Alle Infos in unserem Hitze-TickerHeute bis zu 42 Grad! Wetter-Experten warnen vor Rekordhitze und Unwetter

Eine Kirche zeichnet sich ab vor der untergehenden Sonne in Malschwitz, 26.06.2026. Deutschland durchlebt eine grosse Hitzewelle mit teils ueber 40 Grad.
Die Hitzewelle in Deutschland erreicht einen neuen Höhepunkt: bis zu 42 Grad sollen heute möglich sein!
IMAGO
von Johanna Kroke, Thorsten Berger, Camilla Koziol, Fabian Klein, Svenja Hoffmann und Roger Saha

Die Hitze hat Deutschland fest im Griff!
Alles, was ihr rund um die aktuelle Hitzewelle wissen müsst, lest ihr im Hitze-Ticker auf RTL.de.

Alles zur aktuellen Hitzewelle im Hitze-Ticker auf RTL.de

Jana Alina Delayne

Wetter-Experten warnen: Heute wird es noch schlimmer! 

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat für den Großteil Deutschlands eine Warnung vor extremer Hitze ausgegeben. „Am heutigen Samstag sind flächendeckend Temperaturen über 36 Grad erwartbar, lediglich an den Küsten ist es etwas weniger heiß”, erklärten die Experten aus Offenbach. „Lokal sind sogar 42 Grad nicht ausgeschlossen.” Damit würde der erst am Freitag erreichte Hitzerekord erneut gebrochen. Örtlich drohen den Angaben nach zudem Gewitter und Unwetter.
Mit 41,3 Grad war die bislang höchste Temperatur in Deutschland überhaupt registriert worden. Der Rekordwert wurde Freitag gegen 17.00 Uhr an einer Wetterstation in Saarbrücken gemessen. „Besonders belastend für die Menschen ist dabei die fehlende nächtliche Abkühlung, da erneut in vielen Landesteilen Tropennächte bevorstehen”, ergänzte der DWD. „Die Hitze setzt sich auch am Sonntag fort und erst am Montag kommt es zu einer Entspannung mit Temperaturen unter 30 Grad.”
„Die zweite Baustelle ist die nun auflebende Gewitter- und Unwettergefahr”, führten die Meteorologen aus. Am Samstag drohen demnach im Westen und Norden vereinzelt Gewitter, die zu „unwetterartigen Entwicklungen” führen könnten. In der Nacht zum Sonntag erhöhe sich die Unwettergefahr dann von Westen kommend deutlich. Es drohe „das volle Programm von heftigem Starkregen, über schwere Sturmböen bis hin zu Hagel”.
Anja Blanuscha

Bahn rät von nicht notwendigen Reisen ab

Die Deutsche Bahn und weitere Eisenbahnunternehmen raten wegen der Hitze am Wochenende von nicht dringend notwendigen Reisen im Fern- und Regionalverkehr ab. Das teilte die Deutsche Bahn online mit. "Die Verkehrsinfrastruktur in Deutschland ist an diesem Wochenende stark von der Rekord-Hitze betroffen. Auch der Schienenverkehr leidet unter den Extrem-Temperaturen", heißt es in der Mitteilung. Darüber hinaus warne der Deutsche Wetterdienst vor Gewittern und Starkregen. Der bundeseigene Konzern erklärte: "Gemeinsam mit anderen Eisenbahnverkehrsunternehmen und Branchenorganisationen wie dem Bundesverband Schienennahverkehr (BSN) rät die Deutsche Bahn: Bitte vermeiden Sie heute und morgen alle nicht dringend notwendigen Reisen im Fern- und Regionalverkehr." 
Ihren Verkehr einstellen will die Deutsche Bahn nach aktuellem Stand nicht. Das Unternehmen National Express kündigt hingegen bereits an, für sechs Stunden den Betrieb seiner Regionalzüge in NRW einzustellen. 
Anja Blanuscha

Hitze-Drama in Altenheim: Fünf Senioren kollabieren 

Die extreme Hitze hat in einem Krefelder Altenheim einen Großeinsatz ausgelöst. Im Dachgeschoss des Gebäudes litten mehr als 40 Bewohner unter den hohen Temperaturen. Fünf Senioren kollabierten und mussten ins Krankenhaus gebracht werden. Knapp 40 weitere Bewohner verlegte die Feuerwehr in kühlere Stockwerke. Einsatzkräfte stellten außerdem Ventilatoren auf, da das Altenheim über keine Klimaanlage verfügt. Der Einsatz von Feuerwehr und Rettungsdienst dauerte rund sechs Stunden. 
Roger Saha

Hitze-Hammer: Bahnunternehmen stellt Betrieb ein!

