Alle Infos in unserem Hitze-TickerLebensgefahr! Schwere Stürme und Orkanböen drohen – mitten in der Hitzewelle 

Am Donnerstag drohen in Brandenburg Starkregen, Hagel und Sturmböen. (Archivbild)
In Teilen Deutschlands kann es heute zu heftigen Unwettern kommen. (Archivbild)
Patrick Pleul/dpa

Wir kratzen wieder an der 40-Grad-Marke!
Das Hoch „Olaf” kommt auf Deutschland zu – lässt uns schwitzen und ächzen. Alles, was ihr rund um die Hitze und die Folgen wissen müsst, lest ihr in unserem Ticker auf RTL.de.

Alles zur aktuellen Lage im Hitze-Ticker auf RTL.de

Wichtige Updates
Fabian Klein

Lebensgefahr! Schwere Stürme und Orkanböen drohen – mitten in der Hitzewelle 

Die Hitzewelle wird stellenweise von Blitz und Donner sowie einer Sturmfront abgelöst. „Heute steigen die Temperaturen vielerorts auf 35 bis 39 Grad, örtlich sind erneut bis zu 40 Grad möglich", sagt der Meteorloge des Deutschen Wetterdiensts (DWD), Christian Herold. Gleichzeitig zieht eine Sturmfront über der Westhälfte Deutschlands auf.
„Dabei muss selbst abseits von Schauern und Gewittern verbreitet mit stürmischen Böen und Sturmböen gerechnet werden. Aufgrund der Trockenheit und der voll belaubten Bäume besteht ein erhöhtes Risiko, dass größere Äste abbrechen oder vereinzelt sogar Bäume umstürzen", warnt Herold. Dadurch kann es vor allem auf von Waldstücken umgebenen Straßen sogar lebensgefährlich werden.
Zusätzlich erwartet der DWD, dass sich im Norden und Nordwesten eine Gewitterlinie ausbildet, die sich von Nordrhein-Westfalen und Nordhessen über Südniedersachsen bis nach Mecklenburg-Vorpommern und Rügen verlagert. „Innerhalb dieser Linie sind schwere Sturmböen bis hin zu einzelnen Orkanböen möglich", sagt Herold. Insbesondere der Raum Hannover liege im Bereich des größten Sturmrisikos. 
Fabian Klein

Spanien hebt nationalen Notstand auf

Nach Erfolgen im Kampf gegen die Waldbrände in Spanien hat Regierungschef Pedro Sánchez den nationalen Notstand wieder aufgehoben. Sánchez verkündete die Entscheidung am Donnerstag nach einer Sitzung mit den Verantwortlichen in den Regionen. Die Behörden hatten zuvor mitgeteilt, im Waldbrandgebiet nahe der Hauptstadt Madrid gebe es „kaum noch Flammen“, ein weiteres Feuer in der Region Avila sei stabilisiert.
Die Wetterbedingungen in der Nacht hätten für Abkühlung gesorgt. Seit Tagen habe es keine weitere Ausbreitung der Flammen mehr gegeben, Einsatzkräfte fänden nur noch wenige Glutstellen, erklärte die Präfektur im Großraum Madrid. Es gebe kaum noch „aktive Fronten“ im Kampf gegen die Flammen. Nur für rund tausend Menschen gelte weiter eine Evakuierungsaufforderung, die meisten durften inzwischen in ihre Häuser zurückkehren. 
Fabian Klein

Gute Nachrichten aus Frankreich! Zehntausende dürfen wieder nach Hause

Weitere 84.000 Evakuierte an der französischen Atlantikküste können in ihre Häuser zurückkehren, da sich die Waldbrandlage spürbar entspannt hat. Wie die Präfektin von Bordeaux, Sophie Brocas, am Morgen entschied, können die Bewohnerinnen und Bewohner von neun vorsorglich evakuierten Orten nach Hause zurück. 
Da die Waldbrände noch nicht vollkommen unter Kontrolle sind, wurden die Menschen allerdings aufgefordert, ihre Mobiltelefone für mögliche Anweisungen der Behörden eingeschaltet zu lassen und für eine mögliche erneute Evakuierung vorbereitet zu bleiben. Insgesamt 224.000 Menschen waren in der Region evakuiert worden. Am Dienstagabend konnten bereits 60.000 Menschen in drei evakuierte Gemeinden zurückkehren.
Außerdem werde in der betroffenen Region bei Bordeaux die seit Tagen gesperrte wichtige Autobahn A63 ab 14 Uhr wieder in beide Richtungen für den Verkehr freigegeben, kündigte die Präfektin an. 

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