Alle Infos in unserem Hitze-TickerToter an See in Biebesheim gefunden – Polizei vermutet vermissten Schwimmer (34)

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Leiche in Badesee entdeckt Feuerwehr barg leblose Person aus dem Wasser.
von Rouven Schroth, Philipp Petersdorff, Sebastian Fuhrmann, Anke Jonschker, Johanna Kroke, Thorsten Berger, Camilla Koziol, Fabian Klein, Martina Lewinski, Svenja Hoffmann, Roger Saha, Jana Kerzmann und Jan Luhrenberg

Deutschland schwitzt weiter!
Die Hitzewelle hat das Land fest im Griff. Wo es besonders heiß wird, welche Unwetter drohen und was jetzt im In- und Ausland wichtig ist, lest ihr in unserem Liveticker auf RTL.de.

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Wichtige Updates
Johanna Kroke

Toter an See in Biebesheim gefunden

An einem See bei Biebesheim wird ein Toter gefunden. Laut Polizei handelt es sich nach ersten Erkenntnissen um einen seit Samstag an dem See vermissten Badegast. 
Im Uferbereich eines Sees nahe Biebesheim im Landkreis Groß-Gerau ist ein Toter gefunden worden. Nach ersten Erkenntnissen handele es sich um den seit Samstag vermissten 34 Jahre alten Badegast, teilte die Polizei mit. Der Mann war am frühen Abend zuletzt an dem See gesehen worden. Die Ermittlungen zur genauen Todesursache dauerten an, mögliche Zeugen würden weiterhin gebeten, sich bei der Kriminalpolizei in Groß-Gerau zu melden. 
Freunde des Mannes hatten den 34-Jährigen nach einem mutmaßlichen Badegang am späten Samstagnachmittag als vermisst gemeldet. Nach Polizeiangaben waren seine Kleidung und sein Handy am Ufer zurückgeblieben, sodass seine Freunde davon ausgegangen seien, dass der Mann zum Baden in den See gegangen war.
Als er nicht zurückkehrte, hatten sie die Rettungskräfte alarmiert. Polizei, Feuerwehr und DLRG hatten mit Tauchern und Booten zu Wasser und an Land nach dem 34-Jährigen gesucht. Weil die Suche zunächst erfolglos geblieben war, wurde sie am Abend eingestellt. 
IMAGO/5VISION.NEWS
Johanna Kroke

Schwimmerin tritt extreme Challenge an – für ein besonderes Anliegen

Badekappe und Schwimmbrille auf, die Boje um den Bauch geschnallt: Nathalie Pohl startet ihre 200-Kilometer-Fluss-Challenge. Die Marburgerin schwimmt für den guten Zweck von Frankfurt nach Köln. 
Pohl nimmt die nasse Herausforderung aus einem ernsten Grund an. Nach einer Zwischenbilanz der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) sind in diesem Jahr bis einschließlich Juli mindestens 261 Menschen in deutschen Gewässern ums Leben gekommen – 15 mehr als im Vorjahreszeitraum. 
Vor allem seit Beginn der Badesaison gab es deutlich mehr tödliche Unfälle: Zwischen Anfang Mai und Ende Juli ertranken allein 189 Menschen. Das waren so viele Badetote wie seit 2019 nicht mehr.
„Dieses Jahr gibt es leider so viele Badetote", sagt Pohl. Mit ihrer Challenge will sie daher gemeinsam mit dem Hilfsverein der Deutschen Vermögensberatung auf die Bedeutung des sicheren Schwimmens aufmerksam machen und Spenden für Schwimmprojekte und die Schwimmausbildung von Kindern sammeln. „Schwimmen hat mein Leben für immer verändert", sagt sie. Diese Erfahrung wolle sie weitergeben. 
Neben der Distanz könnte auch das Niedrigwasser im Rhein zu einer zusätzlichen Herausforderung für die Schwimmerin werden. Problematisch könnte für die 31-Jährige die Wasserqualität werden. Bei geringerer Wassertiefe bilden sich unter anderem mehr Algen. „Ich hoffe, dass ich da gesund durchkomme", sagt Pohl. 
Johanna Kroke

55 Hektar Wald in Hessen in Flammen – Feuerwehr kämpft gegen Glutnester

Der Großbrand nahe Rodenbach hat auf einer Waldfläche von rund 55 Hektar gewütet. Nachdem das Feuer bereits am Vortag unter Kontrolle gebracht werden konnte, stehe nun für die Feuerwehr die Bekämpfung von Glutnestern an, sagte ein Sprecher des Main-Kinzig-Kreises. Über Nacht seien permanent drei Löschzüge in dem betroffenen Waldgebiet zwischen Ober- und Niederrodenbach vor Ort gewesen. Die Nachlöscharbeiten im Tagesverlauf dürften noch einige Zeit in Anspruch nehmen. 
Am Montag waren gleich an mehreren Stellen in dem Waldstück Feuer ausgebrochen. Verletzt wurde niemand. Bei den Löscharbeiten war neben mehreren Hubschraubern auch ein Löschflugzeug im Einsatz. 

