Alle Infos in unserem Live-TickerDie Eifel brennt, Ascheregen über Hürtgenwald – RTL zeigt Sondersendung

Feuerwalze rollt unaufhörlich auf Ort zu!
Seit Donnerstag brennt es in der Eifel, am Freitagmorgen sind es schon 300 Hektar. Das Feuer in der nordrhein-westfälischen Gemeinde Hürtgenwald (Kreis Düren) rückt immer näher an Wohngebiete heran. Aus aktuellem Anlass sendet RTL am Freitag eine Sondersendung zu den Waldbränden in Deutschland. Alle Entwicklungen lest ihr in unserem Live-Ticker auf RTL.de.

Alles zur aktuellen Lage im Hitze-Ticker auf RTL.de

Wichtige Updates
Jacqueline Vetten

RTL sendet Sondersendung zum Waldbrand!


Aus aktuellem Anlass sendet RTL am Freitagabend von 20.15 bis 20.30 eine Sondersendung zu den Waldbränden in Deutschland. Dort bilden wir die Lage vor Ort ab, schalten zu unseren Reportern, besprechen mit Schaltgästen,
wie gut Deutschland auf Waldbrände vorbereitet ist und ob solche Extremlagen jetzt häufiger vorkommen können. 
Johanna Werning

Nur noch 200 Meter entfernt! Feuer rückt in Richtung von altem Munitionslager

Das Feuer bewegt sich weiter auf den Ortsteil Gey zu und ist nur noch rund 200 Meter von der Ortschaft entfernt. Das berichtet der WDR nach Angaben einer Pressesprecherin des Kreises Düren. Die Einsatzkräfte bei der Brandbekämpfung seien nun besonders auf Unterstützung aus der Luft angewiesen.

„Die aktuelle Situation sieht so aus, dass wir gestern drei Brände hatten. Zwei haben wir in den Griff bekommen, einer hat sich in der Nacht leider noch weiter ausgebreitet Richtung Gey und auch Richtung des alten Munitionslagers in Düren“, so Stephan Cranen, Bürgermeister der Gemeinde Hürtgenwald beim WDR. „Deswegen mussten wir Gey vorsichtshalber evakuieren. Wir hoffen aber jetzt, das in den Griff zu bekommen. Wir wollten kein Risiko eingehen. Wir haben die Entscheidung zur Evakuierung gemeinsam um 3 Uhr heute Morgen getroffen, denn Sicherheit geht über alles.“
Fabian Klein

Bundeskanzler bedankt sich bei den Einsatzkräften 

Für ihren Einsatz im Kampf gegen Waldbrände hat Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) den Einsatzkräften gedankt. „In vielen Teilen des Landes wüten Waldbrände", schrieb er auf X. Er werde laufend über die Entwicklung unterrichtet. „Ich danke allen Einsatzkräften für ihren unermüdlichen und oft bis zur Erschöpfung reichenden Einsatz", schrieb Merz. Wo immer möglich, leisteten Bundespolizei und Bundeswehr Hilfe, so der Kanzler. 
Fabian Klein

Gegenfeuer als Rettung? Feuerwehrsprecher begründet Taktik

Im Kampf gegen den großen Waldbrand in der Gemeinde Hürtgenwald soll nun auch Gegenfeuer als Mittel der Brandbekämpfung zum Einsatz kommen. Diese Taktik soll Brandschneisen in die Fläche im nordrhein-westfälischen Kreis Düren schlagen, damit sich das Feuer nicht weiter ausbreitet, wie Feuerwehrsprecher Peter Berndgen sagte. 
„Wir haben Expertenteams vor Ort, die genau diese Taktik gerade einsetzen", sagte er. Neben der aus Kanada und Südeuropa bekannten Methode kämen auch Panzer der Bundeswehr und Motorsägen zum Einsatz, um für meist fünfzehn Meter weite Schneisen zu sorgen. Rund 300 Hektar Wald stehen in Flammen. 

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Seit Donnerstagnachmittag stehen in der Gemeinde Hürtgenwald im nordrhein-westfälischen Kreis Düren inzwischen etwa 30 Hektar Wald in Flammen. Die Lage hat sich in der Nacht zum Freitag (14. August) deutlich verschärft: Das Feuer rückte auf wenige hundert Meter an den Ortsteil Gey heran. Gut 1.800 Menschen mussten deshalb bereits ihre Häuser verlassen.