Bittere Pleite für die SPDCDU gewinnt Rheinland-Pfalz-Wahl – AfD feiert Rekord!

Zwei Wochen nach der Landtagswahl in Baden-Württemberg erleidet die SPD ein weiteres Debakel: In Rheinland-Pfalz stürzt sie ab und verliert damit einen Ministerpräsidenten. Die AfD kommt nach ersten Hochrechnungen auf 20 Prozent.

Bei der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz ist die CDU nach Hochrechnungen von ARD und ZDF stärkste Kraft geworden. Die Sozialdemokraten von Ministerpräsident Alexander Schweitzer erleiden schwere Verluste und landen auf Platz zwei. Die AfD kann ihren Stimmenanteil im Vergleich zur letzten Wahl 2021 mehr als verdoppeln - es ist voraussichtlich ihr bestes Ergebnis in einem westdeutschen Bundesland.

Die Grünen verlieren leicht. Die Freien Wähler dürften den Wiedereinzug in den Landtag verpasst haben, die Linke muss ebenfalls bangen. Die FDP, bisher Teil der Ampel-Regierung im Land, fliegt klar aus dem Parlament.

Nach der harten Niederlage vor zwei Wochen in Baden-Württemberg ist das Ergebnis für die SDP ein Debakel. Nicht nur ist es ein historisches Tief bei Landtagswahlen in Rheinland-Pfalz für die Sozialdemokraten. Auch verliert die Partei einen Ministerpräsidenten. Alexander Schweitzer, der bisherige Amtsinhaber, dürfte seinen Posten an den CDU-Spitzenkandidaten Gordon Schnieder abgeben müssen.

Seit zehn Jahren regiert eine Koalition aus SPD, Grünen und FDP das Land mit seinen gut vier Millionen Einwohnern. Über Monate hatte die CDU in Umfragen deutlich geführt, seit Jahresbeginn holte die SPD auf - aber am Ende nicht genug.

Verwendete Quellen: hvo/dpa