Liveticker zur Flutkatastrophe in NepalMindestens acht Deutsche nach Sturzflut in Nepal vermisst

epi_1065325748_DPA BF_wu2aybvjew-v4-ax-ms6144.jpg_Sturzflut im Himalay.jpg
Über 1.300 Menschen gelten immer noch als vermisst, darunter auch hunderte ausländische Touristen.

Wassermassen reißen Häuser mit, Gebäude versinken im Schlamm!
Nach massiven Überschwemmungen werden in Nepal Hunderte Menschen vermisst, darunter auch Deutsche. Nach derzeitigem Stand gebe es von rund 384 Touristen derzeit kein Lebenszeichen, teilt die Tourismusbehörde des Landes mit. Verfolgt alle Entwicklungen hier im Liveticker!

Wichtige Updates
Johanna Kroke

Mindestens acht Deutsche nach Sturzflut in Nepal vermisst

Wie die Tourismusbehörde mitteilt, sollen unter den Vermissten mindestens acht deutsche Touristen sein. 
Johanna Kroke

Zahl der Vermissten im Himalaya steigt auf mehr als 1.300

Nach der gewaltigen Sturzflut im Himalaya-Gebiet ist allein in Nepal Behördenangaben zufolge die Zahl der Vermissten auf 826 gestiegen. Damit steigt die Gesamtzahl der Vermissten in Nepal und in China auf mehr als 1.300.
Johanna Kroke

Polizei spricht von mindestens 165 Toten nach Sturzflut in Nepal

Die Suche nach Vermissten in Nepal läuft auf Hochtouren. Eine Sturzflut hatte zahlreiche Ortschaften verwüstet. Die Behörden finden immer mehr Tote.

Die Zahl der Toten nach der tödlichen Sturzflut im Himalaya in der Gebirgsregion in Nepal ist auf mindestens 165 gestiegen. Das berichtete die nepalesische Polizei in einem Beitrag auf der Online-Plattform X. 41 Verletzte wurden demnach in Krankenhäusern behandelt. 

Unklar blieb weiterhin das Schicksal Hunderter vermisster nepalesischer und ausländischer Touristen. Das Gebirge an der Grenze zwischen Zentralnepal und dem Südwesten Tibets gilt als beliebtes Wandergebiet.
Johanna Kroke

USA unterstützen Opfer der Sturzflut in Nepal mit 500.000 Dollar

Nach der Sturzflut im Grenzgebiet zwischen China und Nepal werden weiter Hunderte Menschen vermisst. Die USA kündigen erste Unterstützung an.
Mit Notunterkünften, frischem Wasser und anderen Hilfsgütern will die US-Regierung Betroffene der schweren Sturzflut in Nepal unterstützen. Insgesamt belaufe sich die Katastrophenhilfe auf 500.000 US-Dollar (rund 430.000 Euro), teilte das Außenministerium mit. Ein Berater für Katastrophenhilfe sei in die Region entsandt worden, um den Hilfseinsatz zu unterstützen. 
„Die Vereinigten Staaten sprechen den Familien und Angehörigen derjenigen, die bei den verheerenden Sturzfluten im nepalesischen Bezirk Rasuwa ihr Leben verloren haben, ihr tiefstes Beileid aus", hieß es weiter. 
Infolge der Sturzflut in der gebirgigen Grenzregion sind in Nepal mindestens 157 ums Leben gekommen. China meldete eine Zahl von mindestens drei Toten. Hunderte Menschen – darunter mehr als 400 Reisende aus Nepal und aus dem Ausland sowie Polizisten und Soldaten – werden noch vermisst. 

Auch deutsche Touristen vermisst

Das Ausmaß der Katastrophe, die sich in dem Himalaya-Staat abspielt, ist noch kaum abzusehen. Videos der Überschwemmungen zeigen massive Wassermassen, die Häuser mit sich reißen, und Gebäude, die in Schlamm versinken. Chinesische Staatsmedien berichteten über einen Erdrutsch im Grenzgebiet zu Nepal mit vielen Opfern.

Wie die Behörden mitteilen, sind unter den derzeit Vermissten rund 384 Touristen, 291 davon aus dem Ausland, erklärt die nepalesische Tourismusbehörde laut AFP. Vermisst werden unter anderem Menschen aus Deutschland, den USA und Spanien. Die Behörden arbeiteten daran, den Aufenthaltsort der Touristen zu klären, heißt es weiter.

Mud covers a property following a flash flood at Trishuli, Nepal
Die Überschwemmungen haben das Gebäude im Schlamm begraben.
AH, REUTERS, Navesh Chitrakar

Armee entsendet Hubschrauber und Rettungstrupps

„Ich habe gesehen, wie die Fluten acht oder neun Lastwagen mit sich rissen, außerdem Häuser und Menschen”, sagte der Lehrer Suman Chalise aus dem nepalesischen Bezirk Nuwakot. „Es war absolut entsetzlich. So eine Zerstörung habe ich noch nie gesehen.”

Die nepalesische Armee entsandte Hubschrauber und Rettungstrupps in die Katastrophenregion. Mehrere Fernstraßen waren blockiert. Das chinesische Staatsfernsehen meldete einen Erdrutsch in Tibet im Grenzgebiet zu Nepal. Zur Zahl der Toten und Verletzten äußerte sich die Regierung in Peking zunächst nicht. Der Staatssender CCTV zeigte Bilder von einer Wasserflut, die Äste und Trümmerteile mit sich riss.

Verwendete Quellen: AFP, dpa