Alle Entwicklungen im LivetickerWende nach Stade-Bluttat! Jetzt auch Mordermittlungen gegen die Mutter und die Patentante

29.06.2026, Niedersachsen, Stade: Beamte der Spurensicherung stehen vor einem Gebäude einer Jugendeinrichtung. In der Einrichtung sind mehrere Menschen durch Schüsse gestorben. Zwei Tatverdächtige wurden festgenommen, bestätigte ein Polizeisprecher auf dpa-Anfrage. Foto: Ulrich Perrey/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
In dem Mutter-Kind-Heim sind mehrere Menschen durch Schüsse gestorben.
Ulrich Perrey/dpa
von Lena Sofie Schenk, Festim Beqiri, Hauke Kutz , Nils Fischer-Stahl, Nele Hasselbusch, Roger Saha, Johanna Grewer, Camilla Koziol, Sebastian Fuhrmann, Martina Lewinski und Jan Luhrenberg

Eine Stadt steht unter Schock!
Bei Schüssen in einem Mutter-Kind-Heim im niedersächsischen Stade sind sechs Erwachsene getötet worden. Immer mehr Details zum mutmaßlichen Täter und zum Tatablauf werden bekannt. In unserem Live-Ticker informieren wir über alle Entwicklungen und Hintergründe.

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Jan Luhrenberg

Wende nach Stade-Bluttat! Jetzt auch Mordermittlungen gegen die Mutter und die Patentante

Nach den Schüssen in einer Mutter-Kind-Einrichtung in Stade mit sechs Toten wird jetzt auch gegen die Mutter des drei Monate alten Babys und die Patentante ermittelt. Das teilte die Staatsanwaltschaft Stade der Bild mit. Gegen den mutmaßlichen Täter, einen 45-Jährigen mit türkischer Staatsangehörigkeit, wurde bereits Haftbefehl erlassen. Er sitzt in Untersuchungshaft. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm sechsfachen Mord vor. Hintergrund der Tat soll ein Sorgerechtsstreites um seine kleine Tochter gewesen sein.

„Das Ermittlungsverfahren wird gegen alle drei Tatverdächtigen wegen des Tatvorwurfs des Mordes geführt. Ob und welcher Tatvorwurf angeklagt wird, kann erst nach Abschluss der Ermittlungen entschieden werden. Die Tatbeteiligung der beiden Frauen sowie die konkreten Abläufe und Hintergründe sind u.a. Gegenstand der laufenden Ermittlungen“, erklärte die Staatsanwaltschaft Stade der Bild.
Jan Luhrenberg

Wollte sich der Stade-Killer eigentlich auch selbst richten?

Er erschoss sechs Menschen in einer Mutter-Kind-Einrichtung – und sitzt nun in Untersuchungshaft. Doch ginge es nach dem 45-Jährigen mit türkischer Staatsangehörigkeit, dann hätte er sich ein anderes Ende der schrecklichen Tat gewünscht. Das berichtet nun der Spiegel. Demnach habe er bei der Polizei angegeben, er habe sich mit seiner Schusswaffe nach der Tat das Leben nehmen wollen. Dafür habe er aber keine Munition mehr gehabt.

Der Mann soll im Kontext eines Sorgerechtsstreites um seine kleine Tochter plötzlich eine Waffe gezogen und geschossen haben, vier Frauen und zwei Männer wurden brutal aus dem Leben gerissen. Seine eigene Frau soll er zuvor aus dem Besprechungsraum geschickt haben, so die Erkenntnis der Polizei laut Spiegel. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm sechsfachen Mord vor.

Wie das Magazin weiter erfuhr, geht die Polizei zurzeit davon aus, dass der mutmaßliche Killer das Magazin seiner Waffe zunächst leer schoss. Dann soll er es aus der Waffe genommen und mit neuen Patronen bestückt haben, um weiterzuschießen. Die Patronen soll er lose in seiner Tasche gehabt haben.

