Tödlicher Badeunfall in HöxterRTL-Hitze-Ticker: 18-Jähriger geht in Badesee unter – kurz bevor er eine Schwimmplattform erreichen kann

Die Hitze hat Deutschland fest im Griff!
Seit Tagen halten sich die Temperaturen schon im mittleren bis oberen 30er-Bereich, täglich erreichen uns Wetterwarnungen. Und es soll auch weiter heiß bleiben. Alles, was ihr rund um die aktuelle Hitzewelle wissen müsst, lest ihr im Hitze-Ticker auf RTL.de.
Alles zur aktuellen Hitzewelle im Hitze-Ticker auf RTL.de
18-Jähriger stirbt bei Badeunfall in Höxter
Nordrhein-Westfalen steuert auf neuen Juni-Hitzerekord zu
Hitzewelle ist schuld! 68.000 Haushalte in der Bretagne ohne Strom
Das Wetter am Mittwoch, den 24. Juni – frisch aus der RTL-Wetterredaktion
Weiter extreme Hitze und hohe Sonnenbrandgefahr
Das Wetter bleibt schweißtreibend in Deutschland. Extreme Hitze im Westen und Südwesten, die sich nach Norden hin ausbreitet, sagt der Deutsche Wetterdienst (DWD) nicht nur für heute voraus. Im Norden liegen die Höchstwerte demnach bei 27 bis 34 Grad, im Rest des Landes werden 32 bis 39 Grad erwartet. Einzig über dem südlichen Bergland seien vereinzelt kräftige Gewitter möglich, hieß es – ansonsten bleibe es heiter und teils sonnig.
Tückisch ist dabei die nicht direkt spürbare UV-Strahlung. Am Mittwoch und Donnerstag werden die bislang höchsten Indexwerte des Jahres erwartet, wie das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) mitteilte. In Norddeutschland werde ein UV-Index bis 8 erwartet, in Mitteldeutschland bis 9, in Süddeutschland seien stellenweise 10 möglich, im Hochgebirge gar 11 ("extrem"). Der UV-Index-Wert gibt an, welche Tagesspitzenwerte der sonnenbrandwirksamen Strahlung am Boden erwartet werden.
Besonders Kinder müssen geschützt werden
Weil aufgrund der Hitze vielerorts der Wasserverbrauch in die Höhe geschnellt ist, rufen Versorger und Städte zu sparsamer Nutzung auf. In mehreren Regionen wird davon abgeraten, den Pool zu befüllen oder den Rasen zu bewässern. Kommunale Aufrufe zum Wassersparen gibt es unter anderem in Brandenburg, Hessen und Nordrhein-Westfalen.
Eigenes „Hydrieren“ sei aber angebracht, heißt es von den Stadtwerken in München: "Bei diesem Wetter ist viel Trinken ratsam, vor allem Trinkwasser als kalorienfreier Durstlöscher.“
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Weitere Abkühlungsmöglichkeiten
Auf dem Muddi Markt sorgen ein Gartenschlauch und Sonnenschirme laut Stadt für Erholung. Auch an der Jungen Bühne und auf vielen anderen Flächen spenden zusätzliche Schattenspender oder Wassersprinkler Abkühlung. Fragen zur Hitze beantwortet das Amt für Gesundheit.
Zwei Arbeiter sterben bei Unfall auf Autobahn 31: Mega-Stau in Gluthitze
Zwei Arbeiter sind bei einem Unfall an einer Baustelle auf der A31 im Emsland ums Leben gekommen. Bei einem der Männer habe es noch Reanimationsversuche gegeben, sagte Daniel Wester von der Freiwilligen Feuerwehr Groß Hesepe. Doch für die 34 und 60 Jahre alten Arbeiter kam jede Hilfe zu spät. Zwei weitere Menschen kamen leicht verletzt mit einem Krankenwagen in eine Klinik, darunter ein 36 Jahre alter Lkw-Fahrer, der als Unfallverursacher gilt.
Was bisher über den Unfall bekannt ist
Die Fahrzeuge wurden stark beschädigt, eines blockierte quer die Autobahn. Auf der Fahrbahn lagen Scherben, Trümmer sowie Werkzeuge wie ein Handbesen und eine Schaufel. Einsatzkräfte versuchten mit rotem Sand, Flüssigkeiten unter den Fahrzeugen zu binden.
Kilometerlanger Stau bei Hitze
Die Autobahn in Fahrrichtung Süden ist bis in den Abend gesperrt, die Bergungsarbeiten gestalteten sich schwierig. Es bildete sich ein kilometerlanger Stau - bei extremer Hitze. Einsatzkräfte leiteten die Autos um. "Die Autobahn bleibt noch länger gesperrt", sagte Wester am Nachmittag.
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Trinkwasser wird knapp! Strenge Regeln in vier OWL-Kommunen – sonst Bußgeld
Wie lange der Ausnahmezustand gelten soll, ist offen. Die Lage werde täglich neu bewertet. Weil die Gesamtsituation aufgrund dauerhaft geringerer Trinkwassermengen einzelner Zulieferer auch ohne die aktuellen Spitzenverbräuche angespannt sei, könne die Verordnung auch „weit über die akute Hitzeperiode bestehen bleiben“, heißt es beim WBV „Am Wiehen“.
Es wird zum Sparen aufgerufen. In den vier Gemeinden Hille, Hüllhorst, Löhne und Bad Oeynhausen im Nordosten NRWs stand die Ampel bereits seit mehreren Tagen auf Rot.
Doch der damit verbundene Appell auf nicht notwendige Nutzung zu verzichten, habe nicht ausreichend gewirkt. „Die Verbrauchsmengen haben ein Niveau erreicht, das sich allein über Freiwilligkeit nicht mehr beherrschen lässt“, so Michael Kasche, Bürgermeister in Hüllhorst und Vorsteher im Wasserbeschaffungsverband. „Wir müssen die Versorgung für alle schützen – und das geht jetzt nur noch mit verbindlichen Regeln für alle.“ (dpa)
Aktuelle Temperaturen sind „rekordverdächtig“ – wie lange noch?
Am Freitag greife die Hitze dann auch auf das restliche Land über. Weniger als 35 Grad gebe es dann nur noch nördlich der Elbe und gebietsweise südlich der Donau, hieß es. Ansonsten werde es zwischen 36 und 38 Grad warm, in der Südwesthälfte teils zwischen 39 und 40 Grad.
Wann wird es wieder kühler?
„Echte Linderung ist bezüglich der Hitze auch nicht absehbar in Sicht“, schreibt Dietzsch. „Erst zu Beginn der kommenden Woche deutet sich eine leichte Abkühlung an, die aber nach den aktuellen Prognosen auch nur den Nordwesten erreicht.“ Sonst liegen die Temperaturen demnach auch weiterhin bei über 30 Grad. „Diese bereits jetzt rekordverdächtige und zunehmend extreme Hitzewelle dauert also noch mindestens die ganze Woche an!“ (dpa)
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