Drama an griechischer KüsteDeutsche Touristen in Seenot! Acht Segler vor Urlaubsinsel gerettet

Ein Boot der griechischen Küstenwache (undatiertes Handout). (zu dpa: «Segelboot abgetrieben - deutsche Urlauber retten sich an Land») +++ dpa-Bildfunk +++
Die griechische Küstenwache startete eine Suchaktion mit zwei Booten und einem Hubschrauber (Archivbild).
picture alliance/dpa/Griechische Küstenwache / -

Vor der griechischen Küste gehen acht Segler aus Deutschland schwimmen, kommen aber nicht mehr zurück an Bord. Sieben von ihnen schaffen es ans Ufer, ein Urlauber wird zunächst weiter vermisst - doch auch für ihn geht es schließlich glimpflich aus.

Vor der griechischen Insel Symi in der südlichen Ägäis hat die Küstenwache ausrücken müssen, um sechs zunächst vermisste deutsche Segler zu suchen. Die insgesamt acht Menschen - vier Männer und vier Frauen - waren einem Bericht des griechischen Senders ERTNews zufolge am frühen Sonntagabend auf See schwimmen gegangen. Starker Wind habe das Boot abgetrieben, so dass die Segler nicht mehr zurück an Bord konnten.

Zunächst gelang es demnach einem Mann und einer Frau, sich schwimmend an Land zu retten und die Behörden zu informieren. Daraufhin startete die Küstenwache eine Suchaktion mit zwei Booten und einem Hubschrauber. Später am Abend gelangte eine weitere Frau schwimmend an Land.

Schließlich fand man den Angaben zufolge nach Mitternacht weitere vier der Vermissten, die ebenfalls das rettende Ufer erreicht hatten. Der letzte Vermisste wurde auf dem Meer von einem Boot aufgegriffen. Alle acht seien wohlauf, hieß es.

Verwendete Quellen: are/dpa