Liveticker zur Flutkatastrophe in NepalRetter bergen zwei weitere Überlebende in Nepal – zehn Tage nach der Sturzflut!

Hoffnung inmitten der Katastrophe!
Mehr als eine Woche nach der verheerenden Sturzflut in Nepal suchen Rettungskräfte weiter nach Tausenden Vermissten. Zwischen all der Zerstörung gibt es jetzt neue Hoffnung: Selbst nach zehn Tagen werden noch Menschen lebend geborgen. Verfolgt alle Entwicklungen hier im Liveticker!
Tausende Menschen werden noch vermisst
Am 26. August trifft eine gewaltige Sturzflut den Himalaya und verwüstet weite Gebiete entlang der Grenze zwischen Nepal und Tibet. Ausgelöst wurde die Katastrophe nach bisherigen Erkenntnissen durch den Kollaps von Gletscher-, Eis- und Gesteinsmassen. Häuser, Straßen und Brücken werden von Wasser, Schlamm und Geröll mitgerissen.
Die Opferzahlen steigen seitdem immer weiter. Nach aktuellen Angaben der nepalesischen Behörden wurden allein in Nepal mehr als 1.300 Tote bestätigt, Tausende Menschen werden weiterhin vermisst. Rettungskräfte aus Nepal werden bei der Suche auch von internationalen Teams unterstützt.

Retter finden auch nach zehn Tagen noch Überlebende
Doch zwischen all den schrecklichen Nachrichten gibt es immer wieder kleine Hoffnungsschimmer. Am Freitag wurden zwei Arbeiter nach neun Tagen lebend aus einem Tunnel des Wasserkraftwerks Upper Trishuli 3A gerettet. Jetzt konnten Einsatzkräfte erneut zwei Menschen lebend bergen, darunter eine Frau in den Sechzigern aus einem verschütteten Haus und einen chinesischen Arbeiter aus einem Tunnel.
Die Suche geht deshalb weiter. Unter den Tausenden Vermissten befinden sich auch Deutsche. Das Auswärtige Amt spricht von „einigen vermissten deutschen Staatsangehörigen“, nennt wegen der weiterhin unübersichtlichen Lage aber bewusst keine genaue Zahl. Die deutschen Auslandsvertretungen in Kathmandu und Peking arbeiten gemeinsam mit den Behörden daran, den Verbleib der Vermissten zu klären.
Verwendete Quellen: AFP, dpa


