Unglück in Niedersachsen Tödlicher Unfall: 25-Jähriger fährt zwischen ICE-Wagen mit

ICE-Strecke (Symbolbild)
ICE-Strecke (Symbolbild)
Jens Büttner/dpa

Junger Mann stirbt furchtbaren Tod.
Weil er offenbar versuchte, zwischen zwei ICE-Wagen mitzufahren, ist ein 25-Jähriger in Niedersachsen tödlich verunglückt. Wegen der hohen Geschwindigkeit fiel er herunter, teilte die Polizei mit.

Todesursache „massiver Aufprall”

Der Vorfall ereignete sich demnach Ende Dezember 2025. Ein Bahnmitarbeiter fand die Leiche nahe der Trasse bei Göttingen. Bislang war unklar, wie der Mann gestorben war.

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Jetzt wurde mitgeteilt, dass es sich bei dem Unglück „zweifelsfrei” um einen Unfall handelte. Laut den Ermittlern hatte der Verunglückte offenbar versucht, zwischen zwei Wagen auf einem in Richtung Kassel fahrenden ICE mitzufahren.

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Mann fällt bei hoher Geschwindigkeit zu Boden

Am Fundort fiel der 25-Jährige vermutlich aufgrund der hohen Geschwindigkeit vom Zug und prallte gegen einen Betonpfeiler und eine Warnbarke, wie es weiter hieß. Dabei sei er tödlich verletzt worden. Eine rechtsmedizinische Untersuchung ergab demnach einen massiven Aufprall als Todesursache.

Ein Bahnmitarbeiter hatte die Leiche Ende Dezember bei einer routinemäßigen Gleisbegehung gefunden. Der 25-Jährige wurde laut früheren Polizeiangaben anhand mitgeführter Papiere eindeutig identifiziert und stammt aus Hannover. Die Strecke wird sowohl von ICE-Zügen als auch vom Güterverkehr genutzt. (uvo)

Verwendete Quellen: AFP; dpa