Alle Infos in unserem Hitze-TickerNach Böschungsbrand äußern Experten Sabotageverdacht

Nach einem Böschungsbrand bei Leverkusen kommt es bei vielen Zügen zu Verspätungen.
Die Bahnstrecke bleibt vorerst gesperrt. (Symbolbild)
Friso Gentsch/dpa

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Wichtige Updates
Svenja Hoffmann

Nach Böschungsbrand: Sabotageverdacht an Bahnstrecke

Nach einem Feuer an der Bahnstrecke zwischen Düsseldorf und Köln steht der Verdacht auf Sabotage im Raum. Die Ermittlungen laufen. Die Strecke ist weiterhin gesperrt.
Als Ursache des Feuers an der wichtigen Bahnstrecke zwischen Düsseldorf und Köln wird auch ein Sabotageakt vermutet. Das verlautete aus Sicherheitskreisen. Ob ein technischer Defekt den Böschungsbrand an der Bahnstrecke auslösen konnte, gelte als wenig wahrscheinlich. 
Der Staatsschutz der Kölner Polizei hatte bereits am Freitag die Ermittlungen übernommen. Es werde untersucht, ob strafrechtliches Handeln vorliege und das Feuer absichtlich gelegt worden sei, hatte ein Polizeisprecher gesagt. 
Bisher ist noch unklar, wann der gesperrte Abschnitt wieder freigegeben wird. Die Reparaturarbeiten dauern nach Angaben eines Sprechers der Deutschen Bahn noch mindestens bis in die Nachmittagsstunden. Im Nah- und Fernverkehr kommt es deshalb zu Umleitungen und Verspätungen, Ausfall einzelner Züge.
Was ist passiert?
Laut Bahn hatte am Freitagvormittag (10. Juli) an zwei Stellen die Böschung zwischen Langenfeld und Leverkusen gebrannt. Die Feuerwehr habe die Brände zwar gelöscht. Allerdings habe das Feuer Schäden an mehreren Signalkabeln angerichtet, so dass auf dem Streckenabschnitt keine Züge fahren könnten. (dpa)
Svenja Hoffmann

Waldbrandgefahr nimmt wieder zu

Es wird wieder heiß. Aber „neue Hitzerekorde sind jedoch nicht zu erwarten", sagt  Meteorologin Jacqueline Kern von der Wettervorhersage-Zentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach. Da die Luft relativ trocken sei, sei die Wärmebelastung nicht ganz so hoch wie zur Hitzewelle im Juni.
„Allerdings werden die Nächte im Südwesten wieder zunehmend tropisch, damit sinkt die Möglichkeit der Erholung und die Belastung steigt.“ 
Unter einer Tropennacht versteht man eine Nacht, in der die Temperatur nicht unter 20 Grad fällt. Wegen der anhaltenden Trockenheit nehme die Gefahr für Brände in Wald und Flur zu. Und: Da die Sonne in vielen Regionen den ganzen Tag von einem wolkenlosen Himmel strahlt, sei der UV-Index hoch bis sehr hoch. Bei längeren Aufenthalten im Freien solle man sich also schützen.
Ende der Hitzewelle unklar
Noch sei unsicher, wie lange die Hitzewelle andauern werde, teilte der DWD mit. Wettermodelle deuteten zum Ende der nächsten Woche auf zunehmenden Tiefdruckeinfluss hin. Damit würde die Luft feuchter und schwüler werden, sodass das Potenzial für kräftige Gewitter zunehme. Gleichzeitig zeichne sich dann ein allmählicher Temperaturrückgang ab. (dpa)
Svenja Hoffmann

Heiße Tage in NRW – Nächte bringen Abkühlung 

Am Wochenende wird es trocken und heiß. Abkühlung bringt der Badeausflug und die Nacht. Auch zum Wochenstart bleibt es hochsommerlich.
Am Wochenende und zum Start der neuen Woche müssen sich die Menschen in NRW auf heiße und sonnige Tage einstellen. Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte, werden die nächsten Tage durch Hochdruckeinfluss trocken. Hitzegewitter sind ab Montag nicht völlig ausgeschlossen.
Am Samstag setzt sich die Sonne durch bei Höchsttemperaturen zwischen 29 und 33 Grad. Die Nacht bringt für die Menschen in NRW Abkühlung bei Temperaturen zwischen 13 und 17 Grad. Auch am Sonntag wird es sonnig und es ist kein Regen in Sicht bei Höchsttemperaturen zwischen 30 und 34 Grad. In Gipfellagen liegen die Höchsttemperaturen um 27 Grad, so die Wetterexperten.
Auch zum Wochenstart bleibt es hochsommerlich heiß. Ab Montagnachmittag sind einzelne Hitzegewitter möglich, aber nicht sehr wahrscheinlich - ebenso am Dienstag. Sonst soll es heiß und meist sonnig bleiben bei Temperaturen zwischen 29 und 34 Grad an beiden Tagen. In der Nacht fallen die Temperaturen auf 12 bis 19 Grad. (dpa)
Johanna Werning

Hitze treibt Vogelküken aus den Nestern – Nabu warnt vor häufigem Fehler 

Die Hitze wird auch für viele Vogelküken zur tödlichen Falle. In den vergangenen Tagen sprangen zahlreiche Jungvögel vor der Gluthitze aus ihren Nestern. Vor allem Nester an Gebäuden oder an besonders sonnigen Stellen heizen sich stark auf. Um nicht an der Hitze zu sterben, verlassen viele Küken ihr Nest früher als eigentlich vorgesehen. Zwar sind sie oft noch nicht flugfähig, doch der Sprung nach draußen ist für sie häufig die einzige Chance, einer Überhitzung zu entkommen. 

Der Nabu rät, gesunde Jungvögel zunächst aus sicherer Entfernung zu beobachten. Nur wenn ein Tier sichtbar verletzt oder apathisch wirkt, sollte es in eine Auffangstation gebracht werden. Bei gesunden Singvögeln richte menschliches Eingreifen häufig mehr Schaden an als Nutzen. 

Eine wichtige Ausnahme gibt es allerdings: Mauersegler. Sitzen ihre Küken am Boden, werden sie von den Eltern nicht weiter versorgt und sind ohne Hilfe kaum überlebensfähig. Ähnliches gilt für Mehl- und Rauchschwalben. Ihre Jungvögel können oft vorsichtig wieder ins Nest gesetzt werden. Mauersegler bauen ihre Nester dagegen meist versteckt unter Dachpfannen oder in schmalen Mauerspalten und sind deshalb häufig nur schwer zu erreichen.
Ein Mauersegler liegt in der Vogel- und Igelpflegestation bei der Versorgung auf einer Hand
Ein Mauersegler liegt in der Vogel- und Igelpflegestation bei der Versorgung auf einer Hand. Katrin Mädler/dpa

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