Alle Infos in unserem Hitze-TickerTödliche Bakterien in der Ostsee! Bereits zwei Tote in Deutschland

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Die nächste Hitzewelle rollt auf Deutschland zu (Symbolbild).
IMAGO/teamwork / IMAGO/Achim Duwentäster

Wir kratzen wieder an der 40-Grad-Marke!
Das Hoch „Olaf” kommt auf Deutschland zu – lässt uns schwitzen und ächzen. Wir zeigen, wo die nächste Hitzewelle in den kommenden Tagen am stärksten zuschlägt. Alles, was ihr rund um die Hitze und die Folgen wissen müsst, lest ihr in unserem Ticker auf RTL.de.

Alles zur aktuellen Lage im Hitze-Ticker auf RTL.de

Wichtige Updates
Lynn Michel

Tödliche Vibrionen-Infektion nach Ostsee-Bad – RKI meldet bereits zwei Todesfälle

Bundesweit steigt die Zahl der Vibrionen-Infektionen. Das Robert Koch-Institut (RKI) hat in diesem Jahr bislang 17 in Deutschland erworbene Infektionen registriert. Zwei hochaltrige Menschen starben an den Folgen der Erkrankung.

Einer der Todesfälle betrifft einen Menschen aus Berlin. Dort haben sich nach Angaben des Landesamts für Gesundheit und Soziales in diesem Sommer bislang drei Menschen mit den gefährlichen Bakterien infiziert. Alle erlitten eine Wundinfektion, die sich in zwei Fällen zu einer lebensbedrohlichen Blutvergiftung entwickelte. Die Erkrankten waren alle älter als 75 Jahre und gehörten damit zur bekannten Risikogruppe. Zwei von ihnen hatten sich beim Baden in der Ostsee in Mecklenburg-Vorpommern angesteckt. Wo sich die dritte Person infizierte, ist bislang unklar. Nach Angaben des RKI hat die Vibrionen-Saison in diesem Jahr ungewöhnlich früh begonnen.

Vibrionen sind Bakterien, die natürlicherweise in Süß-, Brack- und Salzwasser vorkommen. Besonders bei Wassertemperaturen von mehr als 20 Grad vermehren sie sich stark. Gefährlich werden sie vor allem dann, wenn sie über offene oder noch nicht verheilte Wunden in den Körper gelangen. Bei älteren Menschen, Personen mit geschwächtem Immunsystem oder Vorerkrankungen wie Diabetes, Leber- oder Herzerkrankungen können die Infektionen einen schweren Verlauf nehmen und bis zu einer lebensbedrohlichen Blutvergiftung führen.

Experten raten Menschen mit offenen oder frischen Wunden deshalb derzeit davon ab, in Nord- oder Ostsee zu baden. Kleinere Verletzungen sollten wasserdicht abgedeckt werden. Gelangt Meerwasser dennoch in eine Wunde und treten anschließend starke Rötungen, Schwellungen, pochende Schmerzen oder Fieber auf, sollte umgehend ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden. Zudem warnen Fachleute davor, rohe oder nicht ausreichend gegarte Meeresfrüchte zu verzehren, da auch darüber eine Infektion möglich ist.
Jan Luhrenberg

Wetterdienst warnt! Hier wird es ab Mittwoch besonders heiß 

Die angekündigte Hitze breitet sich am Mittwoch in Deutschland aus. Fast im ganzen Land wird die 30-Grad-Marke überschritten, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte. In einigen Regionen werden es mehr als 35 Grad. 

Das sind der Vorhersage zufolge Teile Nordrhein-Westfalens und Hessens sowie Rheinland-Pfalz und das Saarland, weite Teile Baden-Württembergs und Teile Frankens, wie DWD-Meteorologe Thorsten Kaluza sagte. „Insbesondere am Oberrhein sind Höchstwerte von 38 Grad möglich“, erklärte der Meteorologe. Der DWD gab Warnungen vor starker Wärmebelastung für die Westhälfte und den Süden Deutschlands heraus.

„Außen vor sind nur der äußerste Norden und Nordosten, das heißt die deutschen Nord- und Ostseeinseln, Teile Schleswig-Holsteins, Vorpommern, und der äußerste Nordosten Brandenburgs“, sagte der Meteorologe.

Tagsüber ist es vielfach heiter bis sonnig und trocken. Es folgt stellenweise eine tropische Nacht, es wird also nicht kühler als 20 Grad – insbesondere im Westen und in städtischen Regionen.