Wegen der anhaltenden Extremhitze zieht National Express HEUTE die Reißleine: Zwischen 13 Uhr und voraussichtlich 19 Uhr wird der Betrieb auf den Linien RE 1, RE 4, RE 5, RE 6 und RE 11 vorübergehend eingestellt.

Betroffen sind diese Strecken und Bundesländer:
RE 1 (RRX) | Aachen – Hamm | Nordrhein-Westfalen
RE 4
| Aachen – Dortmund | Nordrhein-Westfalen
RE 5 (RRX)
| Wesel – Koblenz | Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz
RE 6 (RRX)
| Köln/Bonn Flughafen – Minden | Nordrhein-Westfalen
RE 11 (RRX)
| Düsseldorf – Kassel-Wilhelmshöhe | Nordrhein-Westfalen, Hessen

Der Grund: Die außergewöhnlichen Temperaturen setzen den Fahrzeugen massiv zu. National Express will verhindern, dass Züge bei der Hitze ungeplant auf freier Strecke liegenbleiben – mit möglicherweise notwendigen Evakuierungen unter gesundheitlich stark belastenden Bedingungen.
Die Entscheidung sei eine reine Vorsichtsmaßnahme zum Schutz von Fahrgästen und Mitarbeitenden. „Die anhaltend extremen Temperaturen stellen die Fahrzeuge aktuell vor außergewöhnliche technische Herausforderungen. Die temporäre Betriebseinstellung ist eine vorsorgliche Entscheidung, um den verlässlichen Schutz und das Wohlergehen der Fahrgäste sowie Mitarbeitenden jederzeit zu gewährleisten. Uns ist bewusst, welche Auswirkungen dies auf viele Reisende hat – umso wichtiger ist es, in dieser Situation verantwortungsvoll zu handeln“, erklärt Andreas Leue, Chief Operating Officer von National Express Rail.
National Express bittet betroffene Reisende um Verständnis. Fahrgäste sollen sich vor Fahrtantritt unbedingt über die bekannten Auskunftsmedien informieren und – wenn möglich – während der extremen Wetterlage auf Zugreisen verzichten.
Für Sonntag rechnet National Express wegen des prognostizierten Temperaturrückgangs mit einer schrittweisen Entspannung bei der Fahrzeugverfügbarkeit. Die Lage werde weiter fortlaufend bewertet. Anpassungen im Betriebsablauf erfolgten in Abstimmung und würden kommuniziert, so das Unternehmen mit Sitz in Köln. Zusätzlich könnten die fürs Wochenende angekündigten Gewitter den Betrieb weiter beeinflussen.
imago images/Rüdiger Wölk
Fabian Klein

Höchste Juni-Temperatur in NRW 

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat im niederrheinischen Tönisvorst die bisher höchste Temperatur für einen Juni-Tag in NRW gemessen. Nach vorläufigen Angaben erreichte die Temperatur dort einen Wert von 40,2 Grad. Der NRW-Hitzerekord für Juni hatte bisher bei 38,3 Grad gelegen, gemessen am 18. Juni 2002 in Herten im Ruhrgebiet. 
Der bisherige jemals gemessene Temperaturrekord wurde in NRW jedoch nicht erreicht: Er hatte bisher bei 41,2 Grad Celsius gelegen, gemessen am 25. Juli 2019 ebenfalls in Tönisvorst und in Duisburg-Baerl. Dieser bislang auch deutschlandweite Höchstwert wurde heute allerdings andernorts geknackt: In Saarbrücken-Burbach im Saarland maß der DWD eine Temperatur von 41,3 Grad.
Fabian Klein

In Hessen gibt es einen neuen Temperaturrekord

Nach vorläufigen Daten des Deutschen Wetterdienstes (DWD) sind am Freitag in Frankfurt 40,3 Grad Celsius gemessen worden. Damit wurde die bisherige Rekordtemperatur an einer DWD-Wetterstation in Hessen von 40,2 Grad Celsius, gemessen am 25. Juli 2019 im Frankfurter Westend, übertroffen. Der bisherige Juni-Rekord lag bei 39,3 Grad – ebenfalls in Frankfurt, gemessen 2019.
In Deutschland werden seit 1881 systematisch Wetterdaten aufgezeichnet. Das Messnetz des Deutschen Wetterdienstes umfasst rund 2.000 Stationen. Für Samstag rechnet der Deutsche Wetterdienst mit Temperaturen bis zu 41 Grad.
Fabian Klein

