Veterinärin in KlinikNotarzt-Einsatz bei Rettung von Wal Timmy!

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Tierärztin Janine Bahr-van Gemmert, Tierärztin und Beteiligte an der Rettungsaktion für den Wal, einen Tag vor dem Notfall.
Stefan Sauer/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
von Ibrahim Kayed, Nele Balgo, Kai Franzke jr. und Camilla Koziol

Drama am Rande der Timmy-Mission!
Tierärztin Janine Bahr-van Gemmert ist am Montagnachmittag in eine Klinik gebracht worden, wie RTL weiß.

Sorge um Tierspezialistin Janine Bahr-van Gemmert

Am Montagnachmittag hat es einen medizinischen Notfall innerhalb des Teams der Wal-Helfer gegeben. Die Tierspezialistin Janine Bahr-van Gemmert musste mit dem Rettungswagen in die Uni-Klinik Rostock. Der Vorfall steht nach RTL-Informationen nicht im Zusammenhang mit der Aktion. Die erfahrene Veterinärin ist von Anfang an im Rettungsteam dabei und das Sprachrohr.

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Währenddessen geht der Kampf der Helfer weiter, dass Wal Timmy seinen Weg zurück ins Meer findet. Am Montagmorgen hatte er sich zunächst freigeschwommen, war aber nach einem Zickzack-Kurs dann wieder mal auf einer Sandbank gestrandet.

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Im Video: Neues Drama um Wal Timmy

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Höchste Zeit Timmy in tieferes Wasser zu bringen

Am Montagabend keimte jedoch neue Hoffnung auf. Der im flachen Wasser liegende Wal bewege sich, sagte Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) laut dpa. Bis zur Fahrrinne mit tieferem Wasser sei es aber noch ein Stück.

Helfer hatten zuvor Schlick unter dem Tier weggeblasen, um ihm den Start zu erleichtern. Es ist ein Kampf gegen die Zeit: In der Nacht soll der Wasserstand sinken.

Nachdem das Tier rund drei Wochen in der Bucht fest gelegen hatte, war der Wal am Morgen plötzlich losgeschwommen. Nach zwei Stunden lag er aber am Ausgang der Kirchsee genannten Bucht wieder im flachen Wasser fest.

Wal Timmy hat noch langen Weg vor sich

Nach Auskunft des beauftragten Tauchunternehmers Fred Babbel soll der Buckelwal aus dem Kirchsee in die Wismarbucht und dort Richtung Nordwesten zum offenen Meer geleitet werden. Boote sollen ihm demnach den Weg nach Osten, in Richtung Wismar, versperren.

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Verwendete Quellen: eigene RTL-Recherche, dpa