Den Höhepunkt der Hitzewelle erwartet der DWD am Donnerstag, es wird in weiten Teilen Deutschlands sehr heiß – über 35 Grad. Werte bis 38 oder 39 Grad seien möglich, teilte der Wetterdienst mit. Weniger heiß wird es demnach im Norden, an der Nordseeküste und in Teilen Schleswig-Holsteins kann die 30-Grad-Marke unterschritten werden.

Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und das Saarland werden voraussichtlich die 35 Grad nicht erreichen, da im Tagesverlauf von Westen Wolken aufziehen, aus denen bis in den Norden teils kräftige Schauer fallen. Vor allem der Norden muss sich auf kräftigere Gewitter einstellen, die West- und Südwesthälfte auf Sturmböen.

Eine Kaltfront drängt die größte Hitze am Freitag in den Süden. „Das bedeutet bei teils dichter Bewölkung in der Nordhälfte von der Küste aus nach Süden zunehmend 21 bis 29 Grad“, teilte Meteorologe Kaluza mit. Im Nordosten müsse mit Schauern und Gewittern gerechnet werden. 

In Baden-Württemberg und Bayern werden es dagegen noch um 33 Grad, am östlichen Donauverlauf möglicherweise bis 36 Grad. Auch im Süden sind kräftige Schauer und Gewitter möglich. Im Süden hält sich die Hitze voraussichtlich auch am Wochenende, wie der DWD vorhersagt.
Lynn Michel

Waldbrand auf Urlaubsinsel Paros – mehrere Dörfer evakuiert 

Ein großer Waldbrand hält die griechische Urlaubsinsel Paros in Atem. Seit Stunden kämpfen Dutzende Feuerwehrleute gegen die Flammen, mehrere Ortschaften mussten bereits evakuiert werden. Nach Medienberichten wurden Bewohner von den Rettungskräften aufgefordert, sich an die Strände in Sicherheit zu bringen.

Die Feuerwehr forderte Verstärkung von benachbarten Inseln sowie vom griechischen Festland an. Besonders die Ortschaft Agkairia soll von den Flammen bedroht sein. Löschflugzeuge und Hubschrauber mussten ihre Einsätze über Nacht unterbrechen, sollen mit Tagesanbruch aber wieder in die Brandbekämpfung eingreifen. Kräftiger Wind erschwert die Löscharbeiten zusätzlich und könnte das Feuer weiter anfachen.

Auch in anderen Regionen Griechenlands ist die Waldbrandgefahr derzeit hoch. Für mehrere Inseln, darunter Kreta, Lesbos und Samos, gilt bereits die zweithöchste Warnstufe. Griechenland hat seine Brandschutzmaßnahmen nach den verheerenden Waldbränden der vergangenen Jahre deutlich ausgebaut – unter anderem mit zusätzlichen Löschflugzeugen, Tausenden Einsatzkräften sowie Drohnen und Satelliten zur frühzeitigen Branderkennung.
Jan Luhrenberg

Waldbrände in Spanien: Evakuierungsanordnungen für 13 Gemeinden aufgehoben

Gutes Zeichen im Kampf gegen die schweren Waldbrände in Spanien: Die Behörden haben die Evakuierungsanordnungen für 13 Gemeinden in den Regionen Madrid und Kastilien und León aufgehoben. Die Aufhebung sollte am Dienstag um 17 Uhr Ortszeit in Kraft treten, wie das spanische Innenministerium erklärte. Die Bewohner könnten nun damit beginnen, in ihre Häuser zurückzukehren.

Spaniens Innenminister Fernando Grande-Marlaska hatte zuvor mit Blick auf die Bekämpfung der Waldbrände von einer „positiven Nacht" gesprochen. „Dank des enormen Einsatzes der Helfer" seien Fortschritte bei der Bekämpfung der Feuer erzielt worden. Dennoch befänden sich die Arbeiten zur Brandbekämpfung „in einer kritischen Phase".

Ab Mittwoch werden dem Wetterdienst zufolge wieder steigende Temperaturen und auffrischende Winde erwartet, weshalb sich die Situation dann wieder verschlechtern könnte. Die neue Hitzewelle soll demnach bis Ende der Woche andauern.

Waldbrände westlich der spanischen Hauptstadt Madrid haben bereits 77.000 Hektar Land verwüstet. Rund 63.000 Menschen mussten vor den Flammen in Sicherheit gebracht werden. Die Regierung spricht von den schwersten Waldbränden in der jüngeren Geschichte des Landes. Bei Waldbränden im Osten des Landes nahe Valencia wurden mehr als 7000 Hektar Land verwüstet, es gab ein Todesopfer. 

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