Zwei Löschhubschrauber stoßen im Einsatz westlich von Athen zusammen.
Eine Maschine explodiert und stürzt als Feuerball in einen Wald. Die beiden Insassen – ein Grieche und ein Däne – kommen ums Leben. Die Besatzung des anderen Helikopters kann notlanden und überlebt.
Bereits in der Woche zuvor waren auf Kreta drei Feuerwehrleute ums Leben gekommen. In mehreren Regionen Griechenlands sind die Brände außer Kontrolle. Hunderte Häuser und Zehntausende Hektar Wald sind zerstört. In Urlaubsgebieten müssen die Einsatzkräfte auch Touristen in Sicherheit bringen.
Der Sturm erschwert die Löscharbeiten. Flugzeuge und Hubschrauber können wegen der Turbulenzen oft weder Wasser aufnehmen noch abwerfen. Viele Einwohner versuchen, die Flammen selbst zu bekämpfen. Einige haben diesen Kampf bereits verloren.
„Sie kriegen das Feuer nicht in den Griff. Es brennt seit gestern Abend. Aber die Feuerwehr kann auch nicht überall sein.“
Im Süden Frankreichs ist nahe der Stadt Carcassonne ein neues Feuer ausgebrochen. An der französischen Atlantikküste dagegen dürfen Urlauber in einigen betroffenen Regionen heute wieder in ihre Ferienorte zurückkehren.
„Das ist eine riesige Erleichterung. Wir sind überglücklich. Wir sind wieder da.“
In Spanien war bis zum Wochenende eine Spezialeinheit aus Nordrhein-Westfalen unter schwierigsten Bedingungen im Einsatz.
„Bei hohen Temperaturen und der prallen Sonne ist das durchaus eine hohe körperliche Belastung. Aber dafür sind wir ja trainiert. Dafür haben wir auch die körperliche Fitness, die wir mitbringen.“
So wurde versucht, den spanischen Kollegen möglichst viel Arbeit abzunehmen. Die Lage bleibt angespannt.
Verwendete Quellen: CNN, RTRS, ENEX, CCTV, APTN, DPA