„Minifratz” entgeht knapp dem TodKatzenbaby vor Müllpresse entdeckt und gerettet

Beinahe wäre ein kleines Katzenbaby im Müll gelandet.
In einem Entsorgungsbetrieb im Rhein-Erft-Kreis entdecken Mitarbeiter ein Mini-Kätzchen in einem Schrank – ganz in der Nähe der Müllpresse. Woher das wenige Wochen alte Tier kommt, ist bis heute ein Rätsel. Niemand weiß, wie lange das Kätzchen dort schon ohne Nahrung ausgeharrt hat.
Im letzten Moment gerettet
Was für ein Glück, dass hier jemand ganz genau hingehört hat! Mitarbeiter eines Entsorgungsbetriebs bemerken ein Geräusch, das aus einem Schrank kommt. Als sie nachsehen, entdecken sie darin ein winziges Katzenbaby – ausgerechnet dort, wo Müll zerkleinert wird. Für den kleinen Findling hätte die Geschichte also ganz anders ausgehen können.
Wie kam das Katzenbaby in den Schrank?
Rätselhaft bleibt, wie das Katzenbaby in den Schrank kam. Wurde „Minifratz“ – wie das Kleine später getauft wurde – bereits in dem Schrank angeliefert? Ist das Tier erst auf dem Gelände hineingeklettert? Nach dem Fund durchsuchen die Mitarbeiter das Gelände nach weiteren Katzen, werden aber nicht fündig. Der Betrieb will nun mit einer Kamera überprüfen, ob dort möglicherweise doch eine Mutterkatze unterwegs ist.
Im Video: Drei Katzenbabys aus zugeklebtem Karton gerettet
Jetzt zählt jede Mahlzeit
Die Sorge ist groß. Das Katzenbaby ist erst drei bis vier Wochen alt und niemand weiß, wie lange das Katzenbaby bereits ohne Nahrung auskommen musste. Im Express beschreibt Katzenschützerin Martina Zörner den Neuankömmling als „sehr kleines Baby, das in einer Tour geschrien hat“. Schnell organisiert der Verein deshalb spezielle Babymilch. Helferin Doris bringt sie vorbei und Minifratz trinkt fast zwei ganze Fläschchen leer. Endlich satt, trocken und warm, wird das Kleine ruhiger.
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Eine fremde Katzenmama nimmt Minifratz auf
Doch die nächste Herausforderung wartet schon. Ein Katzenbaby in diesem Alter braucht mehr als Milch und menschliche Fürsorge. Im besten Fall braucht es eine Mutter. Bei dem Tierschutzverein Straßenkatzen Köln e. V. finden die Helfer einen Wurf, zu dem das Katzenbaby passt. Die Mutterkatze akzeptiert den kleinen Findling und nimmt ihn auf. „Das Schöne in solchen Situationen ist, dass sich die Vereine übergreifend austauschen und sich gegenseitig helfen“, sagt Zörner.
Verwendete Quellen: Express, Facebook/Katzenschutzbund Köln e.V.
































