Donald Trump hat den besten Platz: Direkt aus Reihe eins verfolgt der US-Präsident die Käfigkämpfe. Sieben Duelle, Mixed Martial Arts, halbnackte Muskelmänner, die sich blutig prügeln – eine Mischung aus Boxen, Kickboxen, Bodenkampf. Dieser Sport ist nichts für schwache Nerven, aber für Geburtstagskind Trump bestes Entertainment.
This will be the greatest show on earth.
Das wird die großartigste Show der Welt, hatte Trump bereits im Vorfeld verkündet. Innerhalb weniger Tage verwandelte sich der Rasen vor dem Weißen Haus in eine gigantische Wettkampfarena. Wo sonst Staatsgäste empfangen werden, steigen in dieser Nacht die UFC-Kämpfer in den Ring. An seinem 80. Geburtstag bekommt Trump alles geboten, was ihm gefällt.
Das US-Militär demonstriert seine Stärke. Rund 4000 geladene Gäste am Ring, mehr als 100.000 verfolgen den Käfigkampf über Leinwände. Kritiker nennen das Event zutiefst korrupt. Staatliche Symbole würden für private Zwecke missbraucht. Trump sieht das anders, lehnt sich zurück, lässt sich unterhalten. Man wird ja schließlich nur einmal 80