Alle Infos in unserem Hitze-TickerWetterdienst warnt! Hier wird es ab Mittwoch besonders heiß

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Die nächste Hitzewelle rollt auf Deutschland zu (Symbolbild).
IMAGO/teamwork / IMAGO/Achim Duwentäster

Wir kratzen wieder an der 40-Grad-Marke!
Das Hoch „Olaf” kommt auf Deutschland zu – lässt uns schwitzen und ächzen. Wir zeigen, wo die nächste Hitzewelle in den kommenden Tagen am stärksten zuschlägt. Alles, was ihr rund um die Hitze und die Folgen wissen müsst, lest ihr in unserem Ticker auf RTL.de.

Alles zur aktuellen Lage im Hitze-Ticker auf RTL.de

Wichtige Updates
Jan Luhrenberg

Wetterdienst warnt! Hier wird es ab Mittwoch besonders heiß 

Die angekündigte Hitze breitet sich am Mittwoch in Deutschland aus. Fast im ganzen Land wird die 30-Grad-Marke überschritten, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte. In einigen Regionen werden es mehr als 35 Grad. 

Das sind der Vorhersage zufolge Teile Nordrhein-Westfalens und Hessens sowie Rheinland-Pfalz und das Saarland, weite Teile Baden-Württembergs und Teile Frankens, wie DWD-Meteorologe Thorsten Kaluza sagte. „Insbesondere am Oberrhein sind Höchstwerte von 38 Grad möglich“, erklärte der Meteorologe. Der DWD gab Warnungen vor starker Wärmebelastung für die Westhälfte und den Süden Deutschlands heraus.

„Außen vor sind nur der äußerste Norden und Nordosten, das heißt die deutschen Nord- und Ostseeinseln, Teile Schleswig-Holsteins, Vorpommern, und der äußerste Nordosten Brandenburgs“, sagte der Meteorologe.

Tagsüber ist es vielfach heiter bis sonnig und trocken. Es folgt stellenweise eine tropische Nacht, es wird also nicht kühler als 20 Grad – insbesondere im Westen und in städtischen Regionen.

Den Höhepunkt der Hitzewelle erwartet der DWD am Donnerstag, es wird in weiten Teilen Deutschlands sehr heiß – über 35 Grad. Werte bis 38 oder 39 Grad seien möglich, teilte der Wetterdienst mit. Weniger heiß wird es demnach im Norden, an der Nordseeküste und in Teilen Schleswig-Holsteins kann die 30-Grad-Marke unterschritten werden.

Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und das Saarland werden voraussichtlich die 35 Grad nicht erreichen, da im Tagesverlauf von Westen Wolken aufziehen, aus denen bis in den Norden teils kräftige Schauer fallen. Vor allem der Norden muss sich auf kräftigere Gewitter einstellen, die West- und Südwesthälfte auf Sturmböen.

Eine Kaltfront drängt die größte Hitze am Freitag in den Süden. „Das bedeutet bei teils dichter Bewölkung in der Nordhälfte von der Küste aus nach Süden zunehmend 21 bis 29 Grad“, teilte Meteorologe Kaluza mit. Im Nordosten müsse mit Schauern und Gewittern gerechnet werden. 

In Baden-Württemberg und Bayern werden es dagegen noch um 33 Grad, am östlichen Donauverlauf möglicherweise bis 36 Grad. Auch im Süden sind kräftige Schauer und Gewitter möglich. Im Süden hält sich die Hitze voraussichtlich auch am Wochenende, wie der DWD vorhersagt.
Jan Luhrenberg

Waldbrände in Spanien: Evakuierungsanordnungen für 13 Gemeinden aufgehoben

Gutes Zeichen im Kampf gegen die schweren Waldbrände in Spanien: Die Behörden haben die Evakuierungsanordnungen für 13 Gemeinden in den Regionen Madrid und Kastilien und León aufgehoben. Die Aufhebung sollte am Dienstag um 17 Uhr Ortszeit in Kraft treten, wie das spanische Innenministerium erklärte. Die Bewohner könnten nun damit beginnen, in ihre Häuser zurückzukehren.

