„Gib einfach irgendein Lebenszeichen!“ Verzweifelte Freunde wenden sich direkt an vermisste Michelle aus Celle

Die Hoffnung bröckelt, aber sie ist noch da.
Seit dem 11. März ist Michelle aus Celle wie vom Erdboden verschluckt, die Zeit rennt gnadenlos davon. Während Leichenspürhunde und Taucher Mittwoch (18. März) vorerst das letzte Mal im großen Stil nach der 25-Jährigen suchen, richten ihre engsten Freunde eine Botschaft direkt an sie. Es ist ein verzweifelter Versuch, sie irgendwie zu erreichen.
Michelles bester Freund gibt die Hoffnung nicht auf
Dominic Sabotanov ist Michelles bester Freund. Für ihn ist die 25-Jährige eine „Frohnatur, immer neugierig.” Und für ihn ist klar: Michelle ist nicht einfach verschwunden. „Sie würde niemals ohne irgendwem Bescheid zu sagen einfach abhauen“, sagt er im Gespräch mit RTL. Doch die Sorge wächst mit jeder Stunde. Michelle soll ihre Wohnung mit einer schweren Halsverletzung verlassen haben. „Nach diesen Tagen, wenn von den Berichten ausgeht über die Wunde, kannst du in der Theorie nicht weit kommen“, meint Dominic.
Lese-Tipp: Polizei sucht mit Leichenspürhunden nach Michelle (25) aus Celle
Deswegen spricht er direkt zu seiner besten Freundin: „Du weißt, du kannst mich jederzeit erreichen, du kennst meinen Schlafrhythmus, ich war sowieso immer rund um die Uhr für dich erreichbar, das hat sich auch nicht geändert. Bitte einfach irgendein Zeichen von dir.”
Video-Tipp: Michelle (25) verschwindet mit blutiger Wunde am Hals
„Wir wollen einfach nur wissen, dass du lebst“
Auch ihr Ex-Freund Julien Koch ringt um Worte. Seine Hoffnung ist, dass Michelle ihn irgendwie hört. „Michelle, wenn du das irgendwie siehst, wenn das irgendwie zu dir kommt, gib einfach irgendein Lebenszeichen. Wir wollen einfach nur wissen, wo du bist. Wir wollen wissen, dass du lebst“, sagt er im RTL-Interview.

Er beschreibt sie als einen ganz besonderen Menschen: „Sie ist unfassbar lieb und einfühlsam, hat ein riesiges Herz an sich.” Und auch er ist überzeugt: „Irgendwer hätte irgendeine Nachricht gekriegt, wenn sie einfach so gegangen wäre.“ Er mache sich riesige Sorgen. „Alles, was wir machen können, ist hoffen”, sagt Julien. „Ich hoffe, dass sie sich irgendwo aus irgendeinem Grund versteckt hält.“
Verwendete Quellen: eigene RTL-Recherche































