Alle Infos in unserem Hitze-TickerMilliarden-Investitionen nötig! So viel kostet der Hitzeschutz in Deutschland 

Klimatechniker wartet Klimaanlage
Der Hitzeschutz in Deutschland erfordert Investitionen in Milliardenhöhe.
daniel loeb fdt zas, Daniel Löb/dpa/dpa-tmn, Daniel Löb

Wir kratzen wieder an der 40-Grad-Marke!
Das Hoch „Olaf” kommt auf Deutschland zu – lässt uns schwitzen und ächzen. Alles, was ihr rund um die Hitze und die Folgen wissen müsst, lest ihr in unserem Ticker auf RTL.de.

Alles zur aktuellen Lage im Hitze-Ticker auf RTL.de

Wichtige Updates
Johanna Kroke

Milliarden-Investitionen nötig! So viel kostet der Hitzeschutz in Deutschland 

Zu trocken, zu heiß, zu sonnig: Der Juli ist nach vorläufigen Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) der fünfte Monat in Folge, der deutlich sonniger ausfällt als im vieljährigen Mittel. „Nach derzeitigem Stand und unter Berücksichtigung der aktuellen Prognosen wird sich der Monat voraussichtlich unter den 10 wärmsten Juli-Monaten einreihen.“

Für die Städte in Deutschland sei die Anpassung an das Klima eine Daueraufgabe, sagte der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetags, Christian Schuchardt, dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). Dabei gehe es etwa um Maßnahmen wie Entsiegelung oder Stadtgrün. „Bestehende Förderprogramme auf Bundes- und Landesebene reichen für diese umfassende Umsetzung nicht aus“, kritisierte Schuchardt. 

Es komme nun darauf an, „dass die Umsetzung von kommunalen Klimaschutz- und Klimaanpassungskonzepten dauerhaft und planbar von Bund und Ländern mitfinanziert wird", forderte er. Klimaanpassung sei kein „Nice to have", sondern existenziell für die Zukunft. „Unterm Strich reden wir da über Milliardensummen bundesweit, die investiert werden müssen. Das werden die Städte nicht allein stemmen können."
Johanna Kroke

Dritter Feuerwehrmann stirbt in Griechenland 

Auf der Insel Kreta kämpfen Einsatzkräfte weiter gegen einen großen Waldbrand. Dabei ist nun ein dritter Feuerwehrmann ums Leben gekommen. Er sei nahe einem Feuer bei Ageranos im Süden der Halbinsel Peloponnes bewusstlos aufgefunden und in einem Krankenhaus für tot erklärt worden, hieß es in Medienberichten unter Berufung auf die Feuerwehr. Zur genauen Todesursache gab es zunächst keine Angaben.  
Zuvor waren bereits auf der Insel Kreta zwei Feuerwehrleute im Kampf gegen die Flammen umgekommen. Die beiden Einsatzkräfte hätten im dichten Rauch die Orientierung verloren und seien in ihrem Fahrzeug von den Flammen umzingelt worden.
Der großflächige Wald- und Flächenbrand im Süden Kretas ist weiterhin außer Kontrolle. Nach Angaben des Zivilschutzes kämpfen Hunderte Feuerwehrleute gegen die Flammen, die sich seit Mittwoch im Gebiet südlich von Rethymno ausbreiten. 
Martina Lewinski

Feuer breiten sich in beliebten Urlaubsländern weiter aus 

Die Waldbrandlage in Südeuropa verschärft sich weiter. Während die Feuer in Frankreich und Spanien zunehmend unter Kontrolle gebracht werden und viele Evakuierte in ihre Häuser zurückkehren können, brechen in der Türkei und auf der griechischen Ferieninsel Kreta neue Brände aus. Auf Kreta kamen nach Behördenangaben zwei Feuerwehrleute ums Leben, nachdem ihr Einsatzfahrzeug von den Flammen eingeschlossen wurde. Mehrere Ortschaften wurden evakuiert, mehr als 100 Feuerwehrkräfte sind dort im Einsatz. 

Auch in der türkischen Urlaubsregion Antalya erreichten die Brände Wohngebiete, mehrere Häuser brannten nieder und Anwohner mussten ihre Häuser verlassen. Als Ursache nennen die Behörden die anhaltende Hitzewelle, starke Winde und extreme Trockenheit. Unterstützung bei den Löscharbeiten erhalten Frankreich und Spanien inzwischen aus weiteren EU-Ländern, darunter Polen und Belgien. 
Martina Lewinski

Verbände schlagen Alarm: Niedrigwasser bedroht Rohstoffversorgung

Das anhaltende Niedrigwasser auf dem Rhein bereitet auch der Wirtschaft zunehmend Sorgen. Mehrere Branchenverbände warnen, dass die Rohstoffversorgung der Stahlindustrie gefährdet sei. Wegen der niedrigen Pegelstände können Binnenschiffe je nach Strecke nur noch ein Drittel bis die Hälfte ihrer üblichen Ladung transportieren. Zudem seien die Frachtsätze auf einzelnen Verbindungen bereits auf das Drei- bis Vierfache gestiegen. 

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