Alle Infos in unserem Hitze-TickerUnwetter in Tirol! 200 Menschen müssen aus Kaunertal ausgeflogen werden

Muren in Tirol: Rund 200 Menschen werden aus Tal geflogen
Ein Hubschrauber des österreichischen Bundesheers startet zu einem Evakuierungseinsatz.
mtf, Hansjoerg Raggl/MILITÄRKOMMANDO, Hansjoerg Raggl
von Johanna Kroke, Thorsten Berger, Camilla Koziol, Fabian Klein, Svenja Hoffmann, Roger Saha und Jana Kerzmann

Die Hitze hat Deutschland fest im Griff!
Alles, was ihr rund um die aktuelle Hitzewelle wissen müsst, lest ihr im Hitze-Ticker auf RTL.de.

Alles zur aktuellen Hitzewelle im Hitze-Ticker auf RTL.de

Johanna Grewer

Unwetter in Tirol! Rund 200 Menschen werden aus Tal geflogen 

Nach mehreren Muren in einem Tiroler Gebirgstal hat das österreichische Bundesheer Evakuierungsflüge für rund 200 eingeschlossene Personen durchgeführt. Zwei Helikopter standen am Montag im Einsatz, um die Ausflugstouristen aus dem Kaunertal zu bringen, wie das Verteidigungsministerium mitteilte.
Nach starken Regenfällen waren am Sonntag drei Muren auf die Kaunertaler Gletscherstraße abgegangen. Die Straße wurde von Geröll und Schlamm blockiert, wie die Behörden des Bundeslandes Tirol mitteilten. Rund 200 Personen, die für Tagesausflüge in das Kaunertal gekommen waren, konnten deshalb das Gebiet nahe der italienischen Grenze nicht mehr verlassen. Sie mussten die Nacht in einer Schutzhütte und einem Bergrestaurant verbringen. 
Johanna Grewer

Hitzeschäden sorgen für Autobahn-Sperrungen 

Auf der Autobahn 45 zwischen Ehringshausen und dem Wetzlarer Kreuz in Richtung Frankfurt sowie auf der Autobahn 485 zwischen dem Schiffenberger Tal und dem Bergwerkswald in Richtung Butzbach kommt es heute zu Verkehrsbeeinträchtigungen. Auf beiden Strecken steht jeweils nur eine Fahrspur zur Verfügung, wie die Autobahn GmbH mitteilte.

Grund dafür sind demnach „kleinere Hitzeschäden am Asphalt“, die durch die hohen Temperaturen der vergangenen Tage entstanden sind. Im Laufe des Tages sollen die betroffenen Stellen ausgebessert werden, sodass die Sperrung voraussichtlich gegen Nachmittag wieder aufgehoben werden könne. 
Johanna Grewer

DLRG zählt 26 tote Männer und Jungen bei Badeunfällen am Wochenende 

Mindestens 26 Menschen sind am Hitzewochenende in Deutschland beim Baden gestorben. Das erklärte die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) im niedersächsischen Bad Nenndorf am Montag. Die Zahlen beziehen sich auf Freitag bis Sonntag. Bei den Toten handle es sich ausschließlich um Männer oder Jungen. Mitgezählt wurden auch vermisste Menschen, die noch nicht gefunden wurden.

Schon am Donnerstag hatte es der DLRG zufolge mindestens sieben weitere tödliche Badeunfälle gegeben. Mindestens acht Menschen hätten reanimiert werden müssen und seien ins Krankenhaus gekommen.
Johanna Grewer

Löschroboter soll Glutnester im Waldbrand-Gebiet bekämpfen 

Um die Flammen in dem Waldgebiet nahe Bad Kreuznach in den Griff zu bekommen, wird der Einsatz von Löschrobotern vorbereitet. Diese sollen die Glutnester bekämpfen und den Boden etwas kühlen, sagte ein Sprecher des Kreises. Die Lage habe sich durch den Regen etwas entspannt. 

Das Feuer war am Samstag in einem Waldgebiet in der Nähe des Rotenfels an der Nahe ausgebrochen. Wegen der Munition im Boden aus dem Zweiten Weltkrieg gestaltet sich die Brandbekämpfung weiterhin schwierig. Der Ort Traisen war am Sonntag vorsorglich vollständig geräumt worden. 
Johanna Grewer

Mann (30) ertrinkt bei Schwimmen im See 

Ein 30 Jahre alter Mann ist beim Schwimmen in einem See in einem Naturschutzgebiet bei Neuhofen (Rhein-Pfalz-Kreis) ums Leben gekommen. Der Mann ging alleine zum Schwimmen ins Wasser, wie die Polizei mitteilte. Seine Freunde verloren ihn aus den Augen und verständigten daraufhin die Einsatzkräfte. 

