Neue Gelder freigegebenMillionen Euro für die Suche – trotzdem fehlt von Maddie McCann jede Spur

Die Suche nach Maddie McCann geht weiter.
Fast 19 Jahre nach ihrem Verschwinden geben die Ermittler nicht auf. Jetzt wurden neue Gelder für die „Operation Grange” bewilligt. Die Hoffnung bleibt, den Fall endlich zu lösen.
So viel hat die „Operation Grange” bereits gekostet
Die Ermittlungen im Fall der vermissten Madeleine McCann bekommen eine neue Finanzspritze. Das britische Innenministerium genehmigt dem zuständigen Spezialteam der Metropolitan Police laut der britischen Zeitung Sun weitere 86.000 Pfund (99.000 Euro) für das kommende Jahr. Seit 2011 hat die „Operation Grange” damit insgesamt rund 13,3 Millionen Pfund (15,4 Millionen) verschlungen.
Das Ermittlerteam besteht aktuell nur noch aus drei Polizeibeamten und einem Teilzeitmitarbeiter. Die zusätzlichen Mittel sollen die Arbeit vorantreiben. In den vergangenen Jahren gab es immer wieder neue Suchaktionen. Zuletzt durchkämmten Einsatzkräfte 2023 einen Stausee, 30 Meilen von dem Ort entfernt, an dem die damals Dreijährige verschwand.
Hauptverdächtiger Christian B. weiter im Fokus
Seit 2020 gilt der Deutsche Christian B. als Hauptverdächtiger. Die deutsche Polizei ist überzeugt, dass er für das Verschwinden und den Mord an dem Kleinkind verantwortlich ist. Eine offizielle Anklage in dem Fall gibt es bislang nicht. Er selbst bestreitet jede Beteiligung.
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Der verurteilte Pädophile und Vergewaltiger lebt nach seiner Haftentlassung wieder in Braunschweig. Das stellt die Polizei vor große Herausforderungen. Maddies Eltern, Kate und Gerry McCann, hoffen unterdessen weiter. Ende 2025 schrieben sie auf der Facebook-Seite der „Find Madeleine”-Kampagne, dass sie weiterhin auf positive Nachrichten hoffen.
Verwendete Quellen: The Sun