So heiß war es heute im Nordwesten

Die Hitzewelle hat auch den Nordwesten im Griff – Rekordwerte bei den Temperaturen gab es heute aber noch nicht. Nach vorläufigen Daten des Deutschen Wetterdienstes (DWD) wurde die höchste Temperatur in Niedersachsen mit 37,0 Grad in Groß Berßen, einer Gemeinde im Emsland, gemessen. Der Rekord für einen Junitag liegt somit weiter bei 37,7 Grad am 30. Juni 2019 in Wolfsburg.
In Bremen stellte der DWD die höchste Temperatur mit 34,8 Grad in Bremerhaven fest. In dem Zwei-Städte-Staat liegt der Juni-Hitzerekord bei 35,4 Grad, ebenfalls gemessen am 30. Juni 2019.
Es bleibt allerdings heiß: Auch morgen werden weiter Temperaturen deutlich über 30 Grad erwartet. Vielerorts kühlt es auch nachts nicht unter 20 Grad ab. Der Deutsche Wetterdienst spricht ab dieser Grenze von tropischen Nächten. 
Fabian Klein

Hitzerekord in Rheinland-Pfalz gebrochen

Die extreme Hitzewelle treibt die Temperaturen in Rheinland-Pfalz auf Rekordwerte. Am Freitag wurden in Bad Kreuznach vorläufig 40,7 Grad gemessen – so viel wie noch nie zuvor an einer DWD-Wetterstation in dem Bundesland. Der Wert ist vorläufig und kann vom Wetterdienst noch korrigiert werden.
Damit wurde nicht nur die bisherige Juni-Rekordtemperatur von 39,3 Grad übertroffen – die wurde übrigens am 30. Juni 2019 auch in Bad Kreuznach gemessen. Zudem fiel auch der historische Höchstwert von 40,6 Grad, der am 25. Juli 2019 an einer Messstation in Trier erreicht worden war. In Deutschland werden seit 1881 systematisch Wetterdaten aufgezeichnet. Das Messnetz des Deutschen Wetterdienstes umfasst rund 2.000 Stationen. 
Camilla Koziol

Hitzeschaden auf A7 – Fahrspur bis Montag gesperrt

Wegen eines Hitzeschadens in der Fahrbahn hat die Autobahn GmbH einen Fahrstreifen der A7 im Süden Hamburgs sperren lassen. Der Hauptfahrstreifen in Richtung Norden können in Höhe der Anschlussstelle Hamburg-Marmstorf auf 2,5 Kilometern nicht befahren werden, teilte ein Sprecher der Autobahngesellschaft mit. Die Sperrung werde voraussichtlich bis Montagnachmittag um 15.30 Uhr andauern. Die Ausfahrt Marmstorf sei ebenfalls gesperrt worden, die Auffahrt sei verkürzt, stehe aber weiter zur Verfügung. 

Zu den Details des Schadens erklärte der Sprecher: Eine Naht im Hauptfahrstreifen habe sich gelöst und sei von dem darüber laufenden Verkehr aus der Fuge gezogen worden. Dadurch habe sich stellenweise auch die Asphaltdeckschicht abgelöst. Die A7 ist in dem Bereich an der Landesgrenze zu Niedersachsen nur zweispurig. 

Wegen der Hitzewelle hat die Autobahn GmbH Nord ihre Kontrollen auf den Autobahnen in Norddeutschland verstärkt. Die Strecken würden auch am Wochenende zweimal täglich kontrolliert - jeweils am Vormittag sowie erneut am späten Nachmittag oder Abend, hieß es.
Camilla Koziol

Passagiere aus Zug mit defekter Klimaanlage evakuiert

Eine Regionalbahn mit defekter Klimaanlage ist bei Bonn wegen einer technischen Störung liegengeblieben. Der Zug mit etwa 475 Passagieren sei evakuiert worden, sagte ein Sprecher der Bundespolizei.

Zwei Menschen hätten wegen der Hitze Kreislaufprobleme erlitten, einer von ihnen sei in ein Krankenhaus gebracht worden. Eine weitere Person habe sich beim Aussteigen leicht verletzt. Rund 350 Passagiere seien mit Bussen zum Hauptbahnhof gebracht worden, die anderen seien auf andere Weise weitergereist.

