Familie trauertVincent (†14) stirbt beim Bahn-Surfen in Köln! Bester Freund will Familie helfen

Trauerkerzen stehen vor einem Kaufhaus.
Bewegender Abschied in Köln (Symbolbild).
Dieter Leder/dpa

Sein bester Freund wird nie wieder nach Hause kommen.
Nach dem tragischen Trainsurfing-Unfall in Köln trauert Adam um seinen besten Freund Vincent (†14). Der Teenager ist an seinen schweren Verletzungen gestorben. Jetzt hat der Jugendliche einen bewegenden Spendenaufruf gestartet, um der Familie beizustehen.

Bester Freund sammelt Spenden für Familie von Vincent (†14)

Es sind wenige Worte, die zeigen, wie tief die Trauer sitzt. Nachdem der 14-jährige Vincent bei einem Trainsurfing-Unfall in Köln schwer verletzt wird und schließlich im Krankenhaus stirbt, will sein bester Freund Adam der Familie helfen. Auf der Plattform GoFundMe hat er dafür einen Spendenaufruf gestartet.

Unter dem Titel „Spende Für die Beerdigung“ schreibt er: „Mein bester Freund ist gestern Abend verstorben, der Familie geht es leider nicht gut, ich möchte der Familie mit was Kleinem helfen, jede Hilfe zählt.“ Mit seiner Aktion stößt Adam auf große Anteilnahme. Innerhalb weniger Tage sind bereits knapp 4900 Euro zusammengekommen (Stand: 19. Oktober). Knapp 200 Leute haben sich bislang an der Spendenaktion beteiligt.

Lese-Tipp: Hilferufe nach Stromschlag beim Trainsurfing! Junge (14) schreit um Hilf

Vincent (†14) stirbt nach Bahn-Surfing-Unfall in Köln

Hinter dem Spendenaufruf steckt eine schreckliche Tragödie. Am Sonntagabend (11. Oktober) fährt der 14-Jährige auf dem Dach eines Regionalexpresses mit, als es zu einem folgenschweren Stromüberschlag kommt. Fahrgäste sehen plötzlich Lichtblitze und hören Hilferufe. Der Lokführer leitet eine Notbremsung ein.

Als die Rettungskräfte eintreffen, können sie zunächst nicht zu dem schwer verletzten Jungen vordringen. Wegen der Hochspannung von bis zu 15.000 Volt muss die Oberleitung erst abgeschaltet und gesichert werden. Mehr als eine Stunde vergeht, bis die Helfer den Jugendlichen erreichen können.

Rettungskräfte können erst nach langer Wartezeit zum lebensgefährlich Verletzten (14).
Rettungskräfte können erst nach langer Wartezeit zum lebensgefährlich Verletzten (14).
aba, Jan Ohmen/dpa

Der 14-Jährige erleidet schwerste Verbrennungen an rund 80 Prozent seines Körpers. Im Klinikum Köln-Merheim kämpfen Ärzte tagelang um sein Leben. Doch am Mittwoch (14. Oktober) stirbt der Junge an seinen Verletzungen. Das bestätigten die Kölner Polizei und die Bundespolizei RTL.

Lese-Tipp: Junge (14) nach Trainsurfing-Unfall in Köln gestorben

Anzeige:
Empfehlungen unserer Partner

Nach Tod des 14-Jährigen: Adam möchte Familie unterstützen

Für die Angehörigen und Freunde bleibt nach dem tödlichen Unglück die Trauer. Mit seiner Spendenaktion möchte Adam zumindest einen kleinen Beitrag leisten, um die Familie in dieser schweren Zeit zu unterstützen.

Quellen: eigene RTL-Recherche und GoFundMe