Fabian (†8)-Prozess: Familie lebt in AngstMorddrohungen gegen Großeltern von Angeklagter Gina H.

Die Folgen des Mordprozesses spürt die ganze Familie!
Und jetzt trifft es Menschen, die gar nicht auf der Anklagebank sitzen: Nach RTL-Informationen erhalten die Großeltern von Gina H. Morddrohungen. Gina H. gilt als mutmaßliche Mörderin des achtjährigen Fabian. Ihr Zuhause in Reimershagen ist inzwischen längst kein sicherer Rückzugsort mehr.
Morddrohungen gegen Gina H.s Großeltern – Familie der Angeklagten lebt in Angst
Gegenüber RTL hat Verteidiger Thomas Löcker bestätigt, dass die Großeltern von Gina H. massiv bedroht werden. Die 30-Jährige war dort aufgewachsen, ihre eigene Mutter soll drogenabhängig gewesen sein. Bis zu ihrer Festnahme im vergangenen Jahr lebte sie wieder bei den Großeltern, dort war ihr Lebensmittelpunkt, auch ihre geliebten Pferde standen dort in der Nähe.
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Das Haus ihrer Großeltern ist nun zum Ziel von Hass geworden: Die älteren Leute sollen am Telefon immer wieder beschimpft und bedroht worden sein, bis hin zu Morddrohungen. Unbekannte sollen an die Fensterscheiben ihres Hauses geklopft haben, offenbar um ihnen Angst zu machen. Aus Sorge um ihre Sicherheit sollen die Großeltern ihre Festnetznummer inzwischen abgeschaltet haben.
Letzte Kontakte von Gina H. zur Außenwelt
Neben Fabians Vater Matthias R. gelten die Großeltern als die einzigen sozialen Kontakte von Gina H. außerhalb der Justiz. Über ein Handy wollen sie weiterhin mit ihrer Enkelin in Haft in Verbindung bleiben – trotz der Drohungen und trotz des Drucks von außen.
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Für Gina H.s Großeltern ist der Mordprozess damit gleich doppelt zur Belastung geworden: Sie erleben die schweren Vorwürfe gegen ihre Enkelin (Die Staatsanwaltschaft wirft der 30-Jährigen vor, Fabian (†8) ermordet zu haben) – und werden gleichzeitig selbst zur Zielscheibe von Menschen, die offenbar nicht zwischen Angeklagter und Angehörigen unterscheiden wollen.
Verwendete Quellen: eigene RTL-Recherchen