Hier findet ihr Hilfe in schwierigen Situationen
Solltet ihr selbst von Suizidgedanken betroffen sein, sucht euch bitte umgehend Hilfe. Versucht, mit anderen Menschen darüber zu sprechen! Das können Freunde oder Verwandte sein. Es gibt aber auch die Möglichkeit, anonym mit anderen Menschen über Ihre Gedanken zu sprechen. Das geht telefonisch, im Chat, per Mail oder persönlich. Wenn ihr schnell Hilfe braucht, dann findet ihr unter der kostenlosen Telefon-Hotline 0800-1110111 oder 0800-1110222 Menschen, die euch Auswege aus schwierigen Situationen aufzeigen können.
Nele Hasselbusch

Mehr als 600.000 Euro: Riesige Spendenbereitschaft für die beiden Waisenkinder

Das Schicksal der beiden kleinen Kinder einer bei den Schüssen in Stade getöteten Jugendamtsmitarbeiterin bewegt weiterhin viele Menschen. Für die drei und vier Jahre alten Geschwister sind über die Plattform GoFundMe bis Freitagvormittag (3. Juli) bereits mehr als 600.000 Euro zusammengekommen. Nach Angaben auf der Spendenseite beteiligten sich rund 24.000 Menschen an der Aktion.

Im Spendenaufruf wird die 32-Jährige als „eine außergewöhnliche Frau. Eine liebevolle Mutter, eine starke Persönlichkeit und ein Mensch mit einem unglaublich großen Herzen“ beschrieben. Besonders tragisch: Nur wenige Wochen vor der Bluttat hatten die beiden Kinder bereits ihren Vater verloren. Mit den Spenden sollen unter anderem ihre Versorgung, Betreuung, Bildung, mögliche therapeutische Unterstützung sowie Kosten rund um die Beerdigung und die Folgen des schweren Verlustes finanziert werden.
Nele Hasselbusch

Mutmaßlicher Stade-Schütze soll in der Türkei gesucht worden sein 

Neue Recherchen der Bild werfen Fragen zur Vergangenheit des mutmaßlichen Stade-Schützen auf. Demnach sollen türkische Justizunterlagen mehrere Strafverfahren gegen den 45-Jährigen dokumentieren. Dabei gehe es unter anderem um den Verdacht eines schweren Sexualdelikts sowie um den Vorwurf des sexuellen Missbrauchs seiner Tochter aus einer früheren Beziehung. Zudem soll der Mann laut Bericht 2021 aus der Untersuchungshaft in der Türkei geflohen sein und dort bis heute gesucht werden.

Eine Bestätigung der Vorwürfe gibt es von deutscher Seite bislang nicht. Auf Nachfrage der Bild erklärte die Staatsanwaltschaft Stade, ihr lägen keine Erkenntnisse über Straftaten des 45-Jährigen in der Türkei vor.  Hintergrund sei unter anderem, dass der Informationsaustausch zwischen deutschen und türkischen Ermittlungsbehörden schwierig sein könne. Die Ermittlungen zu der Bluttat in Stade dauern unterdessen an.
Martina Lewinski

Schwiegermutter von SPD-Landtagsabgeordnetem Deniz Kurku (43) fuhr den Fluchtwagen


Bei der 65 Jahre alten Fahrerin des Fluchtwagens nach der Gewalttat von Stade handelt es sich um die Schwiegermutter des niedersächsischen Landesbeauftragten für Migration und Teilhabe Deniz Kurku. Das ließ der SPD-Politiker aus Delmenhorst in einer Stellungnahme über einen Rechtsanwalt mitteilen. "Unmittelbar nachdem ich aufgrund von Medienberichten von der Betroffenheit meiner Schwiegermutter Kenntnis erhalten hatte, habe ich dieses den Ermittlungsbehörden und weiteren Stellen in meinem beruflichen Umfeld mitgeteilt", heißt es in der persönlichen Stellungnahme, die RTL vorliegt. Deniz Kurku (geboren 1982, verheiratet, zwei Kinder) ist auch Landtagsabgeordneter der SPD in Niedersachsen.
Kurku drückte in seiner Stellungnahme seine Anteilnahme aus. "Meine Gedanken sind bei den Opfern, ihren Angehörigen, den ihnen nahestehenden Personen und all jenen, die diese schreckliche Tat miterleben mussten. Ihnen allen gilt meine tief empfundene Anteilnahme."

