Alle Infos in unserem Hitze-TickerFast ganz Deutschland unter Hitzewarnung: 289 Landkreise betroffen

Hitzewelle in Deutschland Illustration - Eine Frau trinkt vor dem blauem Himmel mit der Sonne Wasser aus einer Flasche., Oberursel Hessen Deutschland
Der Deutsche Wetterdienst hat für Mittwoch in 289 von 294 Landkreisen eine Hitzewarnung herausgegeben. (Symbolbild)
IMAGO/Jan Eifert

Wir kratzen wieder an der 40-Grad-Marke!
Das Hoch „Olaf” kommt auf Deutschland zu – lässt uns schwitzen und ächzen. Alles, was ihr rund um die Hitze und die Folgen wissen müsst, lest ihr in unserem Ticker auf RTL.de.

Alles zur aktuellen Lage im Hitze-Ticker auf RTL.de

Wichtige Updates
Martina Lewinski

Die Hitze ist zurück – bis zu 37 Grad erwartet 

Deutschland steht erneut eine Hitzewelle bevor: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat für Mittwoch in 289 von 294 Landkreisen eine Hitzewarnung herausgegeben. Verbreitet werden Temperaturen von mehr als 30 Grad erwartet, im Südwesten sind sogar bis zu 37 Grad möglich. In der Nacht bleibt es vielerorts tropisch warm mit Tiefstwerten über 20 Grad. 

Am Donnerstag könnte sich die Lage weiter verschärfen – der DWD schließt dann auch extreme Hitzewarnungen nicht aus. Zum Abend drohen in Teilen des Landes zudem kräftige Gewitter und Starkregen. 
Jan Luhrenberg

Wegen Waldbränden: Odyssee für Europa-League-Verein

Ist das nicht - der Eiffelturm? Trainer Enrico Maaßen und die Spieler des Schweizer Vizemeisters FC St. Gallen rieben sich auf ihrem turbulenten Trip nach Portugal verwundert die Augen, als plötzlich Paris unter ihnen lag. Die französische Hauptstadt liegt nicht gerade auf der Flugstrecke vom Startort Zürich nach Lissabon, wohin Maaßen und Co. zum Rückspiel in der zweiten Runde der Europa-League-Qualifikation bei Benfica unterwegs waren.

Der Grund für den Umweg des Schweizer Pokalsiegers: Die verheerenden Waldbrände in der Region und das dadurch entstandene Flugchaos. Deswegen wurde der Fußballerflieger kurzerhand umgeleitet. Mit einer rund einstündigen Verspätung landete der Charter laut Schweizer Medien in Portugal - allerdings nicht in Lissabon, sondern auf einem zivil genutzten Militärflughafen rund zwei Stunden von Portugals Hauptstadt entfernt.

Dort wartete auf die Kicker Teil zwei ihrer kleinen Odyssee: Eine nächtliche Fahrt durch den Alentejo, die heißeste und trockenste Region des Landes. Der Bus, der die Profis an ihren Zielort bringen sollte, hatte auch Verspätung - wegen eines Unfalls musste er ebenfalls umgeleitet werden.

Immerhin geht St. Gallen mit einem Polster ins zweite Duell am Donnerstag (21 Uhr): Das Hinspiel hatte die Maaßen-Elf überraschend dank der Treffer des früheren Bochumers Aliou Baldé sowie des ehemaligen Ulmers und Gladbachers Tom Gaal 2:1 gewonnen.
Jan Luhrenberg

Mitten in der Hitze! Ganzer Stadtteil in Rheinland-Pfalz ohne Trinkwasser

Ungewöhnliche Maßnahme nach dem Ausfall der Trinkwasserversorgung in einem Stadtteil von Sinzig (Landkreis Ahrweiler): Die Einwohner des betroffenen Ortsteils Koisdorf erhalten aufgrund der aktuellen Temperaturen am Mittwoch kostenfreien Eintritt in ein Thermalbad im benachbarten Bad Breisig, wie die Stadtverwaltung Sinzig mittelte. Vor Ort sei der Personalausweis vorzulegen.

Ursache für den Ausfall seit dem frühen Morgen ist nach Angaben einer Sprecherin der Stadtwerke Rhein-Ahr ein Wasserrohrbruch. Beschädigt sei die Transportleitung eines Hochbehälters. Dieser leitet das Trinkwasser in Richtung Koisdorf. Aus den Wasserhähnen komme derzeit kein Wasser mehr, hieß es. 

Für die Bevölkerung wurden demnach mehrere Standorte eingerichtet, an denen Trinkwasser sowie Wasser für betriebliche Zwecke entnommen werden kann. Zur Entlastung des Wassersystems werden nach Angaben der Stadtverwaltung die Anwohner der Ortsteile Westum und Löhndorf sowie der Sinziger Kernstadt darum gebeten, Wasser nur sparsam zu entnehmen.

Die Stadtwerke begannen am Vormittag mit den Reparaturarbeiten. Wie lange es dauern werde, bis die rund 1.000 Einwohnerinnen und Einwohner wieder Wasser aus dem Hahn bekommen, sei nicht genau vorherzusagen. Möglicherweise werde der Schaden bis zum Nachmittag wieder behoben sein.
Jan Luhrenberg

Heftige Unwetter drohen! Wetterdienst warnt vor Aufenthalt im Freien

Es wird sehr heiß, doch das ist nicht alles: Der Deutsche Wetterdienst warnt zugleich vor Unwettergefahr und kräftigen Gewittern, besonders im Norden.

Mit stellenweise fast 40 Grad steht Deutschland am Donnerstag der heißeste Tag der aktuellen Hitzewelle bevor. Die Temperaturen steigen auf 26 bis 31 Grad an der See, sonst auf 32 bis 39 Grad, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) vorhersagt. Neben der Hitze bestehe stellenweise die Gefahr von Sturm- oder sogar Orkanböen. 

Im Südosten wird es laut DWD ein sonniger Tag, doch von Südwesten und Westen bilden sich Schauer und einzelne Gewitter, die sich bis zum Abend in die Mitte und in den Norden ausbreiten. „Dabei gilt bei Aufenthalt im Freien Obacht“, erklärte DWD-Meteorologe Nico Bauer. Denn verbreitet können gleichzeitig stürmische Böen oder Sturmböen wehen. 

Vor allem im Norden können die Gewitter der Vorhersage zufolge kräftig ausfallen und schwere Sturmböen und vereinzelt sogar orkanartigen Böen mit sich bringen. „Bei diesen Windgeschwindigkeiten können Bäume entwurzelt werden und größere Gegenstände umherfliegen“, mahnt Bauer.

Der DWD warnt auch vor den Folgen der Hitze. Am Mittwoch müsse im Südwesten, Westen und Nordwesten mit verbreitet starker, gebietsweise extrem starker Wärmebelastung gerechnet werden. Am Donnerstag sei dies in Deutschland verbreitet der Fall. Der Wetterdienst empfiehlt, die Hitze nach Möglichkeit zu meiden, ausreichend Wasser zu trinken und die Innenräume kühl zu halten.

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