An der anschließenden Suche waren unter anderem ein Rettungshubschrauber und mehrere Boote beteiligt. Die Rettungskräfte entdeckten den 30-Jährigen leblos im Wasser treibend. Die eingeleiteten Reanimationsmaßnahmen blieben erfolglos, der Mann starb. Die Polizei ermittelt zu den genauen Umständen. 
Johanna Grewer

A8 am Chiemsee wieder freigegeben 

Die Sperrung der Autobahn 8 am Chiemsee wegen eines Wandbrandes ist aufgehoben worden. Wie die Polizei mitteilte, staute sich der Verkehr aber noch immer auf einigen Kilometern. Dutzende Feuerwehrleute und Hubschrauber waren im Einsatz, um mehrere Tausend Quadratmeter Wald- und Moorfläche nahe der Gemeinde Übersee zu löschen. Die angrenzende A8 war wegen des vielen Rauchs gesperrt worden. 
Johanna Grewer

Hitze zieht ab: Wetterumschwung bringt Gewitter von Westen 

Die große Hitzewelle ist für den Großteil Deutschlands erst einmal vorbei. Von Westen und Südwesten ziehen am Montag Gewitter in Richtung Nordosten, wie der Deutsche Wetterdienst in Offenbach mitteilte. Die Kaltfront eines Tiefs bei Island greife auf Deutschland über, etwas kühlere und trockenere Luft fließe ein.
Im Bereich der Gewitter kann es demnach Starkregen und Sturmböen geben, auch Hagel schloss der Wetterdienst nicht aus. Im Osten und Süden bleibe es dagegen vorerst noch schwül und warm bis heiß. In der Nacht zum Dienstag sollen die Gewitter dann im Osten abziehen, für den Süden werden örtlich kräftige Gewitter erwartet.
Die Höchsttemperaturen liegen am Montag bei 29 Grad Celsius, im Osten und Südosten kann es bis zu 32 Grad warm werden. Für den Dienstag erwartet der Wetterdienst 25 bis 30 Grad für den Großteil des Landes. Im Südwesten könne es bis zu 32 Grad warm werden, im äußersten Norden werden dagegen nur 21 bis 25 Grad erwartet. 
Johanna Grewer

Waldbrand nahe Bad Kreuznach laut Landrätin im Griff

 Die Löscharbeiten bei dem Waldbrand nahe Bad Kreuznach kommen nach Angaben der Landrätin dank des Regens voran. „Wir haben die Lage im Griff“, sagte Bettina Dickes (CDU) am Morgen im SWR. „Der Regen hat das Feuer nach unten gedrückt“, sagte Dickes. Gelöscht ist der Brand noch nicht: Das Feuer sei noch da, es glimme an ganz vielen Stellen, sagte Dickes, „aber zumindest haben wir keine lodernden Flammen nach oben“. Auch habe der Wall aus Sprenklern gehalten. 

Die Polizei hatte am Morgen gesagt, die Einsatzkräfte würden die Lage nach dem Regen in der Nacht neu beurteilen. Weitere Erkenntnisse zum Brandgeschehen gab es am frühen Morgen zunächst nicht. 
Johanna Grewer

17-Jähriger tot aus See in Niedersachsen geborgen 

Ein 17-Jähriger ist tot aus dem Eixer See im niedersächsischen Peine geborgen worden. Der Jugendliche war seit Sonntagmittag vermisst, wie die Polizei in Salzgitter am Abend mitteilte. Ein Badeunfall galt zunächst als unwahrscheinlich. Am Abend wurde der Vermisste dann aber leblos im Wasser gefunden.
Bei der Suche nach ihm war unter anderem ein Polizeihubschrauber im Einsatz. Die Polizei ermittelt nun, wie der Jugendliche starb. Während der Hitzewelle der vergangenen Tage sind in Deutschland mehrere Menschen bei Badeunfällen gestorben, auch Kinder und Jugendliche. 
Thorsten Berger

Schwere Schäden nach Orkanböen in Sachsen

Der Deutsche Wetterdienst hatte schwere Gewitter und Unwetter zum Ende der Hitze angekündigt – und sie kamen auch. Zumindest punktuell. Besonders heftig traf es am den Erzgebirgskreis. Mehrere Gewitter zogen über die Ortschaft Elterlein und Schwarzbach. Orkanböen von bis zu 140 km/h verursachten immense Schäden im Ort. Unzählige Bäume stürzten um. Der Ort war zwischenzeitlich nur noch von einer Straße aus erreichbar. Zudem fiel der Strom in etlichen Haushalten aus. Die Einsatzleitung rechnet damit, dass es Tage dauern könnte, bis die Leitungen wieder hergestellt sind. 
Jan Luhrenberg

Kreislaufprobleme: Rettungseinsatz im Jugendzeltlager

Wegen Kreislaufproblemen bei zahlreichen Kindern durch die Hitze ist der Rettungsdienst in einem Jugendzeltlager im sächsischen Eilenburg zu einem großen Hilfseinsatz gerufen worden. Etwa ein Dutzend Kinder und Jugendliche mussten medizinisch versorgt werden, wie die Polizei mitteilte. Die Betroffenen mussten anschließend in Krankenhäuser gebracht werden.

Die Polizei leitete Ermittlungen wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung ein. Die Beamten ermitteln auch zu den Umständen und Ursachen der gesundheitlichen Probleme der Kinder und Jugendlichen. Die Betroffenen hatten an einem Jugendzeltlager teilgenommen, das am Wochenende in einer Kiesgrube nordöstlich von Leipzig stattgefunden hatte. 

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