Im Berufsverkehr wird es brenzlig „Gefahr für Leib und Leben!“ Rote Glatteiswarnung für mehrere Bundesländer

Glatteis nach Eisregen in Osnabrück
In mehreren Bundesländern herrscht Alarmstufe Rot wegen Glatteis und gefrierendem Regen.
www.imago-images.de, IMAGO/Swaantje Hehmann

Die Lage auf den Straßen ist brisant!
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat eine amtliche Unwetterwarnung vor Glatteis für Berlin, Brandenburg sowie große Teile von Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Sachsen-Anhalt herausgegeben. Je nach Region herrscht die Warnung teils seit 18 Uhr am Sonntag bis 9 Uhr am Montagmorgen.

Auf den Straßen im Osten ist es lebensgefährlich

Es bestehe „Gefahr für Leib und Leben”, heißt es in der Glatteiswarnung durch plötzlich gefrierenden Regen. Der DWD rät dringend dazu, Aufenthalte im Freien sowie Fahrten zu vermeiden. Wer trotzdem raus muss, sollte extrem vorsichtig sein und sich auf Behinderungen einstellen.

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Im morgendlichen Berufsverkehr müsse teils auch mit erheblichen Behinderungen durch schneebedeckte Straßen gerechnet werden, teilt Meteorologe Markus Übel vom DWD mit. Probleme könne es auf den Straßen und den Schienen geben.

Glatteis auf Straßen und Gehwegen

Besonders heikel soll es im Osten werden. In einem Streifen vom Erzgebirge über Brandenburg und Berlin bis nach Vorpommern, muss ab dem Abend mit gefährlichem Glatteis auf Straßen und Gehwegen gerechnet werden. Zunächst setze gefrierender Regen in Sachsen ein, hier soll sich die Situation in der zweiten Nachthälfte langsam entspannen.

Ab dem späteren Abend sind dann Brandenburg und Berlin betroffen – hier droht Glatteis bis in den morgendlichen Berufsverkehr hinein. „Etwa ab Mitternacht ist auch Vorpommern betroffen“, erklärt der DWD.

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Auch im Norden wird es glatt

Am Montag erwartet der Wetterdienst auch tagsüber leichten bis mäßigen Schneefall. „Im Norden kann es auch noch teils kräftig schneien, sodass weiterhin Schneeglätte zu erwarten ist”, erklärt Meteorologe Übel. „Auch im Nordosten geht der anfangs gefrierende Regen in Schnee über, sodass auch dort einige Zentimeter Neuschnee möglich sind.”

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Der Westen bleibe weitgehend verschont. Westlich des Rheins seien kaum Niederschläge zu erwarten. Auch in der Nacht auf Dienstag schneit es gebietsweise weiter, die Intensität lässt aber nach. Glätte durch Schnee, Schneematsch und gefrierende Nässe sind aber weiter möglich. (jgr, mit dpa)

Verwendete Quellen: dpa, DWD