Alle Infos in unserem Hitze-TickerBadeunfall an See! Person nach stundenlanger Suche weiter vermisst

Die Frau starb trotz Reanimationsmaßnahmen noch am Badesee. (Symbolbild)
Nach einem Badeunfall wird eine Person weiterhin vermisst. (Symbolbild)
Hauke-Christian Dittrich/dpa

Die Hitze hat Europa fest im Griff!
Alles, was ihr rund um die aktuelle Hitzewelle wissen müsst, lest ihr im Hitze-Ticker auf RTL.de.

Alles zur aktuellen Hitzewelle im Hitze-Ticker auf RTL.de

Wichtige Updates
Svenja Hoffmann

Badeunfall im Binsfeld Suche nach vermisster Person nach mehreren Stunden ergebnislos abgebrochen 

Ein 37 Jahre alter Mann ist im Binsfeldsee in Speyer untergegangen – und wahrscheinlich ertrunken. Im nordwestlichen Bereichs des Sees sei nach dem Vorfall „mit sofortiger Wirkung“ das Betreten des Wassers untersagt, teilte die Ordnungsbehörde der Stadt mit. Baden und Wassersport seien damit verboten. Ein aufwendiger Rettungseinsatz wurde nach mehreren Stunden ergebnislos abgebrochen. Die Kriminalpolizei ermittelt. 

Der Mann war am Samstag gegen 14.20 Uhr beim Baden aus noch ungeklärter Ursache in eine Notlage geraten, wie es hieß. Zeugen hätten das beobachtet – und erfolglos versucht, den Mann zu retten. Dieser sei dann nicht mehr auffindbar gewesen.

Unmittelbar nach der Alarmierung hätten Rettungsschwimmer des vor Ort ansässigen DLRG Speyer die Suche nach dem Vermissten gestartet, teilte der Brand- und Katastrophenschutz der Stadt mit. Zahlreiche weitere Kräfte seien im Einsatz gewesen: Taucher der Feuerwehr Ludwigshafen, die Schnelleinsatzgruppe Wasserrettung Speyer, die Facheinheit Wasserschutz mit Sonartechnik zur Absuche des Gewässers sowie die Schnelleinsatzgruppe Sanität, die den Rettungsdienst ablöste.

Der Binsfeldsee ist durch Kiesabbau entstanden. Das Gewässer hat eine Fläche von etwa 20 Hektar und ist maximal 19 Meter tief. An seinem Ufer sind Strände ausgewiesen, an denen das Baden erlaubt ist.
Svenja Hoffmann

Tour de France: Etappe wird wegen Hitzewelle verkürzt

 40 Grad, Alarmstufe Rot – die Hitze hat Frankreich weiter fest im Griff. Jetzt müssen die Tour-Organisatoren reagieren.
Die neunte Etappe der Tour de France wird wegen der massiven Hitzewelle in Frankreich verkürzt. Für das Département Corrèze, durch das gefahren werden soll, sei die Hitze-Alarmstufe Rot ausgerufen worden, teilten die Tour-Veranstalter mit. Deswegen werde das Teilstück von den ursprünglich geplanten 185,5 Kilometern durch das Zentralmassiv auf 155,5 Kilometer verkürzt. Diese Entscheidung wurde aufgrund der außergewöhnlichen Wetterbedingungen notwendig, hieß es. 
Am Start in Malemort werden morgen bis zu 40 Grad Celsius erwartet, im Ziel in Ussel 35 Grad. Dazu ist die Etappe auch vom Profil anspruchsvoll mit vielen Anstiegen. Der Start ist für 13:45 Uhr vorgesehen. Die Fahrer werden voraussichtlich gegen 17:30 Uhr ins Ziel kommen. (dpa) 
Svenja Hoffmann

Eiffelturm und Co.: Pariser Touristenattraktionen schließen wegen Hitzewelle früher

Wegen der derzeitigen Hitzewelle haben beliebte Touristenattraktionen in Paris ihre Öffnungszeiten gekürzt. Statt um Mitternacht schließe der Eiffelturm am Samstag (11. Juli) und Sonntag (12. Juli) wetterbedingt schon um 16.00 Uhr, teilte der Betreiber auf seiner Website mit. Das Louvre-Museum, zu dessen zahlreichen Exponaten die Mona Lisa gehört, öffnet bis einschließlich Montag ebenfalls nur bis 16.00 Uhr, das Musée d'Orsay schließt bis Mittwoch jeweils vorzeitig um 17.00 Uhr.
In der französischen Hauptstadt herrschten am Samstag Temperaturen von um die 35 Grad. Zu Beginn der Sommerferien galt in 24 Départements im Zentrum und Westen des Landes und damit in gut einem Viertel des Landes die höchste Hitze-Warnstufe Rot. Der Wetterdienst Météo-France rief wegen der dortigen drückenden Hitze zu "absoluter Wachsamkeit" auf. Für 59 Départements wurde immerhin die zweithöchste Hitze-Warnstufe Orange ausgerufen.
Wegen der Sommerferien und des französischen Nationalfeiertags am Dienstag sind derzeit sehr viele Menschen im Land unterwegs. Die französische Bahngesellschaft SNCF versicherte, trotz der Hitze werde es einen „normalen“ Schnellzug-Verkehr geben. Am Wochenende sollten demnach 3.700 TGV-Züge fahren. Während der heißesten Stunden des Tages werde aber jede dritte Intercity-Verbindung gestrichen.
Frankreich war wie weite Teile Europas bereits Ende Juni von einer Hitzewelle heimgesucht worden. Auch damals schlossen der Eiffelturm und der Louvre vorsorglich bereits am Nachmittag. (afp)
Svenja Hoffmann

Waldbrand in Südspanien - Weitere Ortschaften evakuiert

In der südspanischen Provinz Almeria sind weitere Ortschaften wegen des verheerenden Waldbrandes evakuiert worden. Mehr als 1.400 Menschen mussten ihre Häuser in der Nacht zu Samstag verlassen, nachdem das Feuer am Vortag in einem Waldgebiet um die Gemeinde Los Gallardos und den nahegelegenen Weiler Bedar ausgebrochen war. Die Einsatzkräfte könnten nun erstmals direkt gegen die Flammen vorgehen, sagte der Chef der Rettungsdienste in der Region Andalusien, Antonio Sanz. Zuvor hätten sie sich darauf konzentrieren müssen, eine Ausbreitung auf dichter besiedelte Küstenorte zu verhindern. Der Brand sei weiterhin unberechenbar, breite sich jedoch dank des Einsatzes von mehr als 500 Feuerwehrleuten und Soldaten nicht weiter in Richtung der Autobahn aus.
Am Freitag hatte sich das Feuer, angefacht von starken Winden, rasend schnell ausgebreitet. Mindestens zwölf Menschen sind dabei ums Leben gekommen. Die Identität der Opfer war zunächst unklar, es wird jedoch vermutet, dass es sich größtenteils um britische und belgische Staatsbürger sowie einen Spanier handelt. Nach Angaben des gerichtsmedizinischen Instituts in Almeria wurden DNA-Proben zur Analyse nach Madrid geschickt. Zudem seien acht Menschen verletzt worden, vier von ihnen schwer. Sieben Personen gelten weiterhin als vermisst.
Das Feuer zerstörte bislang eine Fläche von rund 6600 Hektar. Augenzeugen berichteten von der enormen Geschwindigkeit, mit der sich die Flammen am Freitag ausbreiteten. Dem Regionalpräsidenten zufolge legte das Feuer zeitweise 15 Kilometer in zwei Stunden zurück. (reuters)

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