Alle Infos in unserem Hitze-TickerNeue Waldbrände in Griechenland und der Türkei – zwei Feuerwehrleute sterben 

Urlaubsländer kämpfen gegen neue Feuerfronten. (Symbolbild)
Urlaubsländer kämpfen gegen neue Feuerfronten. (Symbolbild)
Emma Da Silva/AP/dpa

Wir kratzen wieder an der 40-Grad-Marke!
Das Hoch „Olaf” kommt auf Deutschland zu – lässt uns schwitzen und ächzen. Alles, was ihr rund um die Hitze und die Folgen wissen müsst, lest ihr in unserem Ticker auf RTL.de.

Alles zur aktuellen Lage im Hitze-Ticker auf RTL.de

Wichtige Updates
Martina Lewinski

Feuer breiten sich in beliebten Urlaubsländern weiter aus 

Die Waldbrandlage in Südeuropa verschärft sich weiter. Während die Feuer in Frankreich und Spanien zunehmend unter Kontrolle gebracht werden und viele Evakuierte in ihre Häuser zurückkehren können, brechen in der Türkei und auf der griechischen Ferieninsel Kreta neue Brände aus. Auf Kreta kamen nach Behördenangaben zwei Feuerwehrleute ums Leben, nachdem ihr Einsatzfahrzeug von den Flammen eingeschlossen wurde. Mehrere Ortschaften wurden evakuiert, mehr als 100 Feuerwehrkräfte sind dort im Einsatz. 

Auch in der türkischen Urlaubsregion Antalya erreichten die Brände Wohngebiete, mehrere Häuser brannten nieder und Anwohner mussten ihre Häuser verlassen. Als Ursache nennen die Behörden die anhaltende Hitzewelle, starke Winde und extreme Trockenheit. Unterstützung bei den Löscharbeiten erhalten Frankreich und Spanien inzwischen aus weiteren EU-Ländern, darunter Polen und Belgien. 
Martina Lewinski

Verbände schlagen Alarm: Niedrigwasser bedroht Rohstoffversorgung

Das anhaltende Niedrigwasser auf dem Rhein bereitet auch der Wirtschaft zunehmend Sorgen. Mehrere Branchenverbände warnen, dass die Rohstoffversorgung der Stahlindustrie gefährdet sei. Wegen der niedrigen Pegelstände können Binnenschiffe je nach Strecke nur noch ein Drittel bis die Hälfte ihrer üblichen Ladung transportieren. Zudem seien die Frachtsätze auf einzelnen Verbindungen bereits auf das Drei- bis Vierfache gestiegen. 
Martina Lewinski

Wacken trotzt der Hitze: Festival bereitet sich auf über 30 Grad vor 

Beim Wacken Open Air müssen sich die rund 85.000 Besucher in diesem Jahr auf Sonne und Temperaturen von über 30 Grad einstellen. Die Veranstalter haben zusätzliche Schattenplätze eingerichtet und weisen die Fans auf Sonnenschutz, Kopfbedeckungen und ausreichend Wasser hin. Kostenlose Trinkwasserstationen stehen auf dem Festivalgelände bereit, auch die Polizei verteilt Wasser. Das Deutsche Rote Kreuz ist mit 560 Einsatzkräften vor Ort und hat ein mobiles Behandlungszentrum aufgebaut. „Die Gäste trinken einfach zu wenig“, warnt DRK-Sprecher Jürgen Schumacher und rät, tagsüber vor allem Wasser zu trinken. 
Martina Lewinski

Historisches Niedrigwasser am Rhein: Rekordtiefs trotz Gewitter erwartet

Die anhaltende Hitze verschärft die Lage am Rhein weiter: Nach Angaben des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes werden an mehreren Pegeln in Nordrhein-Westfalen am Wochenende historische Niedrigwasserstände erwartet. In Köln könnte der Pegel mit prognostizierten 67 Zentimetern den bisherigen Rekord aus dem Jahr 2018 unterschreiten, in Emmerich wird sogar ein negativer Pegelstand erwartet. 

Die Schifffahrt ist zwar weiterhin möglich, Schiffe können wegen der geringen Wassertiefe aber deutlich weniger Ladung transportieren. Auch die angekündigten Gewitter dürften die Lage kaum entspannen. Parallel stellt das Land NRW weitere 250.000 Euro für den Hitzeschutz von Obdach- und Wohnungslosen bereit. 

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