Undercover als WegwerfagentenMorddrohung gegen RTL-Reporterin! DAS deckte unser Team im Russland-Netzwerk auf  

Wie groß ist in Deutschland die Gefahr durch russische Agenten? 
Das will ein RTL-Reporterteam herausfinden. Ein Jahr lang recherchieren unsere Journalisten undercover, geben sich als sogenannte Wegwerfagenten für Russland aus – bis zu einer schockierenden Nachricht.

Wie kommt der russische Geheimdienst an seine Informationen? 

Erst Anfang August warf ein gescheiterter Sprengstoffangriff auf ukrainische Frachtflugzeuge am Flughafen Leipzig/Halle erneut die Frage auf: Wird Deutschland womöglich bereits seit längerem systematisch zum Opfer hybrider Angriffe durch russische Geheimdienste – mithilfe sogenannter „Wegwerfagenten“? Wie leicht lassen sich mitten in Deutschland Menschen für russische Interessen rekrutieren?

Um das herauszufinden, recherchieren die Reporter insgesamt ein Jahr lang unter aufwendigen Sicherheitsvorkehrungen und in enger Abstimmung mit den zuständigen Behörden undercover. Über den Messengerdienst Telegram erhalten sie Aufträge von mutmaßlich russischen Akteuren, die sie gegen Bezahlung in der Kryptowährung Bitcoin erfüllen sollen.

Putins Wegwerfagenten – Die billigen Vollstrecker: Die ganze „stern Investigativ“-Reportage heute ab 18.45 Uhr auf RTL+ streamen!  

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Reporter sollen CDU-Mitglied ausspionieren 

Die Aufträge klingen dabei meist zunächst alltäglich und nach schnell verdientem Geld: ein Foto machen, ein Paket abholen, eine SIM-Karte besorgen. Doch dahinter zeigt sich ein System, bei dem solche scheinbar harmlosen Tätigkeiten nur einzelne Bausteine einer größeren Operation sein können – mit potenziell gravierenden strafrechtlichen Konsequenzen.

So sollen die Reporter eine Menschenrechtsorganisation auskundschaften, einen CDU-Mitarbeiter ausspionieren, eine Partei infiltrieren und Informationen über deutsche Rüstungsunternehmen beschaffen. In diesen Recherchen sprechen sich die RTL-Reporter eng mit Anwälten und den Behörden ab.

Außerdem rekonstruieren sie einen mutmaßlichen russischen Sabotageakt, bei dem bereits vor zwei Jahren präparierte Pakete in Frachtflugzeugen am Flughafen Leipzig/Halle in Brand geraten sollten, und treffen in Litauen einen angeklagten mutmaßlichen Wegwerfagenten.

An einem geheimen Ort treffen sie den Rüstungsmanager Stefan Thumann. Er musste untertauchen und spricht zum ersten Mal über seine Situation. Thumann liefert Drohnen an die Ukraine. Mindestens zwei mutmaßliche Wegwerfagenten sollen ihn im Auftrag Russlands ausspioniert und verfolgt haben, bei der Festnahme des einen fand man eine Machete.

Drohung gegen RTL-Reporterin: „Wirst du fliehen wollen, bekommst du eine Kugel!“ 

Billig rekrutierte Helfer, Cyberangriffe, Spionage, Sabotage und Propaganda mit schwer nachweisbaren Verbindungen zu den eigentlichen Auftraggebern: Die Recherchen zeichnen das Bild einer hybriden Angriffsstrategie Russlands.

Und dass die russische Seite im Zweifel nicht lange fackelt, muss Reporterin Angelique am eigenen Leib erfahren. Als ihre Tarnung auffliegt, erhält sie eine Morddrohung per Mailbox: „Wirst du fliehen wollen, bekommst du eine Kugel!“ RTL hat für die Reporterinnen und Reporter ein Sicherheitskonzept.

Die hochbrisante „stern Investigativ”-Reportage „Putins Wegwerfagenten – Die billigen Vollstrecker“ ist ab heute um 18:45 Uhr auf RTL+ abrufbar. Eine erweiterte Version seht ihr außerdem am 2. September um 20:15 Uhr bei RTL.