Staatsanwaltschaft ermittelt zum Tathergang

Nach der Gewalttat in der Jugendeinrichtung in Stade, bei der sechs Menschen erschossen wurden, flüchtete der mutmaßliche Schütze nach Ermittlerangaben in einem Auto, das die 65 Jahre alte Frau fuhr. Beamte schossen auf die Reifen des Wagens und nahmen die Insassen fest. Früheren Angaben der Ermittler zufolge soll die Frau eine enge Verbindung zur Familie des Tatverdächtigen haben. 
Der genaue Tatablauf und welche Rolle dabei die Frau spielte, sind bislang unklar. Die Polizei befragte sie nach der Tat. Die Tatbeteiligung sei weiter Gegenstand der Ermittlungen, teilte die Staatsanwaltschaft Stade auf dpa-Anfrage mit. 

Wie die SPD-Fraktion reagiert

Die SPD-Fraktion im niedersächsischen Landtag stellte sich hinter ihren Abgeordneten. Deniz Kurku stehe in keinem Zusammenhang mit der Tat, sagte Fraktionsvorsitzender Stefan Politze in einer Mitteilung. "Er hat deutlich gemacht, dass er keinerlei Kenntnis davon hatte." Die familiäre Verbindung habe er offengelegt. "Daraus erwächst weder eine politische noch eine persönliche Verantwortung für Handlungen anderer", sagte Politze. Kurku sei ein "höchst angesehener" und "außerordentlich engagierter" Abgeordneter.
 
"Spekulationen und pauschale Schuldzuweisungen gegenüber unbeteiligten Angehörigen sind unangemessen und werden der Schwere der Tat nicht gerecht", sagte der Fraktionsvorsitzende.

Der mutmaßliche Schütze, ein 45-Jähriger mit türkischer Staatsangehörigkeit, sitzt in Untersuchungshaft. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm sechsfachen Mord vor. Die Ermittler gehen derzeit davon aus, dass das Motiv für die tödlichen Schüsse ein Sorgerechtsstreit ist.
SPD-Politiker Deniz Kurku teilt mit: Seine Schwiegermutter sei den Fluchtwagen von Stade gefahren
SPD-Politiker Deniz Kurku teilt mit: Seine Schwiegermutter sei den Fluchtwagen von Stade gefahren. dpa Video/ picture Alliance/ dts-Agentur
Martina Lewinski

„Lange Nacht" wird zum Gedenkabend

Nach der Gewalttat in Stade wird die ursprünglich als Kulturveranstaltung geplante „Lange Nacht“ in der Hansestadt zu einem Abend der Begegnung. Statt Party und Musik stehen am Freitag Gedenken, Austausch und gegenseitige Unterstützung im Mittelpunkt. Das tödliche Gewaltverbrechen bewegt auch die Menschen in Hamburg.

Wie die Stadt mitteilte, wird bewusst auf laute Musik, Open-Air-Konzerte und Walking Acts verzichtet. Stattdessen soll die Veranstaltung Raum für gemeinsames Gedenken und Gespräche bieten. (dpa)

Martina Lewinski

Hunderte demonstrieren in Hamburg gegen Gewalt 

Nach den tödlichen Schüssen in Stade haben am Mittwochabend Hunderte Menschen in Hamburg gegen Gewalt demonstriert. Zu der Kundgebung am Hachmannplatz hatte das 8M-Bündnis aufgerufen. Die Organisatoren forderten bessere Schutzstrukturen für Betroffene und Beschäftigte im sozialen Bereich sowie mehr Investitionen statt Kürzungen. 
Martina Lewinski

