Premierminister Pakistans trauert um BesatzungVerschwundene Boeing 737 ist ins Arabische Meer gestürzt

Jetzt herrscht traurige Gewissheit.
Am Dienstagabend (7. Juli) hebt eine Boeing 737-400F von K2 Airways Cargi in den Vereinigten Arabischen Emiraten ab, wenig später verschwindet sie plötzlich. Nun bestätigen pakistanische Behörden den Absturz, der für fünf Crewmitglieder tödlich endet.
Crew sprach vor Absturz von Navigationsproblemen
Zunächst sei das Flugzeug am späten Dienstagabend vom Radar der Flugsicherung verschwunden. Noch kurz vorher habe die Crew von Navigationsproblemen gesprochen, schrieb die pakistanische Flughafenbehörde in einer Stellungnahme – die Maschine habe stark an Höhe verloren. Der Flugtrackingdienst Flightradar24 zeichnete über dem Arabischen Meer einen dramatischen Höhenverlust auf. Demnach lag die Sinkrate zeitweise bei rund 22.400 Fuß (rund 6,8 Kilometer) pro Minute.
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Pakistans Premier Sharif äußerte sich bestürzt über den tragischen Vorfall. Er habe die zivile Luftfahrtbehörde, die Marine und die Luftwaffe angewiesen, Rettungsmaßnahmen zu intensivieren. In seiner Stellungnahme drückt er aber auch bereits sein Beileid an die Familien der fünf Besatzungsmitglieder aus.
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Unfallstelle bislang nicht lokalisiert
Die Boeing 737 sei vom Küstenemirat Schardscha in den Vereinigten Arabischen Emiraten in die pakistanische Hafenmetropole Karachi unterwegs gewesen, hieß es bei der Flughafenbehörde. Sie befand sich demnach zur Zeit des Absturzes über dem Arabischen Meer, und zwar noch knapp 300 Kilometer westlich von Karachi vor der pakistanischen Küste.
Ein Rettungseinsatz aus der Luft sei weiter im Gange, man habe bisher jedoch keine Unfallstelle lokalisieren können, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur von der pakistanischen Luftfahrtbehörde. Pakistanische Luftfahrt-Kreise bestätigten die Beteiligung der Marine und Luftwaffe an dem Einsatz. K2 Airways ist ein Privatunternehmen und wurde nach eigenen Angaben 2018 gegründet.
Verwendete Quellen: dpa, Flightradar24


