Alle Infos in unserem Hitze-TickerDeutschlandweit fast 10.000 Hitzetote im Jahr 2026

In diesem Sommer gab es bereits jetzt eine besonders hohe Anzahl an Hitzetoten. (Illustration)
In diesem Sommer gab es bereits jetzt eine besonders hohe Anzahl an Hitzetoten.
Thomas Warnack/dpa

Wir kratzen wieder an der 40-Grad-Marke!
Das Hoch „Olaf” kommt auf Deutschland zu – lässt uns schwitzen und ächzen. Alles, was ihr rund um die Hitze und die Folgen wissen müsst, lest ihr in unserem Ticker auf RTL.de.

Alles zur aktuellen Lage im Hitze-Ticker auf RTL.de

Wichtige Updates
Fabian Klein

Deutschlandweit fast 10.000 Hitzetote im Jahr 2026

In diesem Jahr sind nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts (RKI) deutschlandweit bereits fast 10.000 Menschen wegen hoher Temperaturen gestorben. Die Zahl der hitzebedingten Sterbefälle bis zum 19. Juli liegt bei 9.800, wie aus dem aktuellen RKI-Wochenbericht zur hitzebedingten Mortalität hervorgeht. Das ist mehr als in jedem einzelnen Gesamtjahr seit 2016. Die meisten Hitzetoten in den vergangenen zehn Jahren gab es demnach 2018 - damals waren es im gesamten Jahr rund 9.000.
Der Großteil der hitzebedingten Sterbefälle 2026, mehr als 5.000, geht dem RKI zufolge auf die heißen Tage in der zweiten Junihälfte zurück, als es im Zuge einer Hitzewelle deutschlandweit vielerorts zu Temperaturen um 40 Grad kam. Laut RKI gab es 2026 in der Zeit von Anfang April bis zum 12. Juli schätzungsweise 7.900 Hitzetote. Innerhalb der nun betrachteten Woche vom 13. bis 19. Juli kamen demnach 1.900 hinzu. 
Fabian Klein

Starke Winde erschweren Feuerbekämpfung auf Kreta weiter

Der große Waldbrand im Süden der griechischen Insel Kreta ist weiterhin außer Kontrolle. Starke Winde erschweren die Löscharbeiten erheblich und verhindern den Einsatz von Löschflugzeugen und Hubschraubern. Nach weiteren Angaben der Feuerwehr sind inzwischen 224 Einsatzkräfte mit 53 Fahrzeugen sowie Spezialeinheiten und Freiwillige im Einsatz. 
Am Mittwoch waren in Griechenland drei Feuerwehrleute ums Leben gekommen. Zwei davon starben auf Kreta. Sie wurden von den Flammen umzingelt, wie die Feuerwehr mitteilte.
Auf Kreta kämpften die Feuerwehrleute die ganze Nacht gegen die Flammen, die bereits landwirtschaftliche Flächen, Häuser und Nutztiere zerstört haben. Mehrere Ortschaften wurden vorsorglich evakuiert. Aus dem Küstenort Agia Galini wurden nach Angaben der Behörden rund 8.000 Menschen in Sicherheit gebracht. 
Fabian Klein

Waldbrand in Oberbayern ausgebrochen

In den Chiemgauer Alpen ist ein Brand im schwer zugänglichen Gipfelbereich ausgebrochen. Die Feuerwehr startete einen Großeinsatz im Bereich der Hochwand nahe der Lackenbergwand, wie der Kreisfeuerwehrverband Traunstein mitteilte. Am Morgen wurde zudem die Bevölkerung in der Gegend um Unterwössen vor der starken Rauchentwicklung gewarnt.
„Da werden die Menschen gebeten, die Fenster und Türen geschlossen zu halten, die Lüftungs- und Klimaanlagen auszuschalten und den Bereich um den Einsatzort zu meiden", sagte ein Sprecher des Kreisfeuerwehrverbandes. Bereits bei der Alarmierung am Mittwochabend sei eine deutliche Rauchsäule im Gipfelbereich auf knapp 1.000 Metern Seehöhe zu sehen gewesen. 
Eine verlässliche Einschätzung der genauen Brandfläche war zunächst ebenso wenig möglich wie Aussagen zur Brandursache. Nach aktuellem Stand wurde jedoch niemand verletzt. 

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