Ärzte vermuteten ein Magen-Darm-VirusFelicity (13) kämpft im Koma um ihr Leben

Die Ärzte hielten die Symptome der Dreizehnjährigen zunächst für einen Magen-Darm-Infekt, einen Monat später wurde sie jedoch in ein künstliches Koma versetzt.
Die Ärzte hielten die Symptome der Dreizehnjährigen zunächst für ein Magen-Darm-Infekt, einen Monat später wurde sie jedoch ins künstliches Koma versetzt.

„Der schlimmste Albtraum eines jeden Elternteils!”
Die dreizehnjährige Felicity aus England wird mit einem angeblichen Magen‑Darm‑Infekt aus dem Krankenhaus nach Hause geschickt, doch nur einen Monat später landet sie im Koma und kämpft seitdem um ihr Leben.

„Vor Schmerzen aufgewacht und geschrien”

Felicity aus Nelson in Lancashire wurde im Februar wegen starker Bauchkrämpfe und Übelkeit ins Krankenhaus eingeliefert. Am nächsten Tag wurde sie wieder entlassen, da die Ärzte eine harmlose Magen‑Darm‑Entzündung vermuteten. „Die Hauptsymptome waren Bauchschmerzen und anhaltendes Erbrechen. Es ist erschreckend, wie schnell sich die Dinge von einer scheinbar normalen Magenverstimmung zu einer lebensbedrohlichen Situation entwickeln können“, sagt ihre Mutter Natalie-Anne Rowlett der US-amerikanischen Zeitschrift People.

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Denn nur etwa einen Monat später brach Felicity vor Schmerzen zusammen und musste auf die Intensivstation eingeliefert werden. „Meine Tochter ist vor Schmerzen aufgewacht, hat sich auf dem Boden gewälzt und geschrien. Es war wirklich sehr, sehr schmerzhaft“, sagt die Mutter.

Felicity erleidet einen Darmverschluss

Felicity musste notoperiert werden.
Felicity musste notoperiert werden.
GoFundMe / Natalie-Anne Rowlett

Sofort wurde die Jugendliche ins Krankenhaus gebracht – dann der Schock: Felicity ist mit angeborenem Narbengewebe im Darm geboren worden. Dieses Gewebe kann dazu führen, dass die Organe miteinander verkleben.

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Die Verklebungen führten bei Felicity zu einem Darmverschluss. Daraufhin entwickelte sie schließlich eine Infektion und eine Sepsis und musste notoperiert werden. „Unsere lebensfrohe Tochter in einer so kritischen Situation zu sehen, war der schlimmste Albtraum für uns Eltern“, schreibt ihre Mutter in der Spendenkampagne. Familie und Freunde sammeln Spenden, um die laufenden Kosten für Felicitys Krankenhausaufenthalt zu decken.

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Felicity wurde zwei Wochen lang künstlich beatmet

Laut der GoFundMe‑Kampagne hat Felicity bereits zwei größere Darmoperationen hinter sich, außerdem wurde ihr ein Teil des Darms entfernt. Anschließend wurde die Teenagerin in ein künstliches Koma versetzt und zwei Wochen lang künstlich beatmet.

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Langsam geht es bergauf, auch wenn Felicity noch einen langen Weg vor sich hat. Ihre ganze Familie ist erleichtert, dass sie endlich die Intensivstation verlassen konnte. „Die Verlegung von der Intensivstation ist ein riesiger Meilenstein. Es bedeutet, dass sie jeden Tag stärker wird und dem Ziel immer näher kommt, sie endlich nach Hause nach Nelson zu holen”, sagt die Mutter der US-amerikanischen Zeitschrift People. (lmi)

Verwendete Quellen: GoFundMe, people.com