Neue Suche erfolglosMann seit acht Monaten am Dracula-Schloss vermisst

Der 18-jährige George Smyth soll bei einer Wanderung in der Nähe des berühmten Dracula-Schlosses verschwunden sein.
Der 18-jährige George Smyth soll bei einer Wanderung in der Nähe des berühmten Dracula-Schlosses verschwunden sein.
Anton Petrus - stock.adobe.com

Die Hoffnung schwindet weiter.
Seit knapp acht Monaten wird der britische Tourist George Smyth vermisst. Jetzt haben Rettungskräfte erneut die Berge in Rumänien durchsucht – doch wieder fehlt jede Spur des 18-Jährigen. Die Bergrettung hat jedoch noch nicht aufgegeben.

George Smyth verschwand bei einer Wanderung in Rumänien

Ende vergangenen Jahres reiste der britische Student George Smyth nach Rumänien. Dort unternahm der 18-Jährige eine Solo-Wanderung im Bucegi-Gebirge. Wie die New York Post berichtet, war er offenbar in Richtung Schloss Bran unterwegs – weltweit bekannt als das „Dracula-Schloss”. Doch der britische Tourist kehrte nie nach Hause zurück.

Am 23. November 2025 wurde er zuletzt gesichtet – jedoch in einem „sehr abgelegenen und schwer zugänglichen Berggebiet”, wie der Bergrettungsdienst laut der BBC erklärt hatte.

Der 18-Jährige soll kurz vor seinem Verschwinden noch einen beunruhigen Notruf in Rumänien abgesetzt haben. Das berichtet die New York Post unter Berufung auf The Times. In dem Gespräch soll er angegeben haben, erschöpft und unterkühlt zu sein. Außerdem habe er den Einsatzkräften erklärt, nicht mehr zu wissen, wo er sich befinde.

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Tagelang nach seinem Verschwinden versuchte man, den vermissten Jungen zu finden – ohne Erfolg. Gefunden wurde lediglich sein Rucksack – in der Nähe des Ortes, von dem aus der Notruf abgesetzt worden sein soll, so die New York Post. Jetzt, Monate nach seinem Verschwinden, gab es eine neue Suchaktion.

Neue Suche nach britischen Studenten im Bucegi-Gebirge bleibt erfolglos

Wie die BBC berichtet, habe der Bergrettungsdienst Salvamont Brașov die Suche nach dem Jungen kürzlich erneut aufgenommen. Monatelang habe man viele Bereiche des Bucegi-Gebirges gar nicht absuchen können.

Der Grund: Noch bis vor wenigen Wochen verhinderten meterhohe Schneemassen den Zugang zu großen Teilen des Suchgebiets. Die erneute Suche war erst möglich geworden, nachdem der Schnee in den Bergen weit genug geschmolzen war.

Doch trotz der erneuten Suche gibt es bislang keine positiven Nachrichten: Die Bergrettung habe bekannt gegeben, dass „keine Hinweise” zu George gefunden werden konnten, so die BBC.

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Bergrettung gibt Suche nach George Smyth noch nicht auf

Ganz aufgegeben haben die Einsatzkräfte die Suche laut der New York Post allerdings noch nicht. Nach Angaben des Bergrettungsdienstes sind zwei bis drei schmale Bergabschnitte weiterhin von Schnee bedeckt. Sobald auch diese Stellen frei sind, könnten weitere Hinweise gefunden werden.

Zugleich appellieren die Retter an Wanderer und Einheimische, aufmerksam zu bleiben. Wer Gegenstände, Spuren oder andere Hinweise entdecke, die mit George Smyth in Verbindung stehen könnten, solle sich umgehend melden.

Familie des britischen Studenten hat sich mit dem Schlimmsten abgefunden

Bereits im Januar erklärte Georges Familie laut der New York Post, sie habe sich schweren Herzens mit seinem möglichen Tod abgefunden.

„Wenn die Berge, die ihn mitgenommen haben, bereit sind, ihn loszulassen, wird George gefunden werden, und wir werden ihn nach Hause bringen, um uns von ihm zu verabschieden“, hieß es damals vonseiten der trauernden Angehörigen.

Verwendete Quellen: New York Post, New York Post, BBC, BBC