Hier im Liveticker verpasst ihr keine Wiesn-NewsStreik im Paulaner-Festzelt! Wiesn-Kellner lassen Zapfhahn ruhen 

Oktoberfest-Besucher feiern im Paulaner Festzelt
Im Paulaner Festzelt auf dem Oktoberfest ist ein Streit zwischen Angestellten und dem Wirt eskaliert
picture alliance/dpa | Sven Hoppe

Alles Wichtige aus München!
Dirndl raus, Lederhose an – München macht sich bereit für die Wiesn! Vom 19. September bis 4. Oktober steigt auf der Theresienwiese das Oktoberfest 2026. In unserem Liveticker halten wir euch über alles auf dem Laufenden, was rund um das größte Volksfest der Welt passiert.

Wichtige Updates
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Streik im Paulaner-Zelt: Wiesn-Kellner lassen Zapfhahn ruhen 


Im Paulaner-Festzelt von Wirt Lorenz Stiftl ist es zu einem handfesten Gastro-Streit gekommen. Nachdem der Chef zwei Schankkellner in einem Vorraum beim heimlichen Biertrinken ertappt und zur Rede gestellt hatte, eskalierte laut t-online die Situation. Da während der Arbeitszeit ein striktes Alkoholverbot gilt, drohten Konsequenzen. Einer der betroffenen Mitarbeiter kündigte daraufhin selbst, woraufhin sich mehrere Kollegen solidarisierten: Insgesamt sieben Schankkellner legten spontan die Arbeit nieder und verließen das Zelt.

Plötzlich stand die Schänke leer – doch ein drohender Bier-Notstand für die Gäste konnte im letzten Moment abgewendet werden. Zunächst sprangen die Service-Bedienungen ein, kurz darauf eilte die Konkurrenz zu Hilfe. Das benachbarte Hacker-Festzelt lieh dem Paulaner-Zelt unbürokratisch drei Schankkellner für eine Stunde aus, während dort Gerüchten zufolge sogar Wirt Thomas Roiderer selbst an den Zapfhahn trat. Auch zwei zufällig anwesende Braumeister halfen aus.

Dank der schnellen Unterstützung bekamen die Besucher von dem Engpass nichts mit. „Die Wiesn-Familie hält eben zusammen“, kommentierte die Vereinigung der Münchner Wiesn-Wirte die Aktion, stellte aber gleichzeitig klar, dass Alkohol am Arbeitsplatz kein Kavaliersdelikt sei. Mittlerweile läuft der Betrieb wieder im Normalmodus: Acht neue Schankkellner wurden inzwischen eingestellt.
tma

Skandal um heimliche Aufnahmen: Spur führt zu bayerischen Account-Betreibern


Aufregung auf der Wiesn: Nachdem Berichte über Zehntausende heimlich gefilmte Videos von Frauen im Traditions-Fahrgeschäft „Teufelsrad“ für Entsetzen sorgten, gibt es nun konkrete Spuren zu den Hintermännern. Journalisten des Bayerischen Rundfunks (BR) ist es gelungen, mehrere Account-Inhaber zu identifizieren, die mit dem sogenannten „Upskirting“ offenbar viel Geld verdienen.

Die Spur führt unter anderem zu einer Frau aus Oberbayern, die einen YouTube-Kanal mit rund 160.000 Abonnenten betrieben haben soll. Auf der Plattform X gab sie demnach offen zu: „Ich habe alle Videos selbst gemacht. Ich war jeden Tag auf dem Oktoberfest und habe über 600 Videos in 18 Tagen gemacht.“ Diese Aufnahmen bot sie auf einer eigenen Website zum Verkauf an – mit nur einem einzigen Video will sie über Nacht rund 9.000 Euro verdient haben. Nach einer Anfrage des BR reagierte die Beschuldigte zwar nicht, löschte jedoch umgehend die entsprechenden Videos sowie zwei ihrer Accounts.

Die Recherchen zeigen zudem, dass das Phänomen auch internationale Trittbrettfahrer anzieht. So reiste eine ukrainische YouTuber-Gruppe extra nach München, um im „Teufelsrad“ zu filmen, ehe Mitarbeiter sie des Platzes verwiesen. Nach Medienanfragen ließen auch sie die Videos über eine Anwaltskanzlei löschen.

Bereits vor dem Anstich hatte Oktoberfest-Chef Christian Scharpf solche Aufnahmen scharf verurteilt und als „Sauerei“ bezeichnet. Als Schutzmaßnahme für die Besucherinnen werden am Fahrgeschäft bereits seit vergangenem Jahr kostenlose Radlerhosen ausgegeben.
tma

Brutale Attacke am Wiesn-Ausgang: 52-Jähriger nach Faustschlag im Koma


Am Rande des Oktoberfests ist es am späten Montagabend zu einer folgenschweren Auseinandersetzung gekommen, wie SZ berichtet. Ein 52-jähriger Mann aus Freising wurde an der Pettenkoferstraße von einem Unbekannten brutal zu Boden geschlagen und schwebt nach einer Notoperation in Lebensgefahr. Er befindet sich derzeit im Koma.

