Fahndung mit FotosSabotage-Angriffe auf Stromnetz: Polizei sucht jetzt nach diesem Tatverdächtigen!

Ist ER der Strom-Saboteur, nach dem ganz Deutschland sucht?
Nach mehreren Sabotageakten an deutschen Umspannwerken gibt es jetzt eine konkrete Fahndung. Die Polizei sucht einen 48-jährigen Tatverdächtigen und veröffentlicht Fotos des Mannes. Wer weiß, wo er sich aufhält?
Polizei fahndet nach 48-Jährigem wegen Umspannwerk-Sabotage
Jetzt suchen die Ermittler öffentlich nach einem Tatverdächtigen. Im Zusammenhang mit der Umspannwerk-Sabotage in Brandenburg, Nordrhein-Westfalen und Sachsen fahndet die Polizei nach einem 48 Jahre alten Mann. Das teilen die Polizeipräsidien Brandenburg und Köln mit.
Dabei veröffentlichen die Ermittler Fotos des Gesuchten. Die Polizei will unter anderem wissen, wer den 48-Jährigen kennt, Angaben zu seinem aktuellen Aufenthaltsort machen kann oder weitere Hinweise hat, die zur Aufklärung der Sabotageakte führen könnten.
Lese-Tipp: Wieder brisanter Fund bei Köln! Polizei vermutet Sabotage an Strom-Anlage
Hinweise nimmt die Polizei rund um die Uhr unter der Telefonnummer 0331-505950 entgegen. Zudem steht weiterhin das Hinweisportal der Polizei Nordrhein-Westfalen zur Verfügung.

Sabotage an Umspannwerken: Mehrere Bundesländer betroffen
Die Fahndung folgt auf eine Serie auffälliger Vorfälle an Anlagen des deutschen Stromnetzes. Anfang September hatten Unbekannte nahe dem Umspannwerk Turnow-Preilack in Brandenburg offenbar versucht, mit selbstgebauten, raketenähnlichen Flugkörpern leitfähiges Material in Richtung von Höchstspannungsleitungen zu schießen. Dadurch sollte nach bisherigen Erkenntnissen wohl ein Kurzschluss ausgelöst werden.
VIDEO-TIPP: Fahndung nach Sabotage-Akten auf Stromnetz läuft auf Hochtouren
Auch im nordrhein-westfälischen Bergheim wurden Abschussvorrichtungen entdeckt. Dort hatte ein Kurzschluss mehrere Leitungen ausfallen lassen, fünf Braunkohle-Kraftwerksblöcke gingen zeitweise vom Netz. Die allgemeine Stromversorgung blieb jedoch stabil.
Lese-Tipp: Sabotage-Serie an deutschen Stromanlagen – was steckt hinter den Fällen?
Auch in Dormagen entdecken Ermittler verdächtige Vorrichtung
Nur wenige Tage später machte ein Spaziergänger an einem Umspannwerk in Dormagen-Gohr einen weiteren verdächtigen Fund. Die dort entdeckte Vorrichtung wies nach Angaben der Ermittler Ähnlichkeiten zu den Konstruktionen aus Bergheim auf. Schäden an der Anlage oder einen Stromausfall gab es dort nicht.
Die Polizei hatte die Vorfälle zuletzt auf mögliche Zusammenhänge untersucht. Ob und in welchem Umfang der nun gesuchte 48-Jährige für die einzelnen Sabotage-Akte verantwortlich sein könnte, geht aus der aktuellen Mitteilung nicht hervor. Für den Mann gilt die Unschuldsvermutung.
Verwendete Quellen: eigene RTL-Recherche, Polizei Brandenburg






























