Schreckliche TierquälereiWaldbrände in Italien - Brandstifter jagen brennende Katzen in den Wald

Ein Löschhubschrauber wirft über dem Waldbrand Wasser ab. Der Waldbrand in der Provinz Almería gilt als der bisher tödlichste des 21. Jahrhunderts in Spanien. Unter den Opfern befinden sich mutmaßlich auch Ausländer. +++ dpa-Bildfunk +++
Ein Löschhubschrauber wirft über dem Waldbrand Wasser ab. (Symbolbild)
picture alliance/dpa/SOPA Images via ZUMA Press Wire / Francis Gonzalez

Unfassbare Brandstifter-Methode in Italien!
Sie jagen brennende Tiere in den Wald, um ein ganzes Land in Flammen zu setzen. In Süditalien nutzen mutmaßliche Brandstifter Katzen mit brennbaren Lappen am Schwanz, um die ohnehin dramatischen Waldbrände noch weiter anzufachen – eine Grausamkeit, die selbst erfahrene Einsatzkräfte fassungslos macht

Schockierende Brandstiftung in Italien: Ermittler finden Katzen mit brennbaren Lappen am Schwanz – Feuer wüten in Kalabrien

In Süditalien sollen Brandstifter Katzen mit brennenden Lappen am Schwanz missbraucht haben, um die ohnehin dramatischen Waldbrände weiter anzuheizen. Die Tiere rennen in Panik durch vertrocknete Felder und Buschwerk – und hinter ihnen frisst sich das Feuer durch Kalabrien. Laut CCN sprechen Einsatzkräfte von „unmenschlichen Taten“, die selbst erfahrene Feuerwehrleute fassungslos zurücklassen.

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Während Löschflugzeuge und Helikopter über den Hängen des Pollino-Nationalparks kreisen, finden Ermittler weitere Hinweise auf systematische Brandstiftung: Kerzen, die zwischen brennbaren Stoffresten platziert wurden, und Vorrichtungen für zeitverzögerte Zündungen. Immer neue Feuerherde zwingen die Teams zu Hunderten Einsätzen in kürzester Zeit. Die Folge: Evakuierungen, zerstörte Hänge, verkohlte Tierkadaver – und ein Gefühl von Ohnmacht bei Anwohnern, die den Flammen jedes Jahr ein Stück näher rücken sehen.

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Tierschützer haben Strafanzeige erstattet und eine Belohnung ausgesetzt, um die Täter zu finden. Denn die perfide Methode ist in Süditalien kein Einzelfall: Schon früher standen Mafia-Strukturen im Verdacht, Tiere als „lebende Fackeln“ zu missbrauchen, um Nationalparks anzuzünden und verbrannte Flächen später für eigene Geschäfte zu nutzen. Hinter manchen Waldbränden steckt nicht nur Zerstörungswut, sondern ein knallhartes Geschäft mit Land, Bauprojekten und Energieanlagen auf verbrannter Erde.

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Experten warnen: Solange sich mit verbrannten Flächen Geld verdienen lässt, werden Kriminelle jede Schwäche im System ausnutzen. Zivilschutz und Politik fordern deshalb nicht nur mehr Kontrollen und harte Strafen, sondern auch ein Umdenken in der ganzen Gesellschaft. Waldbrände sind längst nicht mehr nur eine Folge von Hitze und Dürre – sie sind auch das Ergebnis kalter Berechnung, bei der Tiere gequält, Natur geopfert und Menschenleben aufs Spiel gesetzt werden.

Verwendete Quellen: cnn, thedailybeast, ksl