenhaus geflogen, wo er nun von Spezialisten behandelt wird.

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Sendung vom 09.04.2026
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In Mexiko kommt es häufiger zu Minenunfällen

Unfälle in Bergwerken sind in Mexiko keine Seltenheit. Einige werden illegal oder mit mangelhafter Ausrüstung und unzureichenden Sicherheitsvorkehrungen betrieben. Im August 2022 kamen bei einem Minenunglück im nördlichen Bundesstaat Coahuila zehn Bergarbeiter ums Leben. In demselben Bundesstaat starben 2006 bei einer Explosion in der Kohlemine Pasta de Conchos 65 Bergleute. (anr)

Verwendete Quellen: AFP, Reuters, APTN