Trauer und Solidarität in Stade 

Eine Sozialarbeiterin hält bei einer Kundgebung in Stade ein Schild mit der Aufschrift „Rest in Peace“ und „Sozialarbeiterinnen trauern um Sozialarbeiterinnen“. Zu der Mahnwache hatte das 8M-Bündnis Hamburg aufgerufen.
Eine Sozialarbeiterin hält bei einer Kundgebung in Stade ein Schild mit der Aufschrift „Rest in Peace“ und „Sozialarbeiterinnen trauern um Sozialarbeiterinnen“. Zu der Mahnwache hatte das 8M-Bündnis Hamburg aufgerufen. Bodo Marks/dpa
Martina Lewinski

Bewegende Momente des Abschieds in der Marktkirche

Menschen nehmen in der Marktkirche an einer Andacht für die Opfer der tödlichen Schüsse in einer Jugendeinrichtung in Stade teil.
Menschen nehmen in der Marktkirche an einer Andacht für die Opfer der tödlichen Schüsse in einer Jugendeinrichtung in Stade teil. Moritz Frankenberg/dpa
Eine Frau hält nach einer Andacht in der Marktkirche für die Opfer der tödlichen Schüsse in einer Jugendeinrichtung in Stade eine Kerze in den Händen. Bei dem Vorfall am 29. Juni kamen sechs Menschen ums Leben.
Eine Frau hält nach einer Andacht in der Marktkirche für die Opfer der tödlichen Schüsse in einer Jugendeinrichtung in Stade eine Kerze in den Händen. Bei dem Vorfall am 29. Juni kamen sechs Menschen ums Leben. Moritz Frankenberg/dpa
Camilla Koziol

Beiden Elternteilen wurde die Gesundheitssorge entzogen

Ein Amtsgericht hat kürzlich unter anderem angeordnet, dass Mutter und Tochter gemeinsam in einer Mutter-Kind-Einrichtung untergebracht werden sollen. Zudem gab es eine Entscheidung, dass beiden Elternteilen die Gesundheitssorge entzogen bleibt.

In dem Sorgerechtsstreit stand eine Entscheidung des Oberlandesgerichts (OLG) Celle aus. Beide Elternteile hätten Beschwerde gegen ein familiengerichtliches Eilverfahren vom Amtsgericht Neustadt am Rübenberge eingelegt, bestätigte eine Sprecherin des OLG. Nach der Tat wurde die Mutter (34) von der Polizei befragt. Nach der Schließung der betroffenen Mutter-Kind-Gruppe wurden sie und ihr Baby anderweitig untergebracht, wie das Sozialministerium mitteilte.
Martina Lewinski

Hannover trauert um drei Mitarbeitende der Jugendhilfe 

Mit einer Trauerandacht in der Marktkirche hat Hannover am Mittwoch der Opfer der tödlichen Schüsse in Stade gedacht. Unter den Getöteten befinden sich drei Mitarbeitende der Jugendhilfe der Region Hannover.

Zahlreiche Angehörige, Kolleginnen und Kollegen sowie Bürgerinnen und Bürger nahmen an der Andacht teil und setzten mit Kerzen und Gebeten ein Zeichen der Anteilnahme.

Stadtsuperintendent Rainer Müller-Brandes hat die Andacht gestalten. Ein Kondolenzbuch lag aus. In der Gebetsecke gab es zudem die Möglichkeit, eine Kerze anzuzünden. Auch Belit Onay, Oberbürgermeister von Hannover, bekundete seine Betroffenheit.