Versorger rief wegen Löscharbeiten zum Wassersparen auf

Wegen des hohen Wasserbedarfs für den Einsatz hatte am späten Abend der Wasserversorger im Main-Kinzig-Kreis die Bevölkerung zum Wassersparen aufgerufen. Die Wasserreserven würden für die Brandbekämpfung benötigt, hieß es in einer Warnmeldung des Landkreises am Abend. Sie richtete sich an Bewohner von Freigericht, Bruchköbel, Langenselbold und Umland. Mittlerweile laufe zwar wieder mehr Wasser in die Hochbehälter, als abgezapft werde, dennoch werde die Warnung vorläufig aufrechterhalten. 
Johanna Kroke

Wie Frankreichs Wälder nach den Bränden neu entstehen sollen

Nach den katastrophalen Waldbränden an der Atlantikküste steht Frankreichs Forstwirtschaft vor der schwierigen Aufgabe, etliche Millionen Tonnen an Holz aus den Wäldern herauszuschaffen und zu verarbeiten. Neben den durch die Brände beschädigten Pinienbäumen geht es auch um Bäume, die zum Anlegen von Brandschneisen in aller Eile gefällt wurden und mit den Flammen nicht in Berührung kamen. Im Anschluss stellt sich die Frage, wie und mit welchen Baumsorten die riesigen Flächen wieder aufgeforstet werden. Es gelte, auch angesichts des Klimawandels, «einen anderen Wald neu zu pflanzen und wieder aufzubauen», sagte Präsident Emmanuel Macron bereits.
Wie die Nationale Forstverwaltung (ONF) mitteilte, geht es unmittelbar nach Ende der Brände zunächst um das Sichern der Wälder, etwa indem umsturzgefährdete Bäume gefällt und Bereiche identifiziert werden, in denen ein Erdrutsch oder eine Überschwemmung drohen kann. Die zum Anlegen von Schneisen gefällten Bäume werden so schnell wie möglich aus den Wäldern an den Rand der Straßen gebracht und aufgestapelt. Sie sollen nicht zum Futter für wiederaufflammende Brände werden, sagte der Direktor der forstwirtschaftlichen Genossenschaft (AFB), Benoît Fraud, dem Sender France Info. Vom Straßenrand werden die Stämme zur Vermarktung abtransportiert. 

Wälder müssen sich an den Klimawandel anpassen

Wie die nationale Branchenorganisation der französischen Forst- und Holzwirtschaft (FBF) erklärte, bestätigten die Waldbrände die Notwendigkeit einer Anpassung der französischen Wälder an den Klimawandel. Ein "anderer Wald", wie ihn Macron bezeichnet habe, bedeute ein Wald, der an die klimatischen Bedingungen der Zukunft angepasst sei und gleichzeitig weiter seine ökologischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Funktionen erfülle. Nötig seien mehr Brandschneisen, ein besserer Unterhalt der Wälder sowie eine Wahl von Baumsorten, die den örtlichen Bedingungen und einer zunehmenden Trockenheit gewachsen seien.
Die für den flächenmäßig weitaus geringeren Teil an staatlichen Wäldern zuständige Nationale Forstverwaltung setzt statt eines Aufforstens auch auf ein natürliches Regenerieren der abgebrannten Wälder. Da Wälder im Mittelmeerraum relativ widerstandsfähig gegenüber Bränden seien, würden die Bäume letztendlich immer wieder nachwachsen, auch wenn es länger dauere, als das Anlegen neuer Wälder. 

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Der Sommer 2026 hat es wirklich in sich: Starke Hitzewellen bringen uns alle ordentlich ins Schwitzen und überziehen weite Teile Deutschlands mit Rekordtemperaturen. Die extreme Hitze fordert ihren Tribut: Mensch und Natur leiden unter der Trockenheit, die Landwirtschaft kämpft, und das Thema Wasserknappheit ist präsenter denn je. Dazu kommen immer wieder heftige lokale Gewitter und Starkregen, die das Bild eines sehr unbeständigen, aber vor allem extrem heißen Sommers abrunden.