Gegen Mitternacht gerieten zwei Personengruppen am Wiesn-Ausgang aneinander. Das spätere Opfer saß bereits in einer Rikscha, stieg jedoch noch einmal aus, um eine vierköpfige Gruppe zu konfrontieren. Ein Französisch sprechender Mann schlug dem 52-Jährigen daraufhin mit der Faust ins Gesicht. Der Freisinger stürzte ungebremst auf den Asphalt und zog sich eine schwere Gehirnblutung zu. Auch sein 21-jähriger Begleiter, der schlichtend eingreifen wollte, wurde durch einen Faustschlag im Gesicht verletzt. Die Täter flüchteten unerkannt.

Die Münchner Polizei bittet dringend um Mithilfe und sucht insbesondere den Rikschafahrer, in dessen Gefährt das Opfer einsteigen wollte, als wichtigen Zeugen.

Täterbeschreibung: Der Haupttäter wird als schlank und dunkelhaarig beschrieben. Er sprach Französisch und trug zum Tatzeitpunkt ein graues oder hellblaues Hemd. Hinweise nimmt die Polizei München entgegen.
tma

Seltenes Highlight: Jürgen Drews feiert mit Familie im Käfer-Zelt!


Überraschungsbesuch in Käfers Wiesn-Schänke: Schlager-Legende Jürgen Drews (81) zeigte sich am Sonntag (27. September) bei einem seiner seltenen öffentlichen Auftritte auf dem Münchner Oktoberfest. Gemeinsam mit Ehefrau Ramona, Tochter Joelina und deren Partner Adrian genoss der „König von Mallorca“ sichtlich gut gelaunt den Familienausflug. Anlass war der traditionelle Stammtisch des Vereins „Kinderlachen“, der sich für bedürftige Kinder engagiert. Zudem gab es privaten Grund zur Freude: Joelina feierte auf der Wiesn ihren 31. Geburtstag.

Besonders erfreulich für die Fans: Der Kult-Sänger, der seine Karriere Anfang 2023 wegen einer Polyneuropathie-Erkrankung beendet hatte, war ohne Rollator unterwegs. Beim langsamen Gehen stützte er sich liebevoll bei Ehefrau Ramona ab. „Ihm geht es sehr gut“, gab Tochter Joelina gegenüber der Abendzeitung Entwarnung und betonte, wie wohl sich ihr Vater unter den vielen Freunden und Bekannten fühlte. Für die Familie, die in München wieder unter einem Dach lebt, war der gemeinsame Wiesn-Ausflug ein ganz besonderes Geschenk.

16 Tage Ausnahmezustand auf der Theresienwiese

Millionen Besucher, volle Festzelte und jede Menge Wiesn-Geschichten: Am Samstag, 19. September, beginnt das 191. Oktoberfest in München. 16 Tage lang wird auf der Theresienwiese gefeiert, am Sonntag, 4. Oktober, ist Schluss.

Der offizielle Startschuss fällt traditionell um 12 Uhr in der Festhalle Schottenhamel. Dort übernimmt Münchens Oberbürgermeister Dominik Krause 2026 erstmals den traditionellen Fassanstich. Dann heißt es wieder „O’zapft is!“. Nach zwölf Böllerschüssen darf auch in den anderen Festzelten das Bier fließen.

Das ist 2026 neu auf der Wiesn

Auch in diesem Jahr gibt es einiges zu entdecken. Mit „Shake & Roll“, „Fisherman’s“ und dem bis zu 42 Meter hohen „Chaos Pendel“ feiern gleich drei Fahrgeschäfte ihre Wiesn-Premiere. Auch bei den Festzelten tut sich etwas. „Bartls Flößerstadl“ ist 2026 neu dabei und ersetzt die Münchner Stubn. Dazu kommen weitere Veränderungen auf der Oidn Wiesn.

Natürlich geht es auf dem Oktoberfest längst nicht nur um Bier und Fahrgeschäfte. Promis, kuriose Momente, besondere Geschichten der Besucher und alles, worüber München während der Festtage spricht, gehören genauso dazu. Auch Heidi Klum sorgt 2026 wieder für ordentlich Wiesn-Glamour: Bei ihrem „Heidi-Fest“ bringt sie zahlreiche prominente Gäste in München zusammen.

Genau deshalb begleiten wir das Oktoberfest 2026 hier im Liveticker. Von der ersten Maß bis zum traditionellen Böllerschießen am letzten Sonntag des Volksfestes bekommt ihr bei uns die wichtigsten News, Bilder und Geschichten direkt von der Wiesn.

Verwendete Quellen: eigene RTL-Recherche, Oktoberfest, Muenchen.de