Spaniens Innenminister Fernando Grande-Marlaska hatte zuvor mit Blick auf die Bekämpfung der Waldbrände von einer „positiven Nacht" gesprochen. „Dank des enormen Einsatzes der Helfer" seien Fortschritte bei der Bekämpfung der Feuer erzielt worden. Dennoch befänden sich die Arbeiten zur Brandbekämpfung „in einer kritischen Phase".

Ab Mittwoch werden dem Wetterdienst zufolge wieder steigende Temperaturen und auffrischende Winde erwartet, weshalb sich die Situation dann wieder verschlechtern könnte. Die neue Hitzewelle soll demnach bis Ende der Woche andauern.

Waldbrände westlich der spanischen Hauptstadt Madrid haben bereits 77.000 Hektar Land verwüstet. Rund 63.000 Menschen mussten vor den Flammen in Sicherheit gebracht werden. Die Regierung spricht von den schwersten Waldbränden in der jüngeren Geschichte des Landes. Bei Waldbränden im Osten des Landes nahe Valencia wurden mehr als 7000 Hektar Land verwüstet, es gab ein Todesopfer. 
Jan Luhrenberg

Waldbrände in Frankreich: Einsatzkräfte blicken mit Sorge auf neue Hitzewelle

Im Kampf gegen die verheerenden Waldbrände blicken die Einsatzkräfte mit Sorge auf eine neue Hitzewelle: Für Frankreich erwarteten die Meteorologen bereits ab Dienstag sengende Temperaturen, teils von mehr als 40 Grad. Die Feuerwehr im Südwesten Frankreichs sah sich im Vorfeld der neuen Hitze in der „Offensive" gegen die Flammen, in Spanien konnten die Einsatzkräfte nach den Worten von Regierungschef Pedro Sánchez „Licht am Ende des Tunnels" sehen.

Die Situation in Frankreich könnte sich angesichts der neuen Hitzewelle allerdings verschärfen: Der französische Wetterdienst prognostizierte Temperaturen von bis zu 40 Grad ab Dienstag mit trockenem Wind. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hatte am Montag bei einem Besuch eines Krisenzentrums der Einsatzkräfte in Bordeaux von den heftigsten Waldbränden im Land seit Ende des Zweiten Weltkrieges gesprochen. 
Jan Luhrenberg

Rennen gegen die Uhr bei Waldbrand-Bekämpfung in Spanien

Bei der Bekämpfung mehrerer verheerender Waldbrände feiern die Einsatzkräfte in Spanien erhebliche Erfolge. „Wir sehen Licht am Ende des Tunnels“, sagte Ministerpräsident Pedro Sánchez nach einer Sitzung des Krisenstabs in Madrid. Die Regierung werde „bis zur letzten Flamme“ alle verfügbaren Mittel einsetzen. Die von den Bränden betroffenen Gebiete seien nun zu Katastrophenzonen erklärt worden, wodurch erste Hilfen anliefen.

Der sozialistische Politiker erneuerte zudem seinen Appell für einen parteiübergreifenden Klimapakt. Die Leugnung des vom Menschen verursachten Klimawandels sei «der schlimmste Brennstoff» im Kampf gegen Brände und Klimakrise, warnte Sánchez vor Journalisten.

Die Löscharbeiten entwickeln sich derweil zu einem Rennen gegen die Uhr, denn der Wetterdienst Aemet hat für Mittwoch den Beginn der vierten Hitzewelle des Sommers im beliebten Urlaubsland angekündigt. Diese soll mindestens bis Sonntag anhalten. Temperaturen von bis zu 42 Grad sowie eine sinkende Luftfeuchtigkeit könnten die Arbeiten deutlich erschweren.

Die Waldbrände treffen vor allem die Provinz Ávila westlich von Madrid sowie die benachbarten Regionen Madrid und Toledo. Dort verwüsteten die Flammen zusammen bisher knapp 80.000 Hektar Wald- und Buschland. Seit dem Wochenende hat sich die Ausbreitung der Brände allerdings deutlich verlangsamt. Rund 90.000 Menschen waren zuletzt rund um die spanische Hauptstadt von Evakuierungen oder Ausgangsbeschränkungen betroffen.

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