Gewalttat in LippstadtAuf Heimweg verfolgt – Mann durch Messerstich schwer verletzt

Die Polizei sucht nach der Messerattacke nach den Tätern.
Die Polizei sucht nach den Angreifern (Symbolbild)
Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Die Angreifer holen den 21-Jährigen auf der Flucht wieder ein.
Ein 21-Jähriger und seine gleichaltrige Begleiterin sind am frühen Samstagmorgen (3. Oktober) in der Lippstädter Innenstadt auf dem Heimweg, als zwei Männer ihnen folgen. Nach Angaben von Polizei und Staatsanwaltschaft sprechen die Unbekannten den jungen Mann zunächst an und beleidigen ihn. Dann eskaliert die Situation.

Mann flieht vor Angreifern – dann trifft ihn ein Messer

Die Männer schlagen und treten auf den 21-Jährigen ein. Ihm gelingt es zunächst, sich zu befreien und gemeinsam mit seiner Begleiterin davonzulaufen. Doch die Flucht endet wenig später. Die Verfolger holen das Paar wieder ein.

Einer der Männer sticht dem 21-Jährigen laut Polizei mit einem Messer in den Rücken. Anschließend fliehen beide Angreifer. Die Gewalttat in Lippstadt (Nordrhein-Westfalen) ereignet sich gegen 6.45 Uhr in der Innenstadt, nur wenige hundert Meter vom Bahnhof entfernt.

Notoperation rettet dem jungen Mann das Leben

Der Messerstich verletzt den 21-Jährigen schwer. Ein Rettungshubschrauber bringt ihn in eine Dortmunder Klinik. Dort retten Ärzte nach Angaben der dpa sein Leben mit einer Notoperation.

Das Polizeipräsidium Dortmund übernimmt die Ermittlungen und richtet eine Mordkommission ein. Die Ermittler suchen nach zwei Männern, die jeweils etwa 25 Jahre alt sein sollen. Auch Zeugen der Gewalttat in Lippstadt werden gesucht.

Anzeige:
Empfehlungen unserer Partner

Verdächtiger zunächst festgenommen und wieder freigelassen

In der Nähe des Tatorts nimmt die Polizei zunächst einen Mann fest, auf den die Beschreibung eines der gesuchten Tatverdächtigen zutrifft. Später kommt er allerdings wieder aus dem Gewahrsam frei.

Damit läuft die Suche nach den beiden Angreifern weiter. Warum sie den 21-Jährigen und seine Begleiterin verfolgten und schließlich attackierten, geht aus den bisherigen Angaben nicht hervor. Laut WDR ist bislang auch nicht bekannt, ob Opfer und Täter einander kannten. (lha)

Verwendete Quellen: dpa, WDR