Gefangen in 100 Metern Tiefe15 Tage allein in Unterwasserhöhle: Fischer überlebt in völliger Dunkelheit

Fischer überlebt 15 Tage in Unterwasserhöhle
Erasto Crisanto Valdez überlebt 15 Tage in einer Unterwasserhöhle ohne Essen und Trinken.
Facebook / Gobierno Municipal de Uxpanapa

15 Tage ohne Essen und ohne Tageslicht!
Als Erasto Crisanto Valdez beim Fischen in einem mexikanischen Cenote (Loch oder Höhle gefüllt mit Wasser) verschwindet, beginnt für seine Familie ein Albtraum. Zwei Wochen später führt eine Harpune die Retter tief in ein gefährliches Unterwasser‑Labyrinth – dort machen sie eine Entdeckung, mit der niemand mehr gerechnet hatte: Der 31‑Jährige lebt.

Mexiko: Fischer Erasto Crisanto Valdez überlebt 15 Tage in Unterwasserhöhle – Rettung aus mehr als 100 Metern Tiefe

15 Tage. Keine Sonne. Kein Essen. Kein Weg hinaus. Der mexikanische Fischer Erasto Crisanto Valdez (31) verschwindet beim Fischen in einem Cenote – und überlebt dort unten, in einem verzweigten Unterwasserhöhlensystem, gegen jede Wahrscheinlichkeit. Laut Milenio finden Retter ihn schließlich lebend in einer Höhle mehr als 100 Meter unter der Oberfläche.

15 Tage allein in Unterwasserhöhle: Fischer überlebt in völliger Dunkelheit
Ein internationales Taucherteam suchte nach dem Fischer.
Facebook / Gobierno Municipal de Uxpanapa

Lese-Tipp: Taucher verirren sich in Unterwasserhöhle – einer stirbt!

Valdez war am 23. Juli mit seinem Vater in der Gegend von San Francisco La Paz unterwegs, als er beim Fischen die Orientierung verlor. In der völligen Finsternis geriet er offenbar immer tiefer in das Höhlensystem. Sein Glück: Er fand einen trockenen Hohlraum mit einer Luftblase, in dem er atmen konnte. Wasser aus einem unterirdischen Fluss soll ihm geholfen haben, durchzuhalten.

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Während draußen bereits viele mit dem Schlimmsten rechnen, suchen Spezialtaucher weiter. Nach sechs Tagen wird seine Harpune in großer Tiefe entdeckt – ein Zeichen, dass Valdez irgendwo im Labyrinth stecken könnte. Ein internationales Team mit Tauchern aus Mexiko, Deutschland, den USA und der Dominikanischen Republik setzt die extrem gefährliche Suche fort.

Am 7. August dann der Moment, mit dem kaum noch jemand gerechnet hat: Ein Taucher entdeckt eine große, trockene Höhle und ruft in die Dunkelheit. Valdez antwortet. Der Fischer ist schwer dehydriert, unterernährt und völlig entkräftet – aber am Leben. Die Retter bringen ihn durch das Höhlensystem zurück an die Oberfläche, anschließend kommt er ins Krankenhaus.

Inzwischen durfte der 31‑Jährige das Krankenhaus wieder verlassen. Seine Familie organisierte aus Dankbarkeit ein Fest und einen Gottesdienst. Für die Retter ist es ein Fall, den sie so schnell nicht vergessen werden: Sie hatten nach zwei Wochen in dem gefährlichen Unterwasser‑Labyrinth mit einer Leiche gerechnet – und fanden einen Überlebenden.

Verwendete Quellen: Instagram, Milenio, Infobae