Täter weiter unerkannt auf der Flucht Millionen-Coup von Gelsenkirchen: Viele Hinweise nach „Aktenzeichen XY...”

Wer sind die dreisten Sparkassen-Räuber, wo sind sie?
Zum spektakulären Einbruch in den Tresorraum einer Sparkasse in Gelsenkirchen sind zahlreiche Hinweise bei „Aktenzeichen XY… Ungelöst“ eingegangen. „Es gab während und nach der Sendung Hinweise in einem bisher mittleren zweistelligen Bereich“, sagte eine Polizeisprecherin.
„Wir gehen jedem einzelnen Hinweis nach und nehmen alle sehr ernst“
Diese werden jetzt sorgfältig geprüft, erst dann können die Ermittler beurteilen, ob diese Hinweise zur Aufklärung des Verbrechens beitragen. „Wir gehen jedem einzelnen Hinweis nach und nehmen alle sehr ernst“, so die Sprecherin.
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Mit dem durchdringenden Lärm eines Kernbohrers hatte Moderator Rudi Cerne die Zuschauer zum Auftakt der Fahndungssendung begrüßt. Mit so einem Werkzeug aus dem Hoch- und Tiefbau haben die weiterhin unbekannten Täter ein Loch in eine Wand der Sparkasse Gelsenkirchen gebohrt.
„Einbruch von historischem Ausmaß“
Cerne bezeichnete die Tat von Ende Dezember als „Einbruch von historischem Ausmaß“. Die Täter hatten rund 3.100 Schließfächer aufgebrochen und waren mit dem Inhalt geflüchtet. Sie hatten mehrere Sicherheitssysteme überwunden und sich direkt in den Tresorraum der Sparkassen-Filiale gebohrt.

Die Polizei ermittelt mit starken Kräften und hatte in den vergangenen Tagen angefangen, die Schließfachbesitzer einzeln zu befragen. Der Schaden wird auf einen hohen Millionenbetrag geschätzt. (uvo)
Verwendete Quellen: dpa


