Dass Manishas hier noch gerettet wird, ist ein wahres Wunder!
Ihr Papa ist im Garten, ihre Mama auf der Arbeit als die tödliche Sturzflut in Nepal über die Fünfjährige und ihr Zuhause hereinbricht. Innerhalb weniger Sekunden ist das Gebäude komplett weg. Ihr Vater kann sich retten, findet aber keine Spur der Tochter.
„Meine Frau fragte mich: ‚Wo ist das Kind?‘ Sie fing an zu weinen. Sie wurde für fünf oder sechs Minuten bewusstlos. Sie verlor das Bewusstsein.“
Nach den rasant ansteigenden Todeszahlen verlieren auch die Eltern schnell die Hoffnung. Doch nach 60 Stunden hören Retter ein leises Schreien in den Ruinen. Sie vermuten erst eine Katze – halten aber plötzlich Manisha in den Armen!
„Ihr Gesicht war kaum wiederzuerkennen. Sie war verletzt. Ihr Zustand war ernst, sie hatte zahlreiche Verletzungen und überall war Blut.“
Wohl nur dank eines Hohlraums in einer Holzkonstruktion wird ihr Kopf nicht mit verschüttet. Sie kann weiteratmen und überlebt, liegt nun mit zahlreichen Prellungen im Krankenhaus.
„Sie sagte zu mir: ‚Die Flut kam und riss mich mit. Ich habe nach Mama und Papa gerufen. Warum seid ihr nicht gekommen, um mich zu retten?‘“
Insgesamt sterben mehr als 1.000 Menschen bei der Katastrophe. Viele weitere verlieren ihr Zuhause. So auch Manishas Familie – die trotz allem das zurückbekommen hat, was für sie am wichtigsten ist: ihre geliebte Tochter.
Verwendete Quellen: CNN, Reuters