Die Regionalbahn sei am späteren Nachmittag zwischen Bonn-Bad Godesberg und Bonn-Hauptbahnhof zum Halten gekommen. Außer der Klimaanlage seien auch die Bremsen und der Kompressor kaputt gewesen. Im Rheinland liegt die Außentemperatur derzeit bei 38 Grad. Gegen 18.30 Uhr sei der Einsatz beendet gewesen.
Camilla Koziol

Harley Days in Hamburg! Gemächlicher Start bei Hitze

Bei Hitze von deutlich über 30 Grad haben die Harley Days in Hamburg begonnen. Das Event sei gemächlich gestartet, sagte eine Sprecherin der Veranstalter. Mehrere Hundert Biker seien zum Veranstaltungsgelände am Großmarkt gekommen. «Es ist unfassbar heiß, das hält viele ab», hieß es. Das Programm mit Musik werde sich mehr in den Abend verlagern. "Die Nacht wird lang», meinte die Sprecherin. Erste Stuntshows fanden bereits statt.
Eine für Sonntag geplante Biker-Parade durch Hamburg hat der Veranstalter wegen der erwarteten Hitze bereits abgesagt. «Sicherheit und Gesundheit gehen vor!", hieß es in einer Stellungnahme auf der Website der Hamburg Harley Days. 

Der Deutsche Wetterdienst warnt derzeit in Hamburg vor Hitze. Am Samstag werden bis zu 38 Grad erwartet.  Die Biker werden sich dennoch in der Stadt bemerkbar machen. Gerade die Teilnehmer von außerhalb würden kleinere Touren unternehmen. Bei der großen Biker-Parade wäre es erfahrungsgemäß zu viel Stop-and-Go gekommen, bei dem sich die Maschinen aufheizten, erklärte die Sprecherin. Kleinere Touren mit Fahrtwind seien dagegen angenehmer.
Marcus Brandt/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Marcus Brandt/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Marcus Brandt/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Camilla Koziol

Ironman-EM in Frankfurt: Strecke wegen Hitze verkürzt

Die enorme Hitze in Deutschland hat nun auch erhebliche Auswirkungen auf die Europameisterschaft der Triathleten in Frankfurt. Wie der Veranstalter des Ironman Frankfurt, in dessen Rahmen der EM-Titel der Männer vergeben wird, am Freitag in den sozialen Medien bekannt gab, wird die Strecke für das Radfahren und das Laufen beim Event am Sonntag (Start ab 6.20 Uhr) erheblich verkürzt.

Man wisse dies "sei für viele von euch ein anderes Rennen als erwartet", wandte sich der Organisator auf Instagram an die Athleten, aber "eure Gesundheit kommt zuerst und wir wollen die bestmöglichen Bedingungen für euch unter diesen Umständen kreieren".
Von den drei Teildisziplinen bleibt lediglich die Schwimmdistanz über 3,8 Kilometer unverändert. Die Radfahrstrecke wird von 180 auf 125 Kilometer verkürzt, den gravierendsten Unterschied gibt es beim abschließenden Lauf. Lediglich ein Halbmarathon über 21,1 Kilometer wird absolviert.

Neben dem EM-Titel stehen in Frankfurt auch begehrte Qualifikationsplätze für die Weltmeisterschaft auf Hawaii im Herbst auf dem Spiel, die Anpassungen an der Strecke könnten nun auch die Platzierungen erheblich verändern. Gleichzeitig beeinflusst die Hitzewelle den Triathlonsport auch in anderen Teilen Europas, so wurde beispielsweise der für Sonntag geplante Ironman und Ironman 70.3 im französischen Nizza komplett abgesagt.

Ihr wollt mehr News von RTL.de bei Google finden? So einfach geht’s!

Wozu dienen die bevorzugten Quellen bei Google?

Ihr scrollt durch die Google-Suche und wollt direkt das sehen, was euch wirklich interessiert? Genau dafür hat Google jetzt eine neue Funktion am Start. Mit den sogenannten „Bevorzugten Quellen“ könnt ihr selbst festlegen, welche Inhalte euch häufiger angezeigt werden. Und genau hier kommt rtl.de ins Spiel. Wenn ihr uns als Favorit markiert, bekommt ihr künftig die wichtigsten Geschichten und Nachrichten für euer Leben, aktuelle News, exklusive VIP-Geschichten aus der Welt eurer Lieblingspromis und RTL-Stars sowie alles rund um Shows, Realitys und Serien noch schneller angezeigt.

So aktiviert ihr RTL.de als bevorzugte Quelle bei Google

Der Weg dahin ist wirklich simpel – ihr braucht nur ein Google-Konto.

    Direkt über den Link: Klickt auf diesen Aktivierungslink und wählt rtl.de als bevorzugte Quelle aus.

    Sucht alternativ ein Thema bei Google, tippt auf das Sternsymbol neben „Schlagzeilen“ und fügt RTL.de dort hinzu. Danach einfach die Suche neu laden.

Schon werden euch Inhalte eurer Lieblingsquelle häufiger angezeigt

Hier erfahrt ihr mehr über die bevorzugten Quellen bei Google