Alle Infos in unserem Hitze-TickerWaldbrand kommt immer näher! 1.800 Menschen in Eifel evakuiert 

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Ein Hubschrauber ist im Kampf gegen einen Waldbrand im Einsatz. Nur wenige hundert Meter von Wohnhäusern entfernt wütet bei Hürtgenwald (Kreis Düren) ein Waldbrand.
von Rouven Schroth, Philipp Petersdorff, Sebastian Fuhrmann, Anke Jonschker, Johanna Kroke, Thorsten Berger, Camilla Koziol, Fabian Klein, Martina Lewinski, Svenja Hoffmann, Roger Saha, Jana Kerzmann und Jan Luhrenberg

Deutschland schwitzt weiter!
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Wichtige Updates
Johanna Kroke

Waldbrand kommt immer näher! 1.800 Menschen Eifel evakuiert 

Wegen eines Waldbrandes in der Gemeinde Hürtgenwald in Nordrhein-Westfalen wird ein Ortsteil evakuiert. Der Ortsteil Gey, in dem gut 1.800 Menschen leben, ist „sofort zu evakuieren“, teilte die Gemeinde in der Eifel am frühen Morgen mit. Zuvor hatte die Bild berichtet. 
Die Warn-App Nina zeigt die höchste Warnstufe „Extreme Gefahr“ an. Nach Angaben der Gemeinde bewegt sich das Feuer immer weiter auf den Ortsteil zu.
Betroffene sollen nur die nötigsten privaten Gegenstände sowie Ausweisdokumente und Medikamente mitnehmen, hieß es weiter. Wer bei der Evakuierung Hilfe benötigt, kann sich unter der Telefonnummer 02429 3090 melden. Bewohner sollen gegebenenfalls Mund und Nase etwa mit einem Stofftuch, Kleidung oder einer Maske bedecken. Eine Anlaufstelle werde laut Gemeinde in der Grundschule Straß eingerichtet. 

In der Nacht hatte eine Polizeisprecherin noch gesagt, dass die Flammen gut 500 Meter von dem Ort entfernt seien. Insgesamt stehen seit Donnerstagnachmittag rund 25 Hektar Wald bei der Gemeinde Hürtgenwald in Flammen. Das entspricht einer Fläche von etwa 35 Fußballfeldern. Die Gemeinde spricht von einer „Großschadenslage“. 
Nord-West-Media TV/dpa
Johanna Kroke

Waldbrand bedroht Hürtgenwald – was bislang bekannt ist

Seit Donnerstagnachmittag stehen in der Gemeinde Hürtgenwald im nordrhein-westfälischen Kreis Düren etwa 25 Hektar Wald in Flammen. Die Lage hat sich in der Nacht deutlich verschärft: Das Feuer rückte auf etwa 400 Meter an den Ortsteil Gey heran. Gut 1.800 Menschen müssen deshalb ihre Häuser verlassen.

Die bekannten Fakten im Überblick: 
  • Evakuierung: Kurz vor 4.00 Uhr entschied die Feuerwehr, den Ortsteil Gey zu evakuieren. Zuvor hatte sich nach Polizeiangaben der Wind gedreht. Die Flammen waren in der Nacht zunächst noch etwa 500 Meter vom Ort entfernt gewesen. Die Evakuierung verlief am frühen Morgen nach Angaben der Polizei bislang ohne Zwischenfälle.
  • Krisenstab: Wegen der sich zuspitzenden Lage ist der Krisenstab des Kreises Düren einberufen worden. Er soll die aktuelle Lage bewerten und das weitere Vorgehen besprechen.
  • Brandfläche: Rund 25 Hektar Wald sind betroffen – das entspricht etwa 35 Fußballfeldern. Die Gemeinde spricht von einer „Großschadenslage“. 
  • Löscharbeiten: Zahlreiche Feuerwehrleute kämpfen seit Donnerstagnachmittag gegen die Flammen. Zeitweise wurde auch ein Löschhubschrauber eingesetzt. Mit Einbruch der Dunkelheit konnte dieser zunächst nicht mehr fliegen.
Unklar ist bislang: Die Ursache des Waldbrandes ist bislang nicht bekannt. Zunächst offen ist auch, wie sich das Feuer in den kommenden Stunden entwickelt und ob weitere Ortsteile oder Gemeinden evakuiert werden müssen. Bislang wurden keine Verletzten gemeldet.
Hürtgenwald liegt im Westen Nordrhein-Westfalens nahe der belgischen Grenze. In der gesamten Gemeinde leben knapp 9.000 Menschen.
Johanna Kroke

Evakuierung wegen Waldbrand bei Hürtgenwald bislang ohne Zwischenfälle

Wegen des näher rückenden Waldbrandes müssen gut 1.800 Menschen den Hürtgenwalder Ortsteil Gey verlassen. Die Evakuierung verläuft nach Angaben der Polizei bislang ohne Zwischenfälle. 

Die Evakuierung des vom Waldbrand bedrohten Eifel-Orts ist bislang ohne Zwischenfälle verlaufen. Das sagte eine Polizeisprecherin am frühen Morgen. Wegen des näher rückenden Feuers sollen die gut 1.800 Einwohner den Ort verlassen. Betroffene sollen nur die nötigsten persönlichen Gegenstände sowie Ausweisdokumente und Medikamente mitnehmen, wie es hieß. 
Johanna Kroke

Bauernverband befürchtet teils totalen Ernteausfall

Der Deutsche Bauernverband rechnet aufgrund der anhaltenden Trockenheit in diesem Jahr mit erheblichen Ernteeinbußen bis hin zum Totalausfall. „Wir gehen von einer unterdurchschnittlichen Ernte bei Getreide, hier insbesondere beim Weizen, und bei Raps aus“, sagte Bauernpräsident Joachim Rukwied dem Redaktionsnetzwerk Deutschland.

„Für die Herbstkulturen zeichnet sich in der Tendenz ab, dass wir auch hier mit erheblichen Ertragseinbußen rechnen müssen“, sagte Rukwied. Das gelte für Kartoffeln, Gemüse und Zuckerrüben, aber auch für Körnermais und Sojabohnen. „In südlichen Teilen Deutschlands könnte das bis zum totalen Ertragsausfall gehen“, sagte der Verbandspräsident. 

Etwas besser ist es demnach in nördlichen Regionen, wo es immer wieder etwas geregnet hat. Dort sähen die Bestände noch akzeptabel aus, sagte Rukwied. In der Tendenz werde es aber auch da unterdurchschnittliche Ernten geben. Und nicht nur das: „Was insgesamt und vor allem in Süddeutschland gerade ein Problem wird, ist, dass kein Futter mehr nachwächst." 

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Der Sommer 2026 hat es wirklich in sich: Starke Hitzewellen bringen uns alle ordentlich ins Schwitzen und überziehen weite Teile Deutschlands mit Rekordtemperaturen. Die extreme Hitze fordert ihren Tribut: Mensch und Natur leiden unter der Trockenheit, die Landwirtschaft kämpft, und das Thema Wasserknappheit ist präsenter denn je. Dazu kommen immer wieder heftige lokale Gewitter und Starkregen, die das Bild eines sehr unbeständigen, aber vor allem extrem heißen Sommers abrunden.