Onay sprach von einer „entsetzlichen, kaum erklärbaren Tat“. Zugleich kündigte er an, die Ereignisse aufzuarbeiten und die bestehenden Sicherheitskonzepte – etwa mit Blick auf Notfallknöpfe, Fluchtwege und Gefährdungsbewertungen – zu überprüfen. Gleichzeitig betonte Onay, dass die Arbeit der Jugendhilfe auf Vertrauen und persönlicher Nähe zu Kindern und Familien beruhe und sich dieses nur begrenzt durch Sicherheitsmaßnahmen ersetzen lasse. (dnf)
Martina Lewinski

Staatsanwaltschaft bestätigt Ermittlungen nach Schütteltrauma des Babys

Im Fall der Bluttat von Stade hat die Staatsanwaltschaft Hannover bestätigt, dass gegen den 45-jährigen Tatverdächtigen bereits wegen des Verdachts der Bedrohung ermittelt wird. Er soll Ärzte der Medizinischen Hochschule Hannover nach der Behandlung seiner drei Monate alten Tochter wegen eines Schütteltraumas im April verbal bedroht haben.

Als Motiv für die Tat mit sechs Todesopfern gilt weiterhin der Sorgerechtsstreit um das Kind. Der Tatverdächtige sitzt in Untersuchungshaft. Zudem wird weiter geprüft, ob die Mutter des Babys und eine Begleiterin an der Tat beteiligt waren. (dpa)
Martina Lewinski

Forderungen nach besserem Schutz für Jugendhilfe-Mitarbeitende 

Nach der tödlichen Schussattacke in einer Jugendhilfeeinrichtung in Stade werden Forderungen nach besseren Sicherheitskonzepten für Beschäftigte laut. GEW, Verdi und der Niedersächsische Beamtenbund verlangen unter anderem Gefährdungsanalysen, Deeskalationstrainings, bauliche Schutzmaßnahmen und eine engere Zusammenarbeit von Jugendämtern, Polizei und Trägern.

Das niedersächsische Sozialministerium betonte, Hilfeplangespräche in Einrichtungen seien üblich. Ob nach der Tat zusätzliche Sicherheitsvorgaben nötig sind, müsse nun geprüft werden. Zugleich warnen Gewerkschaften davor, Schutzräume durch zu hohe Sicherheitsbarrieren für Hilfesuchende unzugänglich zu machen. (dpa)
Martina Lewinski

Tatverdächtiger wegen sechsfachen Mordes in U-Haft 

Nach der tödlichen Schussattacke in einer Jugendhilfeeinrichtung in Stade sitzt der 45-jährige Tatverdächtige in Untersuchungshaft. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm sechsfachen Mord vor und nennt Heimtücke sowie niedrige Beweggründe als Mordmerkmale.

Hintergrund der Tat soll ein Sorgerechtsstreit um die gemeinsame drei Monate alte Tochter sein, über den das OLG Celle demnächst entscheidet. Eine Mordkommission ermittelt, die Polizei wertet Hinweise sowie Foto- und Videomaterial aus der Bevölkerung aus. Die Mutter des Kindes und eine Begleiterin des Tatverdächtigen wurden aus dem Gewahrsam entlassen. Unter den sechs Opfern sind drei Mitarbeitende des Jugendamts der Region Hannover und drei Beschäftigte der Jugendhilfeeinrichtung.

Gewerkschaften fordern nach der Tat eine Debatte über bessere Sicherheitskonzepte für Beschäftigte in der Jugendhilfe. (dpa)
Nele Hasselbusch

Kaufte der Tatverdächtige die Waffe eine Woche vor der Tat?  

Der mutmaßliche Schütze soll die Tat offenbar vorbereitet haben. Nach Recherchen des NDR soll der 45-Jährige die spätere Tatwaffe rund eine Woche vor den tödlichen Schüssen in Berlin gekauft haben. Laut NDR handelt es sich um eine Beretta Modell 70. Der Mann soll die Pistole am Kurfürstendamm erworben und dafür zusammen mit 21 Schuss Munition rund 4.000 Euro bezahlt haben. Offiziell bestätigt ist diese Information bislang nicht. Die Staatsanwaltschaft hatte sich aus ermittlungstaktischen Gründen bislang nicht zur Tatwaffe geäußert.