Grausiger Fund in AthenTotes Baby im Kühlschrank! Eltern zogen mit Leichnam immer wieder um – Spur führt nach Hamburg

Jahrelang sollen sie den Leichnam ihres Babys bei sich behalten haben.
In Athen wird ein toter Säugling im Kühlschrank einer Familie entdeckt. Die Eltern sitzen inzwischen in Untersuchungshaft – und der Fall beschäftigt jetzt auch die Hamburger Strafverfolgungsbehörden.
Totes Baby in Athen lag offenbar seit 2022 im Kühlschrank
Der schreckliche Fund kommt offenbar nur durch Zufall ans Licht: Ende August soll eine Wohnung im Athener Stadtteil Kypseli wegen Mietschulden zwangsgeräumt werden. Dabei wird der Leichnam eines Babys entdeckt. Wie BILD unter Berufung auf den Anwalt der Eltern berichtet, soll der kleine Junge bereits seit 2022 tot gewesen sein.
Die Eltern, die 38-jährige Deutsche Natascha G. und der 43-jährige Deutsch-Grieche Vassileios S., werden festgenommen und sitzen inzwischen in Untersuchungshaft. Besonders erschütternd: In den Jahren seit dem Tod ihres Kindes soll das Paar immer wieder die Wohnung gewechselt haben – und den Leichnam jedes Mal mitgenommen haben.
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Eltern sollen bis zu zwölfmal mit Leichnam umgezogen sein
Nach Angaben ihres Anwalts Christos Psarras wechselte die Familie durchschnittlich alle vier bis fünf Monate die Unterkunft und mietete dabei Wohnungen über Airbnb. Daraus ergibt sich laut Bild, dass die Eltern schätzungsweise zehn bis zwölf Mal mit dem toten Kind umgezogen sein könnten.
Bei jedem Umzug sollen sie den Leichnam aus dem Kühlschrank der alten Wohnung genommen und anschließend in den Kühlschrank der neuen Unterkunft gelegt haben. Warum sie die Behörden nicht einschalteten, ist Gegenstand der Ermittlungen. Ihr Anwalt behauptet gegenüber BILD, die Eltern hätten das Andenken an ihr Kind bewahren und den Jungen beerdigen wollen. Dies sei jedoch nicht möglich gewesen, weil weitere Personen in den Fall verwickelt gewesen seien.
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Baby soll durch zahlreiche Messerstiche getötet worden sein
Zunächst sollen die Eltern gegenüber den Behörden erklärt haben, ihr Sohn sei eines natürlichen Todes gestorben. Das Baby habe gesundheitliche Probleme gehabt und sei zuvor von einem Arzt untersucht worden, erklärt ihr Verteidiger.
Inzwischen stellen die Eltern den Tod laut ihrem Anwalt jedoch anders dar: Der etwa acht Monate alte Junge soll durch zahlreiche Messerstiche ums Leben gekommen sein. Von zehn Stichen ist die Rede. Verantwortlich dafür sei nach Darstellung der Eltern eine dritte Person aus der weiteren Verwandtschaft gewesen. Ob diese Darstellung zutrifft, müssen die Ermittlungen klären.
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Fall des toten Babys beschäftigt jetzt auch Hamburger Behörden
Der Fall führt inzwischen auch nach Deutschland. Das Paar soll sich nach Angaben seines Anwalts in Hamburg kennengelernt haben. Vassileios S. war laut Bild bis 2024 in der Hansestadt gemeldet. Auch Natascha G. habe früher in Deutschland gelebt.
Auf RTL-Anfrage bestätigt die Hamburger Staatsanwaltschaft die Verbindung. „Die Hamburger Strafverfolgungsbehörden wurden im Rahmen eines Rechtshilfeersuchens über den Fall in Griechenland informiert. Die Zuständigkeit wird derzeit geprüft“, erklärt Christian Schreiber, Leiter der Pressestelle.
Zudem bestätigt die Behörde: „Darüber hinaus haben die betroffenen Personen nach den derzeitigen Kenntnissen in der Vergangenheit in Hamburg gelebt.“ Weitere Auskünfte könne man zum jetzigen Zeitpunkt nicht geben. Damit ist derzeit noch offen, ob und in welchem Umfang Hamburger Ermittler selbst in dem Fall tätig werden.
Verwendete Quellen: eigene RTL-Recherche, Bild


